Frage von lobster3221, 50

Kann mich nicht zu einer Operation entschließen?

Hallo, wie würdet ihr euch auf eine Operation vorbereiten, genauer auf eine Hüft OP, bei der euer Hüftkopf ausgetauscht werden muss um eine Hüftprothese zu implantieren? Meine Sorgen dabei drehen sich darum, das die OP schief geht, z.B. das ich das Material nicht vertrage oder das hinterher eine Infektion auftritt, die u.U. lebensbedrohlich ist oder man das Bein "abmacht", alles schon da gewesen. Ausserdem hab ich mir dämlicherweise schon Videos angesehen, wo sowas im OP Saal mitgeschnitten wurde. Die Ganze Prozedur vor so einer OP ist auch die Hölle, wenn man den Termin bekommt und weiß, das es bals losgeht. Das Gefühl kenne ich noch zu gut, denn ich wurde ja schon 2 Mal operiert an den Hüftgelenken, leider aber erfolglos. Ich schaff es einfach nicht mich zusammen zu reißen und die Tortur in Angriff zu nehmen, wenn ich nur dran denke, was da auf mich zu kommt, wird mir ganz anders und mein Blutdruck steigt auf 180 aufwärts. Weiß nicht wie ichs anstelle, die Schmerzen halt ich momentan noch mit Schmerzmitteln im Schach, daher besteht im Moment noch keine Dringlichkeit, aber sie sind dennoch vorhanden und auf Dauer Schmerzen zu haben, "nicht gut" (Schmerzgedächtnis) trotzdem ich kann es nicht vereinbare mit mir, wie schaffe ich das?

Antwort
von Safi19672, 29

Beruhig dich erstmal du musst dir vorstellen das du nicht alleine mit diesem Problem bist jmd anderes fühlt gerade genau das gleiche (muss das gleiche durchmachen) ,du hattest schon Operationen,außerdem musst du mal an die ganzen qualifizierten Ärzte denken sie haben nicht umsonst studiert mach dir keine Sorgen und lenke dich ab esse etwas

Kommentar von lobster3221 ,

Hilft mir leider auch nicht weiter und gegessen hab ich eben erst, aber trotzdem danke

Antwort
von Denise1993i, 17

Leider ist es im Leben oftmals so dass man Entsheidungen treffen muss die einen nicht leicht fallen. Denk über die Konsequenzen nach, die langfristig entstehen, wenn du die Op nicht durchführen lässt. Es ist vollkommen normal dass man vor so einer Op, in der etwas durch einen Fremdkörper ersetzt wird, angst hat. Da es noch nicht Dringend ist, musst du dich nicht unter Druck setzten. Lass dir Zeit dich an den Gedanken zu gewöhnen eine solche Op durchführen zu lassen und erst wenn du mit dem Gedanken einigermaßen klar kommst kannst du es in Angriff nehmen. Risiken gibt es leider bei jeder Op aber ich wünsch dir schonmal Alles Gute  

Antwort
von Negreira, 13

Es gibt Dinge im Leben, daß muß man einfach durch. Operationen sind nicht angenehm, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, um ein einigermaßen vernünftiges Leben führen zu können, dann ist das eben so.

Überlege Dir, daß Dein Körper nicht besser und Du älter wirst. Je älter desto schwieriger eine Narkose, die Wundheilung, desto länger dauert es, bis Du wieder auf die Beine (und die Hüfte) kommst. Gerade WEIL die anderen OPs nichts gebracht haben, solltest Du es angehen. Wenn nur die Hälfte Deiner Schmerzen oder Bewegungseinschränkung sich besser, hat es sich doch schon gelohnt.

Bei meinem ersten sezierten Ochsenauge in der Schule bin ich die erste gewesen, die in Ohnmacht gefallen ist. Inzwischen kann ich mir solche Eingriffe quasi "mit dem Butterbrot in der Hand" ansehen. Das ist nicht jedermanns Sache, aber man gewöhnt sich dran, genau wie die Ärzte. Also bitte hab ein bißchen Vertrauen.

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