Frage von Zitronenlimo5, 513

Kann mir jemand bei meinem peinlichen Problem helfen?

Hallo Leute. Also ich habe da ein sehr peinliches Problem, welches mich sehr belastet. Ich möchte auch mit keiner Menschenseele darüber reden, weil es mir zu peinlich ist, deswegen versuche ich es mal hier. Also es geht um meine Sexualität. Ich bin 18 Jahre alt und habe einen Freund, mit dem mein Sexleben auch wunderbar ist. Aber das Problem ist, dass ich mich sexuell total zu Hunden hingezogen fühle, also zu Rüden. Ich habe selber auch einen Hund und seitdem ist es auch schlimmer geworden. Immer wenn er sein ''Ding'' draußen hat werde ich total feucht und bekomme dann gleichzeitig auch eine totale Wut auf den Hund und würde ihn am liebsten wegsperren, damit ich es nicht mehr sehen muss, obwohl er ja nix dafür kann. Als ich noch jünger war und noch keinen Freund hatte, habe ich ihn auch öfter an mich rangelassen, mit Wäsche allerdings. Ich komme auch heute noch öfter zur Versuchung, aber möchte es dann nicht, wegen meinem Freund und, weil ich es auch eigentlich total ekelhaft und krank finde. Auch wenn sich Hunde paaren oder versuchen zu paaren, werde ich total rallig. Bei meinem Freund werde ich nie so rallig, dass ich richtig feucht werde und alles kribbelt. Ich will das nicht mehr, was kann ich nur machen? Ich finde das selber total ekelhaft und möchte eigentlich nur von meinem Freund so geil werden. Ich wohne auf dem Land und weiß auch nicht, an wen ich mich wenden kann. Gibt es dafür irgendwelche Medikamente oder habt ihr selber solche Erfahrungen damit gemacht? Wäre sehr dankbar über eure Hilfe und bitte keine unnötigen Witze darüber. Ich würde alles dafür geben, dass ich nicht mehr von Hunden geil werde. Ich fühle mich immer so schlecht meinem Freund gegenüber. Vielen Dank im Voraus für eure Antworten

Antwort
von PlueschTiger, 190

Hallo Zitronenlimo5,

mir fallen 2 Möglichkeiten ein was bei dir sein könnte.

  1. Du hast eine Zoophiele Veranlagung, ob komplett oder nicht, mal dahingestellt. Die Abneigung ist dann im Grunde nur die Gesellschaftlich bäh Erziehung.
  2. Dein ekel ist echt, unabhängig der Erziehung. In dem Fall wäre es wahrscheinlich ein Zoo Fetisch. In dem Fall sorgt der Anblick eines Tieren für die von dir genannte Erregung.

Immer wenn er sein ''Ding'' draußen hat werde ich total feucht und bekomme dann gleichzeitig auch eine totale Wut auf den Hund und würde ihn am liebsten wegsperren, damit ich es nicht mehr sehen muss, obwohl er ja nix dafür kann.

Das ist wahr, er kann nichts dafür. Wenn du das ändern willst gäbe es mindestens eine Möglichkeit, bedarf aber viel Training und deinen Hund oder ein Bild seines Penis. Zudem brauchst du einen Platz an dem du ungestört bist, also allein. Es gibt nur für mich ein Problem und das ist dein Geschlecht. Ich bin ein Mann und daher kann ich das nur aus der Männlichen Anatomie erklären. Das was ich vorschlage ist im Grunde so etwas wie Konditionierung und geht auch bei anderen dingen.

Sobald du mit dem was dich erregt bei deinem Training konfrontiert wirst, ich nehme einfach mal ein Bild, musst du die Augen Schließen und dich darauf Konzentrieren die Erregung abzubauen. Ich als Mann habe mir einfach vorgestellt das mehr But aus dem Penis fließt als hinein und somit eine Erektion verschwinden muss.

Am Anfang sollte man den Reiz möglichst kurz halten, damit auch der Erregungslevel niedrig ist. Ist die Erregung weg, Augen auf und wieder dem Reiz aussetzen, dann wieder zu und Erregung abbauen. Das ganze geht dann immer so weiter.

Irgendwann solltest du feststellen das sich die Menge des Reizes den du brauchst immer größer wird um erregt zu werden. Ich fürchte man könnte es sogar so weit treiben das du nicht mal erregt werden würdest würdest du sehen wie ein Hund und eine Frau es wirklich machen, nur als Beispiel da ich deine erotische Maximale nicht kenne. Du kannst dann auch entscheiden wie weit du das machst, also ab wann es für dich kein Problem mehr ist. Ich würde aber eine gewisse erregungsschwelle durch den Hund belassen, denn Feucht werden kann für den Normalen Menschen Sex auch hilfreich sein.

Allerding muss dazu der Wille da sein. Im ideal fall merkt man nach einer Woche schon eine Besserung, wobei es bei einem Mann einfacher ist das zu merken, denn die körperliche Reaktion ist dann nicht mehr so stark vorhanden. Ich denke mal das es an der Kopf Sache nicht viel ändert, etwas schon.

Ansonsten rate ich dir auch zu Arxos Beitrag, den finde ich ganz gut, auch die Tipps.

Gruß Plüsch Tiger

Kommentar von PinkiePieFan ,

Ich bin sehr erstaunt wie viel Zeit du in diese Antwort investierst.. du bist ein sehr hilfreiches Teil unserer Community..

Vielen Dank das du existierst!

Kommentar von PlueschTiger ,

Danke sehr. Für so ein Lob lohnt es sich die Arbeit zu machen.

Antwort
von Arxoz, 203

Hey,

Also erstmal, für deine Gefühle und deine sexuelle Neigung/Vorliebe selbst kannst du nichts, und damit tust du auch niemanden weh. Es ist auch verständlich dass man nicht darüber reden möchte, weil das kaum einer versteht, und man dafür sofort dumme Kommentare und Vorurteile ernten würde.
Du bist jedenfalls nicht allein damit, es gibt einige denen es so ähnlich geht wie dir.

Zoophilie (das sexuelle Hinzugezogensein zu Tieren) ist ein ziemlich großes Tabuthema, und leider auch so wenig erforscht. Darum ist's auch schwer hilfreiche Infos im Internet zu finden, weil 90% der Dinge die man darüber liest nur Müll ist der aus Unwissen verbreitet wird, und man gleich als Krimineller oder Triebtäter abgestempelt wird. Als ob man es nicht ohnehin schon schwer genug hat... naja zurück zur Frage:

Du sagst du leidest darunter und würdest alles dafür geben dass es weg geht. Ich weiß nicht ob das möglich ist. Ich kann auch nicht einschätzen wie sehr es bei dir ausgeprägt ist, für die meisten Zoophilen ist es nämlich wie eine sexuelle Orientierung die jemanden für sein Leben begleitet, und sich nicht "wegtherapieren" lässt.

Ich kann dir jedenfalls sagen dass es der falsche Weg ist sich selbst dafür zu hassen und es versuchen zu verdrängen, und sich einzureden dass man krank ist, weil sowas macht einen nur unglücklich bzw. depressiv.
Für die meisten hilft es sich selbst zu akzeptieren, dass man so ist und diese "Andersheit" jemanden nicht gleich zu einen schlechteren Menschen macht.

Aber da es dich belastet und deine Beziehung zu deinem Freund sehr beeinträchtigt, wirst du wohl an einer Therapie nicht vorbeikommen (oder wahrscheinlich besser: einer Sexualtherapie), wo du lernst damit umzugehen. Du müsstest halt einen Therapeut finden der sich gut damit auskennt. Hab aber leider keine Erfahrung damit wie so eine Therapie abläuft. Ich denke aber sowas wäre die sinnvollste Idee für deinen Fall.

Von Medikamenten solltest du meiner Meinung nach jedenfalls die Finger lassen, hab nämlich schon Geschichten gehört wie man diese Neigung damit "heilen" wollte, was ziemlich nach hinten losgegangen ist.

Du darfst dir keine Vorwürfe machen, weil weder du, dein Freund noch dein

Hund können was dafür. Ich hoffe nur nicht dass du auf die Idee kommst

den Hund nur deswegen wegzugeben oder so. Vielleicht kannst du sogar mit deinem Freund darüber reden, wenn er verständnisvoll ist, und es dir nicht zu peinlich ist es anzusprechen.

Hoffe meine Antwort war wenigstens ein bisschen hilfreich. Wenn du noch etwas wissen möchtest kannst du mich gern fragen.

LG.

Kommentar von PlueschTiger ,

Es kann sein das es sich in dem Fall nicht mal um Zoophilie direkt handelt? Wohlmöglich ist es eher eine der neben Neigungen, also eher ein Optisches verlangen. Ich weiß nicht genau wie die Bezeichnung heißt. Denn da sie sich durchaus ekelt und auch auf Menschen Interesse zeigt, halte ich es für möglich. Ich müsste mal nachsehen wie das hieß. Werde vielleicht auch noch schreiben, doch da sie eine Frau zu sein scheint ist es etwas schwieriger das was ich vorschlagen würde umzuändern.

Kommentar von Arxoz ,

Es kann sein das es sich in dem Fall nicht mal um Zoophilie direkt handelt? Wohlmöglich ist es eher eine der neben Neigungen, also eher ein Optisches verlangen. Ich weiß nicht genau wie die Bezeichnung heißt.

Kommt drauf an wie weit man die Definition von Zoophilie (bzw. Zoosexualität) fasst, weil es sich als Neigung oder auch nur Vorliebe/Fetisch äußern kann. Wenn sie beschreibt, sie fühlt sich "sexuell total zu Hunden hingezogen" und sich dessen schon länger bewusst ist, und ihr Verlangen trotz ihres Freundes noch immer vorhanden ist, kann man es so auslegen. Aber ich kann's auch nicht genauer beurteilen.


Denn da sie sich durchaus ekelt und auch auf Menschen Interesse zeigt, halte ich es für möglich.

Viele Menschen mit "unnatürlichen" Neigungen ekeln sich selbst davor und wollen diese nicht akzeptieren, das ist nicht ungewöhnlich. Es gibt ja auch Homosexuelle die sagen "Ich will nicht schwul sein" (ohne es damit jetzt vergleichen zu wollen.)

Und eine zoosexuelle Neigung schließt auch nicht menschliches Interesse aus oder die Fähigkeit eine Beziehung zu führen. Eine ausschließliche sexuelle Ausrichtung auf Tiere ("Exklusive Zoophilie") ist nämlich eher selten.

Ist schwer die richtigen Begriffe zu finden bei so einem Thema. Aber da die meisten Leute nichtmal Zoophilie von Sex mit Tieren unterscheiden können, bringt es auch nicht viel wenn ich versuche darüber so tiefgründig zu philosophieren.

Kommentar von PlueschTiger ,

Habe jetzt mal eine eigene Antwort geschrieben, doch mich mehr auf das eine Problem beschränkt.

Ich habe auf fifine zumindest etwas gefunden. Laut der Seite ist das womöglich ein Zoo Fetisch. Bei dem Fetisch wird man durch den Anblick Sexuell erregt, ohne selbst Sexuellen kontakt zu wollen, zumindest im groben zusammengefasst, wobei dort auch nicht mehr als 2-3 Sätze zu dem Bereich standen.

Ich hatte aber noch nach anderen Begriffen gesucht, da ich mal in einer Abhandlung was darüber gelesen hatte.

Eine Fixierung oder Vorliebe für Hunde soll glaube Kynophelie heißen, weiß nicht ob es richtig geschrieben ist.

Antwort
von jenjala, 210

Wenn dein Privates Leben sich für dich event. peinlich anfühlt, dann mach doch mal eine Gesprächstherapie. Diese Menschen sind für so etwas ausgebildet und können dir helfen. Es ist in einer (so wie du schreibst) erfüllten Partnerschaft jedoch ungewöhnlich das es dich zu einem animalischen Wesen hinzieht, es wäre gut sich mit deinem Partner darüber zu unterhalten und das er dir zuhört.

Antwort
von MyNameIsKenny, 238

Versuchs mit einer Therapie. Du musst jemanden dieses Problem anvertrauen. Und keine Panik. Ich les hier viel schlimmeres als das und das sollte dir auch nicht peinlich sein, da du ja nichts dafür kannst. Am besten du redest auch mit deinem Freund darüber. Er kann dir auch helfen die Therapie durchzustehen. 

SG Kenneth

Antwort
von Almalexian, 224

Du kannst in einer Therapie lernen wie du mit Zoophilie fertig wirst. Aber einer deiner Triebe wird es wohl immer bleiben.

Antwort
von Fabian070, 117

Bei unserem mittlerweile verstorbenen Hund hab ich mich unten lecken lassen als er immer ankam wenn ich nackt war und mich auch decken lassen wenn meine Mam nicht da war. Bei einem Bekannten von meinem Vater einmal das gleiche mit seinem Hund und ich muss immer noch oft daran denken.

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