Frage von zuchini4me, 67

Kann mir jemand das mit den Gleichnissen und so erklären?

Schreiben morgen eine Reli Kurzarbeit und unser Thema Markusevangelium und Gleichnisse. Kann mir das mal jemand erklären?

Antwort
von Reinhold1995, 37

schick mir per privatnachricht deine email. ich gebe dir zum markusevangelium mein referat.

Aber ich sage dir schon jetzt zu den Gleichnissen: Jesus hat versucht alles bildlich darzustellen und zwar sodass auch die ungebildete Unterschicht es verstanden hat. Gleichnisse haben immer eine Lehre und man findet Parallelen dazu in mehreren Bereichen des Lebens, weshalb sie immer aktuell sind. 

Schreib das aufjedenfall dazu. kommt locker dran, weshalb Jesus Gleichnisse benutzt hat.

Kommentar von zuchini4me ,

Danke, aber ich brausche dein Referat nicht mehr, aber trotzdem Danke!

Antwort
von pinkyitalycsb, 32

Gleichnisse sind Beispiele aus dem damals gewohnten Umfeld der Zuhörer. Aber auch in unserem heutigen täglichen Leben können wir uns sehr gut daran orientieren.

Durch Beispiele kann eine Lehre leichter und klarer vermittelt werden als mit nur theorischen Erklärungen, von denen oft vieles vergessen oder gar nicht erst vollkommen aufgenommen wird.

Allerdings ist es schon notwendig, unser Herz dafür zu öffnen!

Kommentar von pinkyitalycsb ,

Korrektur: mit theoretischen Erklärungen

Antwort
von DerHelfer1111, 48

Gleichnisse haben immer zwei Ebenen. Einmal, das was wortwörtlich drinsteht und der tiefere umfassenden Sinn, den man sich erschließen muss.

Antwort
von Patrickson, 34

Gleichnisse sind für mich die hohe Kunst des Geschichtenerzählens! Sie machen Wahrheiten verständlich ohne der Logik zu gehorchen! 

Kommentar von Garfield0001 ,

Warum gehorchen sie keiner Logik? Was wäre zb unlogisch bei Gleichnis vom verloren Sohn oder vom barmherzigrn Samariter?

Kommentar von Patrickson ,

Unlogisch sind Gleichnisse für diejenigen, welche nicht danach handeln wollen! Wer sich nicht als verlorenen Sohn betrachtet, ist kein verlorener Sohn! Wer kein barmherziger Samariter sein will, ist kein barmherziger Samariter! Die Logik in Gleichnissen bedingt, dass man die Logik darin verstehen will. Jesus hat jeweils gesagt: "Wer Ohren hat, der höre!" 

Antwort
von crashy2002, 13

Jesus benutzt Gleichnisse um uns unsichtbares, für uns nicht verständliches mit einer alltäglichen Situation zu deuten und uns so begreifbar zu machen was er von uns will.

Da du dich hier auf das Markus Evangelium beziehst, möchte ich das auch tun, sinngemäß steht in allen vier die selbe Botschaft, nur aus anderen Blickwinkeln ;)

Sinn und Zweck der Gleichnisse

"Als er mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse. Da sagte er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; / hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, / damit sie sich nicht bekehren / und ihnen nicht vergeben wird." Markus 4, 10-12

Beispiel:
Ein Gleichnis das ich gerne Verwende, weil es die komplette Botschaft des Evangeliums beinhaltet, stammt zwar nicht aus dem Markus Evangelium, finden wir aber in Lukas 15, 11-32:

"11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut. 13 Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. (Sprüche 29.3) 
   14 Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben. 15 Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16 Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. (Sprüche 23.21) 17 Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir (Psalm 51.6) (Jeremia 3.12-13) 19 und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! 20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, 23 und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet's; lasset uns essen und fröhlich sein! 24 denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein. (Epheser 2.5) 
   25 Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen; 26 und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. 27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat. 28 Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. (Matthäus 20.15) 29 Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30 Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit H*ren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet. 31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden."

Teilweise erklärt Jesus seine Gleichnisse, teilweise nicht, dies ist so ein Fall in dem er es nicht tut.
Allerdings ist dieses nicht allzu schwer zu verstehen.

Wir könnten damit anfangen den Variablen in dieser Geschichte Personen zuzuweisen(tut mir leid für meine Wortwahl, ich bin Informatiker...)

machen wir dies:

Vater = Gott der Vater
jüngere Sohn = Wir
ältere Sohn = meistens Menschen die christlich aufgewachsen sind.

und der Schwierige Teil... wo ist Jesus in dieser Geschichte?
lange habe ich darüber nachgedacht und mich mit anderen beraten und wir sind auf den Entschluss gekommen:

"...Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn..."
Lukas 15, 20

Wenn wir uns Gott den Vater über die ganze Bibel hinweg ansehen, finden wir nie eine stelle wie diese, Jesus lief uns entgegen(kam auf die Erde) um uns egal was wir getan haben mit offenen Armen zu empfangen.

Jetzt müssen wir nur noch die eigentliche Bedeutung "entschlüsseln" was uns hier nicht wirklich schwer fällt...

Wir trennten uns von Gott(Sündenfall)(Vers 12-13)
Wir spüren die Folgen davon(Vers 13b-16)
Wir kommen zur Besinnung(Vers17-19)
Wir kommen vor Gott(Vers 20-21)
Gott liebt uns dennoch wie wir sind(Vers 22-24)
Der Rest also 25-32 handelt nur noch von dem zweiten Sohn, ich denke das sich das Gleichnis in zwei teile spalten lässt deswegen gehe ich jetzt nicht näher darauf ein ;)

Hoffe ich konnte helfen, schönen Abend noch! ;)

Antwort
von deepdowndrown, 29

Hatte das Thema auch letztens in Reli :)

Jesus hat in Gleichnissen gesprochen, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. Seine Gleichnisse erzählen alle Geschichten, über die man dann nachdenken soll und versuchen soll, denn tieferen Sinn zu ermitteln. Er wollte aber niemandem seine Meinung aufzwängen, so Sprach er in Gleichnissen, wie z.B. das Gleichniss mit dem Sämann

Antwort
von Patrickson, 24

Dass Markus ein Evangelium geschrieben hat, ist ein Gleichnis.

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