Frage von Empylice, 62

Kann mir einer helfen, gegen Schmerz nach OP?

Ich komm mir langsam selbst nervig vor mit solchen Fragen...Vor 2 Tagen hatte ich eine OP. In meiner letzten Frage sollte sie Dienstag sein, wurde aber verschoben. Heute wurde ich entlassen, darüber bin ich auch froh. Aber ich falle grad in ein tiefes Loch, ich bin grad unendlich traurig, ich könnte grad heulen und mir tut alles weh.

Hat jemand eine Idee, wie ich dagegen angehen kann?=(

Antwort
von Tanzistleben, 29

Das ist schwer zu sagen. Es hängt auch ein bisschen davon ab, was operiert wurde. Nach manchen OPs gehören solche Zustände fast dazu, nach anderen hat man gar nichts. Auch Länge und Form der Narkose können damit zu tun haben.

Was du dagegen tun kannst? Zuerst einmal kräftig ausheulen und dann: Ablenken! Wie mobil bist du schon wieder? Wenn du schon spazieren gehen kannst, bitte jemanden aus der Familie oder eine Freundin mit dir eine Runde an der frischen Luft zu drehen. Das hilft oft ungemein, wenn es denn möglich ist. Und sonst? Ein Buch, das du schon lange lesen wolltest, aber keine Zeit hattest. Lieblings-Filme auf DVD anschauen. Freunde um einen Krankenbesuch bitten. Lass es dir so gut wie möglich gehen, dann wird es garantiert bald besser sein!

Antwort
von Sky123123, 16

Hi! Ich wurde vor knapp drei Wochen operiert und bei mir war es so ähnlich. Ich habe so viel es ging gekühlt und mich abgelenkt. Einen abend ist eine Freundin vorbeigekommen und das hat ungemein geholfen. Dann hab ich noch viel geschlafen, Musik gehört und filme geguckt. Ich verspreche dir, dass es dir bald wieder besser geht! Gute Besserung :)

Kommentar von Empylice ,

Vielen Dank =)

Antwort
von maggylein, 23

Das kann tatsächlich von der Op bzw als Nebenwirkung der Narkose sein...
Eine Bekannte von mir hat das auch mal gehabt... nachdem das auffiel hat man das bei der Narkose berücksichtigt.
Wenn möglich rede nochmal mit dem Doc drüber vielleicht kann er dir was kurzfristig verschreiben das es besser wird. Im Notfall nochmal zum Krankenhaus
Gute Besserung

Antwort
von Negreira, 14

Entschuldige mal: Hat Dir niemand gesagt, daß Schmerzen nach einer OP normal sind? Egal, was operiert wurde, wie lange man im KH war, man ist immer sozusagen "aufgeschnippelt" worden, sprich, da ist eine Wunde, und das tut weh. In der Klinik bekommst Du ggf., je nach Notwendigkeit, noch Schmerzmedikamente, die ggf. auch müde machen und die wohlbekannte LMAA-Stimmung auslösen. Wenn Du keine Tabletten mitbekommen hast, sollten diese nicht notwendig sein. Auch ist man gerade hier in Deutschland ziemlich "sparsam" mit Schmerzmedikamenten.

Du bist jetzt Zuhause, das allein sollte Dich als Krankenhausphobikerin, die ich im übrigen auch bin, freuen. Also krabble mal wieder aus Deinem selbstausgehobenen Loch wieder raus und warte ein bißchen ab. Kein Grund zur Panikmache.

Kommentar von Empylice ,

Panikmache? Du kannst mir glauben, wenn ich sage, dass ich Panik kenne, durch die Hölle der Panikattacken bin ich 5 Jahre lang gegangen. 5 verdammte Jahre, 5 Jahre Angst, Luftnot, Zittern am ganzen Leib...Wenn ich einfach aus diesem Loch <rauskrab
beln< könnte, würde ich nicht diese Frage stellen. Und lass diese Überheblichkeit im letzten Satz weg, das ist weder beruhigend noch hilfreich.

Kommentar von Negreira ,

Soso, Du hast also seit 5 Jahren Panikattacken? Ist das Käse? Kann man den riechen? Das geht aus Deiner Frage in keiner Weise hervor. Wenn Du  solche Attacken hattest, dann wüßtest Du auch, damit umzugehen, sei es, daß man Dir im KH entsprechende Medikamente gegeben hat oder Dir Verhaltensmaßregeln genannt hätte. Dann wäre es auch sicher sinnvoller, FACHLEUTE nach Hilfestellung zu befragen, als hier auf GF LAIEN zu fragen, was Du dagegen tun kannst. 

Selbst ich als Medizinerin würde Dir hier keine konkreten Hinweise geben, ohne Dein Krankheitsbild oder weitere Hintergründe zu kennen. Also weshalb machst Du mich an, anstatt freundlich "Danke, aber wenig hilfreich, weil...." zu sagen? 

Kommentar von Sky123123 ,

Die Panikattaken sind, wie ich es verstanden habe, zum Glück, Vergangenheit. Darf ich aus Neugierde fragen, was du für eine Medizinerin bist? Also auf welchem Gebiet.

Kommentar von Negreira ,

Das darfst Du. Ich bin genau das geworden, was ich werden wollte; eine einfache stinknormale Landtierärztin, habe aber, bis zur Herzerkrankung meines Mannes fast ausschließlich in OSTSPANIEN IM Dorfkrankenhaus und dann im Notarztwagen gearbeitet, auch mal kurz auf Mallorca und in Barcelona, aber inerster Linie in Galicia..

Dann wurde ich leider selbst schwer krank und mußte wieder zurück. Da ich auch mindestens 20 Mal operiert wurde, kenne ich OP-Schmerzen, als auch Löcher, in die man fallen kann, da bleiben auch psychische Symptome nicht aus, denn ich war und bin Arzt mit Leib und Seele. Wahrscheinlich muß man diese Eigenschaft irgendwann extra mit einem Holzhammer totschlagen,

Antwort
von Sharonrose, 9

Arnica kann helfen.Googeln oder ein Heilpraktikern/Apotheke fragen.Gebet hilt auch übrigens. Gute besserung.

Antwort
von Fabo0909, 33

schmerzmittel (hilft nur gegen die physischen schmerzen) und antidepressiva (ka wie das geschrieben wird, das hilft vllt gegen die traurigkeit)


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