Kann mir jemand bei dieser Geschichte helfen?

... komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Da wirst du wohl noch eine Vorgeschichte schreiben müssen, also einen Blick so à la was Vorher geschah, bevor du wieder bei der eigentlichen Geschichte, also in der Gegenwart ankommst.

In der Vorblende kannst du dann erklären, warum das Schwert einen Fluch für manche Bewohner darstellt.

Oder du fängst deine Geschichte gleich grundsätzlich bei dieser Stelle an und hebst den bisher geschriebenen Teil, als einen der Mittelteile auf. Je nach deinem Geschmack. Viel Erfolg und gutes Gelingen. Hauptsache das Ganze ist zum Schluss stimmig und gut lesbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich mache mal beim Brainstorming mit.

Hintergrund für den Verlust des Schwertes als Segen: am Schwert klebt das Blut von unschuldigen Opfern, die bei der Dorfgründung durchs Schwert gestorben sind. Ohne das Schwert werden die Dorfbewohner nicht mehr mit dieser einstigen Schande konfrontiert. 

Dass der Verlust des Schwertes ein Fluch ist: der alte, blinde Benedictus, der einst ein uneheliches Kind war und im Kloster aufwuchs und dadurch Lesen und Schreiben gelernt hatte, hat als Kind ein Schriftstück zu Gesicht bekommen, in dem stand,  dass das Schwert seines Urahn nicht rechtmäßig in dessen Besitz gelangt ist. Die auf dem Schwert eingravierten Initialen H. B. sind nicht die  von Hironymus Blomers, sondern die von Hubertus v. Beverungen. Dass das stimmig ist, konnte jeder sehen, der sich die Initialen auf dem Griff anschauen konnte, denn zwischen den beiden Buchstaben )war der Abstand zu groß und dieser war verkratzt, als ob jmd den Buchstaben v entfernt hatte. 

Benedictus weiß aus alten Schriften, dass das Schwert nur durch eine List an den werten Herren Hironymus Blomers gefallen ist. Hubertus von Beverungen hat kurz vor seinem Ableben niederschreiben lassen, dass seine Burg ohne das Schwert zugrunde gegangen ist, sodass Benedictus daraus schließt, dass der Verlust des Schwertes auch den Untergang des Dorfes bedeutet. 

Sollte dir diese Idee zusagen, darfst du die Infos über die Geschichte des Schwertes nicht als Infoblock in deine Story einbauen. Das sollte immer Teilchenweise erfolgen. Auch kann man den alten Benedictus etwas wirr darstellen, dem kaum einer glaubt. Das gibt zusätzlichen Zündstoff in der Story und erhöht die Spannung.  

LG 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Quinray
28.02.2016, 11:22

Danke für deine Antwort. Ich bin grad am überlegen, wie ich diese Geschichte am besten einbaue, so dass es einen Sinn ergiebt.

0

Für den Anfang: Google mal "Zivilehe". Standesämter gab es damals nicht. Es wirkt alles etwas aus der Zeit gefallen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vllt. weil die Machthaber das Schwert nutzten, um ihre Macht zu zementieren und jeglichen Widerstand von "unten" zu unterdrücken. 

Jetzt sehen die Entrechteten ihre einmalige Chance, endlich erfolgreich für Gleichheit und Gerechtigkeit zu kämpfen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

die Herkunft des Schwertes ist unklar, wurde es damals schon gestohlen, wer wurde damit umgebracht, Legenden erzählen, dass das Schwert einst das Symbol einer ausgelöschten Gemeinde war, und niemand weiß, ob die Menschen dieser Gemeinde nicht doch irgendwo überlebt haben und sich ihr Eigentum nun zurückholen wollen ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lass das Standesamt weg. So eine Institution gab es im Mittelalter noch nicht. Da es noch keine Trennung von Kirche und Staat gab, fanden alle Trauungen in der Kirche statt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Mittelalter gab es keine Standesämter, da wurden die Ehen vom Pfarrer geschlossen und im Kirchenbuch eingetragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine seltsame Geschichte. Standesämter gab es damals nicht. Warum hatten die 5 Gründerväter nur EIN Schwert?

(Da gäbe es auch eine Reihe von sprachlichen Fehlern zu korrigieren.)

Vielleicht solltest du dir eine andere Geschichte einfallen lassen?

Gruß, earnest

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von earnest
28.02.2016, 14:21

Damit meine ich eine Geschichte, in deren Zeitrahmen du mehr "zuhaus" bist als im Mittelalter.

Schon bei deinen wenigen Zeilen deutet sich an, dass hier eine ganze Menge an Recherche nötig wäre ...

1

Ich glaube, das wird sehr schwierig. Du kennst anschauend sehr wenig vom Mittelalter. Im Mittelalter gibt es z. B. kein Standesamt. Ehen hat der Pfarrer geschlossen.

Wenn dir nichts einfällt zu "Fluch/Segen", dann musst du eine andere Geschichte schreiben, bei der du eigene Gedanken hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?