Kann mir jemand die Aufgabe 2 erklären?

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2 Antworten

Nein, die Rechnung wäre am 1.1.2006 verfallen, wenn nicht rechtzeitig gemahnt worden wäre.

Die Mahnung wurde am 30.12. verschickt. Dabei kommt es aber nicht darauf an, wann die Rechnung verschickt wurde, sondern wann sie so in den Verfügungsbereich des Empfängers kam, dass er bei normalem Verlauf der Dinge von ihr Kenntnis hätte erlangen müssen. Heißt in dem konkreten Fall: Eine Mahnung, die am 30.12. per Fax verschickt wird, kann auch mitten in den Betriebsferien ankommen. Das heißt, bei normalem Verlauf der Dinge, hätte der Geschäftsführer erst am 2.1. davon Kenntnis erlangen müssen.

Pech für ihn: Dadurch, dass er noch tagesgleich auf das Fax reagiert hat, hat er den unumstößlichen Beweis geliefert, dass die Mahnung doch am 30.12. eingetroffen ist... Ansonsten hätte er noch argumentieren können, dass er das Fax ja erst am 2.1. gesehen hat. Er hätte ja so gerne die Rechnung bezahlt, aber sie ist ja gerade vor zwei Tagen verjährt...

Stattdessen bekräftigt er den eigentlichen Forderungsbetrag nochmal...

Dadurch fängt die Verjährungsuhr erneut an zu ticken. Wo kämen wir denn sonst hin, wenn man Mahnungen einfach so aussitzen könnte...

Kommentar von BastianSc
18.04.2016, 19:22

Sicher das die Verjährung neu beginnt und nicht nur eine Hemmung stattfindet?

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Weil die Bunt GMBH den offenen Posten bestätigt hat.

Das kann dazu führen, das sie nun bezahlen muss.

Kommentar von BastianSc
18.04.2016, 19:21

Ja es tritt also eine Hemmung ein weil die 2 "Verhandeln"?

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