Kann mir jemand bitte diesen Traum deuten?

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5 Antworten

Traumdeutung kann man mMn nur selbst betreiben. Überlege, was Du in letzter Zeit wahrgenommen, erlebt, durchdacht hast. Was hat Dich beschäftigt? Was hast Du mitbekommen von anderen? Was waren "Deine Themen"? Manchmal tauchen im Traum auch ältere oder ganz alte Themen auf, z.B. Ängste aus der frühen Kindheit etc.

Allgemein würde ich den Traum so sehen: Du gehst sorglos mit Deinen Geschwistern um und dann droht eine Gefahr, die Du nicht ernstgenommen hast. Ist so etwas Ähnliches mal passiert? Musstest Du z.B. auf die Geschwister aufpassen und einer hat sich versehentlich in Gefahr begeben? Oder ist Dir mal unvorhergesehen etwas Schlimmes, Gefährliches passiert und Du hast es noch nicht verarbeitet? Hast Du Ängste, mit denen Du Dich noch nicht auseinander gesetzt hast (Du hast im Traum als Einziger ein mulmiges Gefühl beim Ortswechsel)?

Abgesehen davon hat Verdeachtig hier schon Recht: Manchmal träumt man ganz abwegige Sachen, denen man keine Bedeutung oder nur schwer eine Bedeutung zuordnen kann. Man kann allerdings mMn allg. sagen, dass das Gefühl im Traum evtl. aus der Realität kommt. Hat man im Traum Angst oder Stress, könnte das auf Angst oder Stress im Wachzustand hindeuten, evtl. vor etwas, dessen man sich nicht ganz bewusst ist. Du könntest z.B. Angst haben, dass Dir etwas passiert, vielleicht nicht durch eine Schusswaffe, sondern aus anderen Gründen. Oder Du könntest Sorge haben, nicht auf Deine Geschwister acht geben zu können. Oder nicht sicher zu sein in irgendeiner Form. Oder zu sorglos. Oder nicht wehrhaft genug (vielleicht hast Du Dich mal mit dem Thema Selbstverteidigung oder Überfall etc. auseinander gesetzt und hast unbewusst Angst, mit so einer Situation nicht zurecht zu kommen).

Denke mal in die allgemeinere Richtung.

Falls Du in der Schule gut in Deutsch warst: Denke in Richtung Kurzgeschichteninterpretation. Dort wird auch das Thema verallgemeinert. So ähnlich ist es mit der Traumdeutung oft auch.

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Dramatisch wie ich bin muss ich auf einmal daran denken wie tragisch es wäre, wenn der Traum zu Realität würde und ich wirklich sterben würde. Und genau so passierte es.

Wenn das so gut geklappt hat: denke einfach mal daran, dass ihr direkt nach dem Gottesdienst nach Hause geht und ein leckeres Eis esst....

Nein, das war nicht ironisch gemeint, versuche es mal!

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Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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---Dasjenige, was der Mensch für das gewöhnliche Bewußtsein von der äußeren Welt sieht, das ist ja nur die äußere Offenbarung. Das ist eigentlich eine große Illusion. Denn hinter alledem steckt erst die geistige Wirklichkeit, die darinnen tätig ist.

---Und im Grunde genommen taucht der Mensch, indem er träumt, in diese geistige Wirklichkeit ein, aber noch nicht voll vorbereitet dazu, so daß ihm dasjenige, was ihm in der geistigen Welt entgegenkommt, durcheinanderwirbelt, daß es ihm ungeordnet erscheint.

---Und wir haben zunächst vorzugsweise die Aufgabe, zu erkennen, warum der Mensch mit dem Traume in eine gegenüber der natürlichen Welt so ungeordnete, so chaotische Welt hineinkommt.

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Träume haben keine Bedeutung.Oft sind es Gedanken und kürzlich erlebte Sachen die dein Gehirn nachts verarbeitet. Manchmal träumt man jedoch auch vollkommen abwegige Sachen. Eine wirkliche Bedeutung haben diese jedoch nicht.

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