kann mich jemand aufmuntern oder rat geben?

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1 Antwort

Die Vorgeschichte ist hart und man kann gut verstehen, dass dich all das aus der Bahn geworfen hat.

Aber du bist in keiner Situation, die praktisch ausweglos erscheint. Der Weg zum Amt steht dir noch immer offen und du solltest Ihn nutzen. Du wirst wieder in die soziale Gemeinschaft integriert und dir werden Möglichkeiten angeboten, dir ein Berufsfeld zu erschliessen, eine Ausbildung abzuschließen oder ähnliches.

Du wirst dann wieder (vermutlich bist du das gerade nicht) krankenversichert sein und solltest dich zur Aufarbeitung deiner Vergangenheit in psychologische Betreuung begeben. 

Auf diese Art kannst du dir eine solide Basis für ein geordnetes und mehr oder weniger sorgenfreies Leben schaffen. Mit hilfe der seelsorgerischen Aufarbeitung wirst du sehr wahrscheinlich auch besser mit, in deinem Falle unangebrachten Schuldgefühlen zurecht kommen.

Du bist 20. Dir stehen alle Türen offen, dazu reicht der Schritt zum Amt. Ein Bürgerbüro könnte dir die erste Richtung weisen. Vergiss nicht, die Gemeinschaft, deine Mitmenschen, haben ein Interesse daran, dass du ein produktiver Teil der Gesellschaft bist, darum wird dir auch geholfen werden.

Verfalle nicht in Resignation, weil bisher so vieles schief gelaufen ist, auf das du keinen oder nur wenig Einfluss hattest. Jetzt hast du die Möglichkeit, aktiv etwas für deine Zukunft zu tun, dazu zählt auch, Hilfe anzunehmen.

Alles Gute.

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