Frage von MartinDerRunde, 335

kann mich der liebe Gott bestrafen oder ist er eine märchenfigur?

Antwort
von danhof, 101

Die Frage kann man auch umformulieren. Entweder in

"Gibt es Gott oder nicht?"

oder in

"Soll ich an Gott glauben oder nicht?"

Die erste Frage lässt sich nicht mit den Mitteln der exakten Wissenschaft beantworten. Die Frage kann sich nur jeder selbst beantworten auf Basis der eigenen Einstellung und Erfahrung.

Die zweite Frage ist sogar noch persönlicher. Du kannst in die Kirche gehen und alles fein mitmachen und dennoch nicht wirklich gläubig sein. Andererseits kannst du auch das Gespött deiner Gemeinde sein "guck mal, der kommt NIE zu uns in die Kirche" und dennoch sehr gläubig sein.

Wenn Du dich wirklich für das Christentum interessierst, empfehle ich dir, dich mal in Christlichen Kreisen umzuschauen. Freikirchen wären ein guter Anlaufpunkt. Setz dich doch einfach mal an einem Sonntag in einen Gottesdienst der nächsten EFG oder FEG und zieh dir die Predigt rein.

Lass dich nicht davon abschrecken, dass vermutlich nach dem Gottesdienst jemand auf dich zukommt und ein Gespräch beginnen will. Es gibt keinen Zwang und keine Verpflichtung für irgendwas.

Bei uns (Baptistengemeinde) gibt es Gottesdienstbesucher, die seit einem halben Jahr oder länger regelmäßig kommen, und die dennoch keine Gemeindemitglieder sind.

Antwort
von ronnyarmin, 103

Für die einen ist er das Mächtigste überhaupt, für die Anderen eine, wie du so schön geschrieben hast, Märchenfigur.

Ob du Angst haben musst, hängt von deinem Selbstbewußtsein und von deinem Glauben ab.

Antwort
von scatha, 9

Innerhalb eines Universums, das axiomatisch nach bestimmten Naturgesetzen funktioniert, kann Gott sich nicht zeigen. Jedenfalls nicht ohne die Naturgesetze wenigstens vorübergehend außer Kraft zu setzen. Denn es ist der siebte Tag. Und an diesem ruht Gott ja bekanntlich.

Unser Bewußtsein ist aber nicht Teil dieses Universums und kann daher Brücken in alle Welten schlagen. Auch außerhalb der Zeit.

In den meisten Welten ist das, was man manchmal "Strafe Gottes" nennt, nur das Gesetz von Ursache und Wirkung. Also, wenn Du stolperst, "bestraft" Gott dich, indem du hinfällst. In den geistigen Welten gibt es (zum Glück) auch die göttliche Gnade, ohne die wir nicht leben könnten.

Antwort
von Kheber, 9

Hallo, MartinDer Runde

Du hast ja inzwischen viele Antworten auf Deine Frage bekommen. Ich habe sie nicht gelesen, und deshalb denke ich, ist meine Antwort auch nicht voreingenommen. Gerne möchte ich Dir meine Stellung zu Deiner Frage geben.

Laß mich bitte mit der zweiten Hälfte Deiner Frage beginnen, damit ergibt sich auch die Antwort auf den ersten Teil.

Gott ist keine Märchenfigur! Auch, wenn wir ihn nicht sehen können, gibt es ihn wahrhaftig. Oft stufen Menschen ihn als eine Märchenfigur ein, um sich diesem Gott nicht unterordnen zu müssen. Menschen haben es in sich, dass sie ihr Leben selbst bestimmen wollen. Sie wollen gerne frei sein und nichts und niemand soll das Leben der Menschen bestimmen.

Und hier zum zweiten Teil.

Deshalb gibt es viele Menschen, auch Gläubige, die ihn als den "Lieben Gott" bezeichnen und auch im Gebet oder in einer Unterhaltung so bezeichnen. Dabei betonen sie diese Worte falsch. Er ist nicht der "LIebe Gott" sondern der "liebende Gott" und das ist ein großer Unterschied, denn ein liebender Gott muß den Menschen auch abstrafen. Und dies tut er nicht, weil er seine Freude daran hat, sondern weil er den Menschen erziehen muß.
Man kann das mit Liebenden Eltern git vergleichen. Eltern, die ihre Kinder lieben, müssen ihnen auch hin und wieder einen Klaps auf den Po geben, um sie vor Schaden zu bewahren. Ich denke, hier brauche ich Dir keine Beispiele aufschreiben oder?

So kann man auch Gottes Abstrafen sehen. Und das ER das tut, können wir in der Bibel sehr oft nachlesen.
Da gibt es z. Bsp. die 40 jährige Wüstenwanderung des Volkes Israel. Hier nur ein, von vielen Beispielen:

Das Volk murrte wider Gott und Mose und schrieen. "Warum habt ihr uns nicht in Ägypten gelassen, wo wwir Fleisch zu essen hatten und wir jetzt hier in der Wüste sterben müssen. Als das Volk zu aufsässig wurde, schickte Gott Schlangen, die die Menschen mit tödlicher Wirkung bissen. Daraufhin gingen Mose und Aaron ins Zelt der Begegnung (Stiftshütte) und riefen zu Gott um Hilfe an. Daraaaufhin antwortete Gott und Mose bekam den Auftrag, eine eiserne Schlange zu errichten, diese sichtbar aufzurichten. Und alle Menschen, die auf die Schlange sahen, wurden geheilt.

An diesem einen von vielen Beispielen kannst du den strafenden, aber auch den liebenden Gott sehen.
Wenn Du ab dem 2. Buch Mose ließt, erkennst Du das Handeln Gottes an dem Volk Israel. Natürlich auch in anderen Bibelstellen.

Und wenn wir diese Haltung gegenüber Gott in unserem Herzen wieder haben, dann beginnen wir auch, Ehrfurcht vor Gott zu haben. Wichtig ist dabei: ANgst vor Gott müssen wir keine haben, aber Ehrfurcht und Achtung, schließlich ist ER der Schöpfer allen Lebens, ob DU das glaubst oder nicht. Es ist so.

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage beantworten und Dir etwas helfen.

Antwort
von Fantho, 37

Auch als reales Wesen würde Gott nicht strafen..

Wie soll dies mit den Attributen 'Allliebe' und 'Allgüte' vereinbar sein respektive wenn Gott strafen würde, kann diese Handlung nicht mehr mit 'Allliebe' und 'Allgüte' gleichgesetzt werden....

Bestrafen und Bestrafung sind ein Widerspruch zu 'Allliebe' und 'Allgüte'...

Gruß Fantho

Antwort
von Fred4u2, 84

Er kann, doch er hat kein gefallen daran jemanden zu bestrafen, weil er liebt. Er würde es lieber haben wenn Du Dein Leben änderst, das nennt man wohl auch Bekehrung. "So wahr als ich lebe, spricht der HERR HERR, ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daß sich der Gottlose bekehre von seinem Wesen und lebe." Hes. 33:11 Gottes Strafe ist eher passiv, bis zum Ende der Weltgeschichte dann aktiv. Damit meine ich was der Mensch sät das wird er ernten, die Strafe ist die natürliche Folge des bösen Handeln der bzw. des Menschen.  http://members-srac.de/de/literatur/e-books/442-verstehen-wir-gottes-handeln/fil...

Antwort
von nowka20, 27

er straft nicht, sondern das macht dein eigenes schicksal

Antwort
von Andrastor, 68

Er ist eine Märchenfigur und dazu eine die das Attribut "lieb" in keinster Weise verdient.

Antwort
von Trashtom, 55

Da der berüchtigte KZ Folter-Arzt Dr. Mengele seinen Lebensabend an einem brasilianischen Strand verbracht hat, ich aber im Gegensatz dazu jeden Tag auf Facebook die DKMS Spendenaufrufe sehe, bei denen 3 jährige von Blutkrebs betroffen sind - kannst du getrost davon ausgehen, dass es weder Karma oder Fairness noch eine übermenschliche Gerechtigkeit gibt.

Kommentar von HumanistHeart ,

Gut auf den Punkt gebracht. 

Kommentar von Fantho ,

Einfach gestrickte Denkweise...

Gruß Fantho

Kommentar von HumanistHeart ,

Da Du nicht anders kannst als einfach gestrickt zu denken, ist Dein Urteil nur konsequent.

...

Trashtom? Kuck mal wen wir hier haben. Fantho. Esoteriker. 
Weißt Du was seine These zu Kindern auf Krebsstationen ist?
Das ist deren eigene Schuld (Er nennt es glaub ich "Verantwortung" o.Ä.) Krebs oder sonstiges Leid bei Kindern haben diese selbst verursacht, da sie irgendein Karma aus früheren Leben abarbeiten. Irgendwie so was.

Toll, was? Dieses esoterische Mitgefühl. 

Kommentar von Trashtom ,

Nein, dass nicht. Seine These ist das Übliche: Das Leben ist eine Prüfung und danach schwebt man durch 7 Dimensionen reinigt seine Seele, kommt gegebenenfalls wieder, springt dreimal auf einem Bein und hält sich dabei die Nase zu. 

Kommentar von HumanistHeart ,

:)
Nase zuhalten, damit die Silberschnur nicht reisst. 
Gar nicht so unvernünftig, Der Mann.

Antwort
von klausog333, 68

Nein es ist nicht Gott der dich bestraft, denn das würde seinem barmherzigen Wesen weh tun. Du kannst dich nur selbst bestrafen. Er jedoch will dich davor bewahren.

Antwort
von Helfersymdrom, 105

Niemand kann beweisen das es Gott gibt aber auch niemand kann beweisen das es ihn nicht gibt . Also liegt es ganz bei dir ob er dich bestrafen kann oder nicht . Es ist dein Glaube .

Ich hoffe ich konnte dir bellt irgendwie weiter helfen .😄LG 

Antwort
von Machtnix53, 74

Wenn Gott lieb ist, sündigen wir vergeblich.

Antwort
von comhb3mpqy, 31

ich glaube, dass es Gott gibt:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht? Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Antwort
von chrisbyrd, 29

Ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Gründe dafür werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser
Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische
Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Antwort
von SLS197, 73

Märchenfigur...



Antwort
von Moskito, 79

Wenn nicht der lieb Gott, dann bestraft dich das Leben - lege es aus, wie du willst.

Antwort
von Ryuuk, 45

Er ist eine Märchenfigur.

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