Frage von drivebycar, 29

Kann mir jemand die 6 wichtigsten Dinge zu Gründung der DDR nennen?

Ich habe schon recherchiert, allerdings kommen da so viele Infos und da weiß ich jetzt nicht wirklich, was besonders ist.

Ich würde mich über eure Mithilfe freuen.

LG Felix

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DerJustin99, 11

Gründung der DDR am 7.Oktober.1949:

1. Gleichzeitig "Tag der Republik"

2. Wenige Monate nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland

3. An diesem Tag wurde die "Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik" in Kraft gesetzt. (lag bereits seit Oktober 1948 fest)

4. Der Zweite Deutsche Volksrat konstituierte sich als provisorische Volkskammer

5. "Otto Grotewohl"(damaliger Ministerpräsident) wurde mit der Bildung einer Regierung beauftragt

6. Wahl Wilhelm Piecks(SED) als Präsident der DDR am 11. Oktober

LG Justin

Kommentar von drivebycar ,

Danke DerJustin99, einer hats verstanden was ich will

Antwort
von newcomer, 20
Kommentar von newcomer ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Land_%28DDR%29#Die_L.C3.A4nder_von_1945_bis_1958

Die Länder von 1945 bis 1958

Die Länder des Deutschen Reiches innerhalb der Sowjetischen Besatzungszone (1945)

Zum Vergleich: Die Länder des Deutschen Reiches (1925)

Auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) vom 9. Juli 1945 wurden auf dem Gebiet der SBZ als Verwaltungseinheiten zunächst drei Länder und zwei preußische Provinzen gegründet. Letztere wurden nach der Auflösung Preußens durch das Kontrollratsgesetz Nr. 46 vom 25. Februar 1947 ebenfalls zu Ländern. Ost-Berlin war als „demokratischer Sektor“ der Viersektorenstadt völkerrechtlich
zu keinem Zeitpunkt „integrierter Bestandteil“ der SBZ oder der DDR und
gehörte daher weder zu einem der fünf Länder noch bildete es ein
eigenes Land.[5]

Kommentar von newcomer ,

https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Milit%C3%A4radministration_in_Deutschl...

Aufbau und Geschichte

SMAD-Offizier für Kultur Alexander Dymschitz bei einer Rede 1947

SMAD-Übergabe des Guts Großbeeren an die Verwaltung der späteren DDR (Juni 1949)

Mit der Berliner Erklärung vom 5. Juni 1945 (auch als Berliner Deklaration oder Juni-Deklaration bezeichnet) übernahmen die vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges durch ihre Oberbefehlshaber kraft Besatzungsrechts die oberste Regierungsgewalt im Gebiet des Deutschen Reiches.

Formale Grundlage der SMAD war der Befehl Nr. 1 des Obersten
Befehlshabers der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland vom 9.
Juni 1945. Er folgte interalliierten Abmachungen aus der Endphase des Zweiten Weltkrieges, nach denen jede Besatzungsmacht innerhalb ihrer Besatzungszone eine autonome Militärregierung einzurichten hatte. Die SMAD war dem Rat der Volkskommissare und damit Josef Stalin direkt unterstellt.[1]

Die organisatorischen Strukturen der SMAD entsprachen inhaltlich und
geografisch dem neuentstehenden deutschen Verwaltungsaufbau in der SBZ.
Neben der Zentralbehörde in Berlin-Karlshorst bestanden SMA-Einrichtungen auf Länderebene (Mecklenburg(-Vorpommern), Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen)
sowie ein Netz unterschiedlicher regionaler bis lokaler
Militärkommandanturen. Spezielle Fachabteilungen überwachten die
Tätigkeiten der verschiedenen deutschen Verwaltungsbehörden. An der
Spitze der SMAD stand ihr ‚Oberster Chef‘, dies waren von Juni 1945 bis
März 1946 G. K. Schukow, von März 1946 bis März 1949 Wassili D. Sokolowski und schließlich bis 1953 (seit Oktober 1949 als Chef der Sowjetischen Kontrollkommission) Wassili Tschuikow. Diese Offiziere waren in Personalunion Oberkommandierende der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland.

Als sichtbarstes Zeichen ihrer Regierungshoheit erließ die SMAD von
1945 bis 1949 zahlreiche schriftliche Befehle an eigene und deutsche
Dienststellen. Daneben regierte sie aber auch auf eher informeller Ebene
mittels mündlicher, nur selten dokumentierter Weisungen und Kommentare
oder auch nur durch die nicht zu übersehende Präsenz ihrer Mitarbeiter
in den deutschen Verwaltungsstellen.

Obwohl die SMAD über ein beträchtliches Gestaltungspotenzial verfügte, waren ihre Kompetenzen innerhalb des stalinistischen Herrschaftssystems
begrenzt. So war die SMAD verschiedenen sowjetischen Dienststellen
unterstellt, die mitunter konkurrierende Konzepte verfolgten. Daneben
verfügten einzelne SMAD-Mitarbeiter wie Wladimir Semjonowitsch Semjonow und Sergei Iwanowitsch Tjulpanow, Leiter der Zensur- und Propagandaabteilung, über besondere Beziehungen zum sowjetischen Staatsapparat oder zur KPdSU.
Auch auf personalpolitischer Ebene wurde Moskau aktiv: Der populäre
Marschall Schukow wurde bereits nach einigen Monaten an der SMAD-Spitze
durch seinen weithin unbekannten Stellvertreter Marschall Sokolowski
ersetzt.

Kommentar von drivebycar ,

Danke

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