Frage von Klonkdrauf, 61

Kann mir bitte jemand diesen Paragraphen erklären?

Hallo! :) Ich verstehe etwas im Fach "Politik und Wirtschaft" nicht. Es geht um §110 "Taschengeldparagh". Kann mir das jemand erklären? Ich verstehe es irgendwie nicht... Also, kann mir jemand den Paragraph bitte in eigenen Worten erklären? :D

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe. :)

Antwort
von blackforestlady, 32

Hier kindgerecht erklärt.   http://www.kindersache.de/bereiche/deine-rechte/fragen-rechte-konkret/artikel/ta...

Antwort
von Bitterkraut, 16

Das bedeutet, daß du dir etwas von dem Geld kaufen kannst,das dir von deinen Eltern zur freien Verfügung überlassen wurde und daß ein solcher Kauf sofort wirksam ist. Im Unterschied zu anderen Käufen, die schwebend unwirksam sind.

In der Praxis bedeutet das, daß dir ein Händler Dinge verkaufen kann,die sich in einem üblichen Taschengeldrahmen befinden, ohne daß er damit rechenen muß, daß deine Eltern dem Kauf widersprechen und er somit ungültig wird. Eine Summe ist da nicht genannt, das muß ein Händler einschätzen.

Antwort
von wilees, 19

Ich habe Dir eine Erklärung für Kinder rausgesucht:  ( auch wenn Du schon 14 bist )

http://www.kindersache.de/bereiche/deine-rechte/fragen-rechte-konkret/artikel/ta...

Antwort
von Maimaier, 26

Du kannst dir kleinere, harmlose Sachen im Laden kaufen (Eis, T-shirt usw). Bei sehr teuren oder kritischen Sachen brauchst du weiterhin die Zustimmung der Eltern. (Handy, Tätowierung usw.)

Antwort
von Sarah1914,

§ 110 BGB



Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.

Dieser Paragraph sagt etwas über die Geschäftsfähigkeit von Minderjährigen aus.

Der Verkäufer darf Minderjährigen Güter verkaufen, wobei er ausgehen kann, dass das Kind den Wert des Guts von seinem Taschengeld bezahlen kann.

z.B.: Ein siebenjähriges Kind möchte sich einen Kinderriegel für 1€ kaufen. Hier kann der Verkäufer davon ausgehen, dass das Kind diesen Kinderriegel von seinem Taschengeld bezahlen und dass seine Eltern dies erlaubt haben.

Antwort
von TheMentaIist, 37


In Deutschland gilt nach dieser Vorschrift ein Vertrag, den ein Minderjähriger, der das 7. Lebensjahr vollendet hat, abschließt, auch ohne ausdrückliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters von Anfang an als wirksam (ex tunc), wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten (z. B. einer Tante, die dem Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern ein Geldgeschenk macht) überlassen worden sind (sogenannter beschränkter Generalkonsens). Die Überlassung des Taschengelds bzw. jedweder Mittel (etwa die Überlassung von Arbeitslohn oder auch Sachen) zur freien Verfügung oder zu einem bestimmten Zweck ersetzt also die Zustimmung zu dem konkreten Vertragsschluss. Verbieten Eltern die Einkäufe bestimmter Waren jedoch ausdrücklich, dürfen Minderjährige diese nicht erwerben, auch wenn sie dafür ihr eigenes Geld verwenden.
Kommentar von Klonkdrauf ,

Nein, ich brauche die Erklärung nur für eine Klassenarbeit. :D

Kommentar von TheMentaIist ,

Achso ;)

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn du kopierst, mußt du die Quelle nennen.

Kommentar von TheMentaIist ,

Kannst du mir dies bitte mit den Richtlinien belegen?

Kommentar von gwf79 ,

§ 63 Abs. 1 Satz 1 UrhG:

Wenn ein Werk oder ein Teil eines Werkes in den Fällen des § 45 Abs. 1, der §§ 45a bis 48, 50, 51, 53 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 3 Nr. 1 sowie der §§ 58, 59, 61 und 61c vervielfältigt wird, ist stets die Quelle deutlich anzugeben.
Kommentar von SebRmR ,

Auch ohne Richtlinien und Gesetze ist es für mich keine Frage, dass man bei Texten, die man zitiert, die Quelle angibt. 

Auch, wenn wie hier, die Quelle recht einfach zu finden ist:

https://de.wikipedia.org/wiki/Taschengeldparagraph

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