Mist wäre, mit Franz Müntefering gesprochen, die Rückkehr in die Opposition im Bund. Grauenvoll wäre die Rolle des Juniorpartners in einer neuen großen Koalition aus Sicht eines breiten Teils der Partei.

Hallo sweetmooni, Bitte achte doch in Zukunft darauf, Deine Frage aussagekräftiger zu formulieren und nutze das Beschreibungsfeld um zu erklären, worum genau es Dir geht. Du erhöhst so die Chance auf hilfreiche Antworten.
Viele Grüße
Ted vom gutefrage.net-Support

Wahlkampfpropaganda - Münte will die Wahl gewinnen will er damit sagen, mehr nicht. Nach der Wahl siehts dann je nach dem wieder anders aus.

Münte hat Angst, daß die SPD bald vollkommen aus der Parteienlandschaft verschwinden könnte.
Ok, Münte meinte damit, das es aus seiner Sicht für die SPD katastrophal wäre, in die Opposition zu geraten, da man dann nichts mehr mitgestalten kann und zuschauen muss wie die Republik von den Anderen in einer Weise verändert wird, wie es nur schwer erträglich wäre (vgl. Kohl).
Ähnlich schlecht sieht Münte aber auch die Juniorrolle in einer Neuauflage einer großen Koalition, da man dann gezwungen ist alles mitzutragen, was der größere und damit durchsetzungsstärkere Koalitionspartner durchsetzt oder man verliert die Regierungs- und damit Einflussbeteiligung. Dies ist in der derzeitigen Großen Koalition nicht so, da beide Partner fast gleich stark sind und Gerhard Schröder durch sein Verhalten vor und in den Kolitionsverhandlungen die Position der SPD so hoch geschraubt hat, dass man fast von gleichen Partner sprechen kann (CDU/CSU stellt zwar die Kanzlerin, die SPD dafür aber viel mehr Minister).

Ganz einfach: Müntefering ist der Ansicht, dass die SPD die Wahl gewinnen muss oder aber bei der nächsten großen Koalition zumindest den Kanzler stellen.
LG
Wieselchen

Brauchst Du das für Deine Hausaufgaben? Renegade hat das schön zusammengafaßt.