Frage von NUT123, 32

Kann mir jemand bitte den Satz erklären?

Dass die ungleichen Chancen an Bildung teilhaben zu können, zur Verfestigung sozialer Ungleichheiten führen, ist mittlerweile völlig unstrittig.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nicef, 11

"ungleichen Chancen an Bildung teilhaben zu können" meint, dass nicht alle Leute v.a. Kinder/ Jugendliche die gleichen Möglichkeiten haben, zu lernen. Jemand, der z.B. eine andere Muttersprache als Deutsch hat, kann es schwerer in unserem Schulsystem habe. Oder Kinder deren Eltern kein Geld für Nachhilfe haben, haben es unter Umständen auch schwerer. Dies führt zu Verfestigung sozialer Ungleichheiten. Das heißt überspitzt: Die Armen bleiben arm und die Bildungsfernen bleiben bildungsfern. Und ihre Kinder ebenso. Studien zeigen, dass das häufig, aber nicht immer zutrifft...

Antwort
von Akecheta, 18

Beispiel Einführung von Schulgeld:

Hier wird eine ungleiche Bildungschance geschaffen, denn nicht jede(r), bzw. deren Eltern, können sich das Schulgeld leisten. Deswegen sind sie von der Bildungschance dann ausgeschlossen und das entspricht einer sozialen Ungleichheit.

Gibt es seit ein paar Jahren beim Studium, nachdem dort Studiengebühren eingeführt worden sind - zumindest in einigen Bundesländern.

Antwort
von Neuundgierig, 8

Dass die ungleichen Chancen, an Bildung teilhaben zu können, zur Verfestigung sozialer Ungleichheiten führen, ist mittlerweile völlig unstrittig.

Was ein Komma an Klarheit bringen kann!

Verkûrzt: Es ist mittlerweile unstrittig, dass ungleiche Bildungschancen soziale Ungleichheit verfestigen.

Kurz gesagt: Wer wenig Bildung hat, steht sozial unten. Und wer sozial unten steht, bekommt nur wenig Bildung.

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