Kann mir jemand den psychologischen Zusammenhang zwischen Kindheit und Windelfetisch nennen - Was steckt hinter dem Fetisch?

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2 Antworten

Ich glaube, so genau weiß das niemand. Sicherlich gibt es einen Zusammenhang, denn das Fetischobjekt ist ja einescder elementarsten Dinge aus der Kinderzeit: Windeln. Windeln verbinden wir mit Körperausscheidungen, unangenehmen Gerüchen und Ekel. Wieso also ausgerechnet eine Fixierung auf diesen Gegenstand erfolgt, von dem man annehmen möchte das jeder froh ist wenn er seine Windeln endlich los ist. Ganz so einfach ist das allerdings nicht, dann schaut man sich einmal Kinder an, die sich bereits in der Phase der Sauberkeitserziehung befinden, so wird man feststellen, dass manche es gar nicht eilig haben ihre Windeln los zu werden. Im Gegenteil, Sie genießen es diese noch tragen und benutzen zu dürfen. vielleicht geben Sie den Kindern auch eine Art Geborgenheit Gefühl, denn wann sonst kommen sich Eltern und Kindern so nah wie beim wickeln? Viele Windelfetischisten, gerade diejenigen die in dem Bereich der Adult-Babys ein zu ordnen sind, berichten später nämlich genau von so einen Geborgenheitsgefühl, dass sie empfinden, wenn sie Windeln tragen.
Ich könnte mir vorstellen, dass eine zu rasche oder forcierte Windelentwöhnung Einfluss auf die Entwicklung eines solchen Fetisches hat. Ich habe mir oft überlegt was die Ursache bei mir sein könnte. Da ich eine glückliche und behütete Kindheit hatte, finden sich nicht viele Ereignisse, die dafür verantwortlich sein könnten. Meine Eltern haben mich geliebt und niemals geschlagen. Einzig die Tatsache, dass mir meine Mutter in einem Anfall von Überforderung mit circa dreieinhalb Jahren, meine volle Windel ins Gesicht gedrückt haben soll, könnte so ein Ereignis sein. Daran soll ich bis auf wenige nächtliche Unfälle, sauber gewesen sein. Auch, was ich zu dem Zeitpunkt noch eine kleine Schwester hatte, die weiterhin gewickelt wurde könnte vielleicht ausschlaggebend gewesen sein. Vielleicht spielte unterbewusst so etwas wie Neid eine Rolle.
Ich muss betonen, dass die oben beschriebene Begebenheit wirklich eine Ausnahmesituation war. Meine Mutter war mit zwei Wickelkindern am Ende ihrer Nerven und handelte im Affekt. Im Nachhinein tat ihr das sehr leid und so etwas ist nie wieder vorgekommen.

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Kommentar von uhu0101
13.07.2016, 13:33

bei mir war es bis  auf die Windel ins gesiecht ungefähr  genau so aber ich hatte einen freund der noch welch in der Nacht brauchte Krankheit und einen großen Bruder der aber glaube ich zu mindestens nichts damit zu tun hat. leider habe ich mich mit diesem freund zerstreiten ungefähr mit 10 Jahren. Dann war erst mal für 2 Jahre ruhe  dann hatte ich vermutlich durch die Pubertät einen unstillbare drang nach Windel der nicht mehr weggeht und ich hasse es 

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Aus eigenen Erfahrungen habe ich schon einiges hier bei "gutefrage.de" zum Besten gegeben.

Also einfach mal auf meine eigenen Fragen klicken...

Im Netz habe ich aber noch was tolles gefunden! Das lässt für Spekulationen viel Raum...

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Das erwachsene Baby (...ist gar nicht so selten...)

Thomas* aus Basel ist ein fast normaler 23-Jähriger junger Mann.
Das Besondere: Der Informatikstudent trägt gern Windeln und Strampler und liebt es, wie ein Baby, Kleinkind oder Säugling behandelt zu werden.

Er studiert Informatik, spielt gern Fussball und geht mit Kollegen ins Kino oder mal auf ein Bier, auch mit seiner Familie versteht er sich blendend. Was allerdings kaum jemand weiss: Thomas ist autonepiophil. Das bedeutet, er steht darauf, sich wie ein Baby zu verhalten und auch entsprechend behandelt zu werden.

Besonders ausgeprägt in diesem Bereich des erotischen Rollenspiels ist seine Vorliebe für Windeln. Diese trägt er so oft und lange wie nur möglich. Am liebsten rund um die Uhr – nicht selten auch während der Arbeit im Büro eines grossen Medienverlags oder bei Vorlesungen an der Uni.

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Die Gesellschaft ist noch nicht so weit!!!

Unter seinen weiten Baggy-Jeans gibt es genug Platz. Nur das Knistern der Kunststoffwindeln unter den Klamotten hätte ihn ein paarmal beinahe verraten. Bis jetzt hat er es aber immer noch geschafft, sein Geheimnis zu bewahren. Wenige wissen davon: seine Freundin und ein paar Bekannte aus der Fetisch-Szene.

«Die Gesellschaft ist noch nicht so weit. Gerade hier in der Schweiz sind die Leute sehr konservativ. Man will sich nicht öffnen – und was man nicht kennt, das lehnt man ab», erklärt der junge Mann seine Bedenken vor einem Outing. «Ich liebe meine Familie und habe ein erfülltes Sozialleben. Das will ich nicht aufs Spiel setzen.»

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Als Baby hat man keine Sorgen...

Vor zwei Jahren vertraute er sich seiner Freundin an. Sie reagierte erschrocken aber verständnisvoll und versucht heute, bis zu einem gewissen Grad auf Thomas einzugehen. Meistens führen die beiden jungen Leute eine ganz normale Beziehung mit ganz normalem Sex «Ageplay ist gar nicht ihr Fall, aber sie ist toll und gibt sich mir zuliebe echt Mühe», schwärmt Thomas. «Zu besonderen Anlässen, zum Beispiel zu meinem Geburtstag, lässt sie sich aber auf kleine Rollenspiele ein. Dann wickelt sie mich und spielt mit mir und ich kann mich einfach gehen lassen.»

Genau darin liegt für den Studenten auch der Reiz. Als Baby ist man hilflos und wird von allen geliebt. Es gibt keine Probleme, keine Sorgen, man wird umsorgt und umhegt, ohne selbst etwas geben zu müssen. Zudem erregt ihn das Gefühl, das ihm die Windeln geben, sexuell: «Der Reiz des Verpönten in Kombination mit dieser warmen Enge macht mich richtig an. Es ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Man muss es wohl probieren, um es zu verstehen.»

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Therapie ist auch keine Lösung(?)!!

Wie es dazu kam, dass er sich zu dieser Art von Sexualität hingezogen fühlt, kann Thomas nicht erklären. «Das hatte ich schon immer, ich wollte immer ein Baby bleiben. Ich glaube, ich war zehn oder elf, als die sexuelle Komponente auch noch dazu kam.»

In Therapie gehen möchte er nicht. «Ich habe oft nachgedacht und auch viel mit meiner Freundin darüber gesprochen. Aber ich glaube, dass eine Therapie für mich keine Lösung wäre. Das Ganze ist einfach ein Teil meiner Persönlichkeit und ich fühle mich nicht krank, ich schade weder mir selbst, noch meinem Umfeld damit. Es ist nur schade, dass ich noch nicht den Mut habe, mit diesem Aspekt meines Lebens offen umzugehen.»

Siehe auch hier:
http://adultbaby-windelmutti.de/Hilfe\_mein\_Partner\_ist\_ein\_Adult\_Baby\_Windelliebhaber\_Windelmutt.html


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