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Kann mir jemand bei meinem Hundeproblem helfen?

gefragt von 19Nana8519Nana85 am 15.01.2009 um 13:10 Uhr

Wir haben seit einem halben Jahr einen Dalmatiner (4J.) aus schlechter Haltung und er hat sich echt gut gemacht, doch nun haben wir einen 2ten kleinbleibenden Hund (4Mon) und die beiden verstehen sich echt super, doch der Grosse fängt draussen an zu spinnen und greift andere Hunde an, wenn er an der Leine ist (das hat er vorher nicht gemacht!) und ich weiss nicht, wie ich diese entstandene Marotte wieder los bekomme. Meine Vermutung ist 1. der Beschützerinstinkt dem Kleinen gegenüber und 2. evtl auch die Wut darüber, dass er nicht mehr alleine ist. Doch will ich es nicht einreissen lassen. Mit den Kindern hat er kein Problem und zu Hause ist auch alles in Ordnung. Die spielen viel und gerne und er setzt dem Kleinen auch seine Grenzen .... kurz gesagt: er übernimmt auch die Vaterrolle. Ich weiss nicht damit umzugehen, ohne einen Fehler zu machen und vielleicht kann mir ja hier jemand helfen :)


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pcfuzzi
beantwortet von pcfuzzi am 15. Januar 2009 13:13
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Dein Dalmatiner hat die Führung im Rudel übernommen und was er jetzt macht, ist reines Rudelverhalten. Die fremden Hunde sind für ihn eine Bedrohung seines Reviers und er beschützt als Rudelführer das Rudel, also vor allem nun auch den kleinen Hund. Wende dich umgehend an einen erfahrenen Hundetrainer.

Der Hund gewöhnt sich das Verhalten nicht von allein ab, er muß untergeordnet werden, aber das erklärt dir der Trainer

Kommentar von wanda0102 am 15. Januar 2009 13:16

Das ist kein Dominanzproblem, eher weiß der Hund nicht was er machen soll, also schaltet er auf Angriff. Er ist an der Leine und kann nicht flüchten wenn es brenzlich werden sollte.

Kommentar von 2d106a7fadda5d10f85ec9b4c2c80ec5smallpcfuzzi am 15. Januar 2009 13:20

Irrtum, es ist ein Dominanzproblem. denn das Rudel wird für den Hund von einem anderen Bedroht. In der Natur würden die Hunde mindestens 4 Meter Flucht-Abstand halten, an der Leine auf der Straße geht das aber nicht, daher die Verhaltensweise. Er muß aus seiner ranghohen Position in eine rangniedrige gebracht werden, dann hört das auf.

Kommentar von wanda0102 am 15. Januar 2009 13:22

Von mir aus nenn es Dominanz, das ist es aber nicht. Der Hund muss einfach lernen, das er auch an der Leine nicht auf Teufel komm raus zu nah an den anderen heran kommt. Es wurde doch geschrieben das der Hund sonst keine Probleme bereitet.


mfcb0805
beantwortet von mfcb0805 am 15. Januar 2009 13:12
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Beschützerinstinkt wäre möglich,frag doch mal bei einer Hundeschule in deiner Nähe an.

Kommentar von 4360f49511b260ead77411a815a303d5smallschildi am 15. Januar 2009 13:12

DH


anonym
beantwortet von Auskunft am 15. Januar 2009 13:12
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Geh mit ihm in eine Hundeschule.


Nachtflug
beantwortet von Nachtflug am 15. Januar 2009 13:14
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Jetzt, wo der Kleine da ist, fühlt er sich ein bischen als Chef. Du solltest dem Dalmatiner sehr deutlich machen, dass immer noch Du der Chef bist. Und er muss Dir folgen, und nicht einfach andere Hunde angreifen, weil er den Kleinen schützen will. Denn Du bist ja da, und beschützen ist immer Chefsache.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 15. Januar 2009 13:15
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Geht mit beiden so schnell wie möglich in eine Hundeschule. Nur so kann man verhindern, dass sich diese Unart festsetzt und es wirklich heftige Probleme gibt. Alleine werdet ihr es nicht hinbekommen, im dümmsten Fall nur verschlimmern.



anonym
beantwortet von wanda0102 am 15. Januar 2009 13:15
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Deine Vermutung ist wohl eher nicht richtig, vielleicht ein ganz bisschen Beschützerinstinkt. Aber viele Hund haben ein Problem wenn sie an der Leine sind. Sie können dann sozusagen nicht flüchten wenn der andere anfängt rum zu stänkern, meine hatte das auch und ohne Leine gab es nicht Probleme mit anderen Hunden. Versuche erstmal anderen Hunden aus dem Weg zu gehen, also wenn ihr auf eurer Gassirunde auf andere Hunde trefft, versuche einen Bogen um diesen Hund zu laufen. Wenn man direkt auf den anderen Hund zu geht, ist das schon eine aggressive Handlung, denn ohne Leine machen sie es nicht, Hund nähern sich immern von der Seite bzw. gehen nicht direkt geradeaus auf den anderen Hund zu. Du musst Deinem Hund klar machen, das auch wenn er an der Leine ist, gibt es immer die Möglichkeit auszuweichen. Bleibe dabei selber ruhig, wenn meiner anfängt zu knurren dann kommt von mir nur ein ruhiges "Nein" und das reicht dann bei meinem auch schon.

Kommentar von 6f9bcb000738f97b6329cb990f796d2esmall19Nana85 am 15. Januar 2009 13:25

Ich hatte mal einen kleinen Terrier, der das gleiche Problem hatte, dies aber schon von anfang an bei Rüden und wir haben es trotz arbeit nicht raus bekommen, doch mein Grosser, hatte das Problem vorher nicht und er greift auch erst an, wenn der andere ihm den Rücken kehrt! Er hat sich das gerade angewöhnt. Letztens ist er auch einfach weggelaufen, was er eigentlich aus Angst vor anderen nicht macht (er hat schiss vor Menschen) es schien, als hätte er die Orientierung verloren, aber auch wieder nicht, denn auf meine Rufe reagierte er mir mit Hintern zeigen (das war nicht nett) Wäre es wirklich die Angst nicht flüchten zu können, wäre doch diense nicht erst jetzt entstanden

Kommentar von wanda0102 am 15. Januar 2009 13:28

Sowas kann aber ganz plötzlich entstehen. Hund haben auch so ihre Phasen, die bekommen wir Menschen aber nicht mit. Versuche einfach dieses Problem in den Griff zu bekommen, am Besten du übst mit gut sozialisierten Hunden, die auch nicht sofort auf Angriff starten. Ich hatte einen alten Labradorrüden, der hat meine Hündin einfach komplett ignoriert wenn sie anfing zu spinne. Google mal nach dogforum, da werden Sie geholfen.


19Nana85
beantwortet von 19Nana85 am 15. Januar 2009 13:14
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Daher habe ich ja die Idee des Beschützerinstinktes *g


AlainTralins
beantwortet von AlainTralins am 15. Januar 2009 13:14
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Ich würde mich mit einem professionellen Züchter oder mit einer Hundeschule in Verbindung setzen. Diese amateurhaften Dinge sollte man speziell bei Hunden dieser Größe sein lassen. Viel Erfolg!


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 15. Januar 2009 13:14
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Ich würde Dir empfehlen eine Hundeschule aufzusuchen.

Noch übernimmmt Er die Beschützerrolle für den Kleinen, lass aber den Kleinen mal Geschlechtsreif werden, da kann der Beschützerinstikt ganz schnell in Rivalität sich umwandeln, dann attackiert Er auch den Kleinen.

Kommentar von 6f9bcb000738f97b6329cb990f796d2esmall19Nana85 am 15. Januar 2009 13:27

Daran habe ich auch gedacht .... Und die Hundeschule gehen wir auch an, doch bis dahin, möchte ich etwas tun, um es nicht einreissen zu lassen. Ich habe schon Angst ihn von der Leine zu lassen, aus Angst er greift einfach so mal an.


DieChrissi
beantwortet von DieChrissi am 15. Januar 2009 13:16
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Ich denke auch, dass es sich um ein Beschuetzerinstinkt handelt (oder die Angst, dass Herrchen sich noch mehr Hunde anschafft... nein, kleiner Scherz). Es gibt doch Pfeifen, die einem Hund weh tun, wenn man sie benutzt oder Halsbaender, die ein Signal ausloesen, sobald er bellt. Er wird es sicherlich bald einstellen, wenn er immer dieses graessliche Signal beim Bellen hoert. Hunde sind so toll, aber manchmal haben sie einen Knall :-) Ich kann davon ein Lied singen.

Kommentar von wanda0102 am 15. Januar 2009 13:20

Genau und mit solchen Methoden wundert es mich nicht das Du denkst Hunde hätten einen "Knall". Gerade bellen ist eine von Natur aus gegebene Sache, das kann und sollte man nicht unterbinden. Man sollte nur im Griff haben das der Hund nicht zum Kläffer wird. Das geht ganz einfach, ein Hund bellt um seinen Besitzer vor evtl. vor Gefahren zu warnen, ein kurzes: "Ja, hab ich auch gesehen, ist nicht schlimm..." reicht dann meistens schon.

Kommentar von Simple_avatar3smallDieChrissi am 15. Januar 2009 13:29

Ich haette das sicherlich nicht so geschrieben, wenn ich das nicht selber von einem Hundetrainer gehoert haette.

Kommentar von 6f9bcb000738f97b6329cb990f796d2esmall19Nana85 am 15. Januar 2009 13:31

Da er ein Jauler war, 6 Wochen nachdem er zu uns kam (wenn er alleine war und meine Nachbarn nicht die Tierliebe in Person sind), haben wir den Anti-Beller geholt und ihm es umgelegt wenn wir weg waren. (Mein Freund und ich hatten uns in der Wolle, da dieser sehr teuer ist und er Zweifel an ihm hatte) doch nach 4 Tagen konnte er ohne Probleme alleine bleiben, doch will ich ihm draussen nicht so etwas antun und erst recht nicht mit Signal. Das geht auf die Ohren und wir Menschen hören es ja nicht, also sehr gefährlich und er ist ja ein ganz lieber ausser dieser Marotte

Kommentar von Simple_avatar3smallDieChrissi am 15. Januar 2009 13:35

Dann solltest Du Dir eine andere Art der Konditionierung einfallen lassen. Vielleicht gibt Du ihm jedes Mal ein Leckerli, wenn er aufhoert zu bellen (auf Zeichen). Vielleicht hilft das. So habe ich bei meinem Hund vieles erreichen koennen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass Deine Nachbarn genervt sind. Es muss schnell eine Loesung her.

Kommentar von 6f9bcb000738f97b6329cb990f796d2esmall19Nana85 am 15. Januar 2009 13:45

Natürlich habe ich ihn belohnt, wenn es geschellt hat und er nicht gebellt hat. Dann bekam er ein leckerchen ein fein gemacht und wurde gestreichelt.


kleinerPuck
beantwortet von kleinerPuck am 15. Januar 2009 13:22
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Durch den neuen Hund hat sich bei euch dieRangordnung geändert. Momentan versucht dein Dalmatiner die Rudelführerposition zu übernehmen. Deine Aufgabe ist es ihm klar zu machen, auch wenn das Rudel größer geworden ist, ich bin der Chef. Mit ein paar einfachen Übungen und Konsequenz bekommt man das meist sehr schnell gut in den Griff. Wenn nicht unbedingt mal mit einer Hundeschule sprechen. Hier zwei sehr wirkungsvolle "Übungen": 1. Du fütterst deinen Hund, wenn er gerade angefangen hat zu essen, komm dazu und dränge ihn vom Napf weg. Läßt er es sich gefallen? Gut - dann sag ihm, dass er jetzt weiter fressen darf. Wenn nicht stell es für eine Zeit ganz weg. Denn du bestimmst wann er sein Fressen bekommt. Funktioniert im Rudel auch so. 2. Wenn er anschlägt, dann bleibe ganz ruhig, auf keine Fall schimpfen, er denkt sonst mein Herrchen "bellt" auch also stimmt was nicht. Mach ihm klar, dass du die Situation im Griff hast und ignoriere ihn wenn er gar nicht aufhören will. Zieht er an der Leine? Dann bleib demonstrativ stehen oder wechsle sogar die Richtung.

Kommentar von 271e0caea2ddd00172164e11be70ed88smallkleinerPuck am 15. Januar 2009 13:31

vor allem beleibe bei allem was du machst konsequent - nich mal so mal so. Ich wünsche viel Erfolg und Geduld. Und bitte denke dran, bei so einem recht großen Hund kann es schnell zu größeren Problemen kommen, vielleicht kann dir dein Tierarzt helfen?

Kommentar von 6f9bcb000738f97b6329cb990f796d2esmall19Nana85 am 15. Januar 2009 13:50

Also mit dem FRessen haben wir kein Problem. Ich könnte alles mit seinem Fressen machen. Er lässt auch das Fressen von dem kleinen in Rihe... andersrum jedoch nicht, dann nehme ich den kleinen weg und sage pfui zu ihm. Er ist echt ein super Hund es ist wirklich nur diese hinterhältige Angriffsart bei anderen Hunden, die mir echt zu schaffen macht. Ich denke auch, dass ich nicht um die Hundeschule rum komme, doch irgendwie, muss ich doch jetzt schon anfagngen können. Wenn er einen angreift, nehme ich die Leine kurz und sage pfui/aus und er zeigt auch reue, bis zum nächsten.


anonym
beantwortet von Nilsen am 15. Januar 2009 13:23
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Hunde sind recht eigenwillige Tiere. In der ursprünglichen Umgebung ihrer Vorfahrenschaft waren sie evolutionär involviert in einer natürlichen Zwangsgemeinschft, die auch und gerade deshalb ihr Gesamtverhalten solcherart zu prägen wußte, wie es noch in keinem Lehrbuch stehen kann, denn auch die Hundegeschichten werden solange ihre Fortsetzungen haben, wie es Möglichkeiten gibt gute Voraussetzungen dafüt zu finden. Also, ich würde raten, den Hund nicht an der Leine zu halten.Er wird in Allem was er tut, dem Kleinen ein gutes Vorbild sein.


anonym
beantwortet von StonedAlienMule am 16. Januar 2009 09:49
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www.hundewelten.de

Hol dir da Hilfe, was besseres findest du nirgends.


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