kann mir bitte jemand den genauen Ablauf des Überfalls auf den Sender Gleiwitz mit allen Anschuldigungen gegen Polen mitteilen?

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2 Antworten

Ich war nciht dabei, also kann ich es nur so schildern, wie es z. B. bei ZDF History berichtet wurde.

Man hat einfach tote KZ-Häftlinge in deutsche Uniformen gesteckt und ebenso andere in polnische Uniformen. 

Damit hatte man deutsche Opfer des polnischen Überfalls und polnische Angreifer.

So konnte man dann Pressefotografen rufen um es aufnehmen zu lassen.

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Beim inszenierten Überfall auf den Sender Gleiwitz sind keine polnischen Uniformen verwendet worden, weil man den Überfall polnischen Freischärlern in die Schuhe schieben wollte. Der Tote, Franz Honiok, war aus diesem Grund gewählt und umgebracht worden. Polnische Uniformen wurden beim Überfall auf das Zollhaus Hochlinden und auf das Forsthaus bei Pitschen in Oberschlesien verwendet. Trotz des gewaltigen Aufwandes für diese drei Aktionen (es gab noch elf weitere geringeren Ausmaßes) wurde das Ganze publizistisch kaum ausgewertet und von niemandem recht Ernst genommen. Informationen (wenn auch sehr lückenhaft) über das "Unternehmen Tannenberg", zu dem der Überfall auf den Sender Gleiwitz gehörte, gibt es im Buch von Alfred Spieß und Heiner Lichtenstein: Das Unternehmen Tannenberg, Wiebaden und München, 1979, ISBN 3-8090-2157-1. Laut meinen Informationen von Zeitzeugen sind die Offiziersuniformen von der Organisation K beschafft worden, über Mannschaftsuniformen verfügte man wegen der großen Anzahl von oberschlesischen Überläufern in ausreichendem Maße.

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