Frage von sylvia101, 166

Kann meine Schwiegertochter die ohne Vorankündigung ausgezogen ist ihr 3 Monate altes Baby beim kindsvater zurückgelassen hat das jetzt bei einem Freund wohnt?

Antwort
von hertajess, 21

Wollen kann jeder Mensch sehr viel. Aber bekommen?

Ok. Der Vater hat also sicherlich Zeugen. 

Nun kommt also die Mutter daher und sagt: "Gib mir mein Kind!" Peng. 

Ein Kind ist kein Auto. Also geht es so nicht. 

Als Vater würde ich der Mutter erlauben unter Aufsicht das Kind so oft zu sehen wie sie will. Aber mitnehmen? Auf gar keinen Fall. 

Unter Aufsicht bedeutet: Der Vater kann seine Rechte auch vorübergehend an eine andere Person abtreten. Er geht also kurz einkaufen, seine Eltern sind da, die Mutter des Kindes kommt, verlangt die Herausgabe des Kindes. Die Eltern des Vaters erklären der Mutter, sie könne gerne rein kommen, Kontakt zum Kind haben aber mitnehmen dürfe sie es auf keinen Fall. 

Fürsorglich für so einen Fall - jetzt fällt mir nicht ein wie solche Sorgerechtsübertragungsdinger korrekt heißen. Also ein Stück Papier auf welchem der Vater die Situation kurz darlegt und seine Vaterrechte für die Zeit seiner Abwesenheit an X und vielleicht auch Y abtritt. 

Sinnvoll erscheint mir hier auf jeden Fall für alle Fälle das Verhalten der Mutter auf einem gesonderten Papier festzuhalten. Einfach die Fakten. 

Kommt die Mutter dann auf die Idee die Polizei zu rufen - soll schon vorgekommen sein - so können Opa und Oma beide Schriftstücke vorlegen. Die Polizei mag vielleicht denken können und das Jugendamt einschalten. Bis das kommt ist sehr wahrscheinlich der Papa wieder da. 

Das Jugendamt hat sich ausschließlich um das Wohl des Kindes zu kümmern. Dass das auch bedeutet Eltern zu unterstützen liegt in der Natur der Sache. 

Für alle Fälle:

116 111

Das ist die europaweite Nummer welche rund um die Uhr kostenlos erreichbar ist droht für Minderjährige Gefahr. Ich bin jetzt mal so frech und unterstelle sie in einem solchen Fall. 

Und auf jeden Fall im Netz nach einem guten Anwalt für Sorgerecht schauen. 

Antwort
von blumenkanne, 63

nö der vater musste das zu keiner zeit herausgeben. wenn die kindesmutter geht, dann weiß sie das sie das kind nicht ohne einwilligung des kv mitnehmen kann. sie kann das nur noch gerichtlich herausklagen, da 6 monate noch nicht rum sind, ist von einem sozialen umfeld noch keine rede. sie könnte, gerade wenn sie zu hause ist, in dem fall das kind bekommen. dazu muss sie einfach nur auf das abr klagen oder umgang haben mit dem kind und dies beim nächstenmal einfach einbehalten. dann kann es der kv auch nicht mehr ändern.

zum umgang muss der vater es herausgeben.

da du dich unverständlich ausgedrückt hast, klingt es ehr so, als hätte der vater das kind zu einem freund gegeben. dort kann die mutter des kindes dieses natürlich kraft ihres srogerechtes sofort herausverlangen. geben die freunde das kind nicht raus, dann kommt die polizei und holt das kind.

Kommentar von sylvia101 ,

Nein sie ist einfach gegangen von jetzt auf gleich 

Kommentar von blumenkanne ,

dann kann sie es rausverlangen zum umgang. das darf der vater nicht verwehren.

Kommentar von Jogi57L ,

 rausverlangen zum umgang

im Grunde ja...

Genauso könnte jeder KV, der einfach ging... sein Kind "rausverlangen zum Umgang"...

rechtlich relevant wird es aber erst nach einer Umgangsvereinbarumg beim Jugendamt, oder letztlich durchs Familiengericht....

Kommentar von blumenkanne ,

sicherlich. die mutter geht zum familiengericht und macht eine umgangsklage im eilverfahren mit beschwerenden mitteln für den vater. sie holt das kind zum umgang und beantragt im nächsten zug das alleinige abr im selbigen eilverfahren. oder sie geht zu oma, sieht das kind ist da und nimmt es mit. rechtliche handhabe hat oma nicht dagegen. mutti hat sorgerecht.

beim jugendamt kann man keine rechtlich relevanten umgangsvereinbarungen schließen. das jugendamt hat keine rechtlichen befugnisse gegenüber den eltern. sie können beraten, mehr nicht.l

Antwort
von passaufdichauf, 67

Warum denn nicht?

Ich nehme an, das mit "der Kindsvater" ihr Ehemann (und somit dein Sohn) gemeint ist. Er hat genauso das Sorgerecht wie deine Tochter und wird wohl in der Lage sein, einen Säugling zu versorgen.

Das hier ist doch keine Straftat.

Dein Sohn sollte die Scheidung einreichen, je schneller, desto preiswerter für ihn.

Kommentar von peterobm ,

das Trennungsjahr ist trotzdem einzuhalten

Antwort
von Menuett, 70

Nö, der Vater muß das Kind jetzt nicht mehr herausgeben.

War der Vater schon fix beim Anwalt und hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt?

Kommentar von blumenkanne ,

doch muss er, zum umgang. darauf hat die km anrecht. dann kann sie sich das abr in diesem fall gerichtlich im eilverfahren holen.

Kommentar von Menuett ,

Ja, aber es ist durchaus in Ordnung, der Mutter mitzuteilen, dass man zuerst eine richterliche Entscheidung wünscht.

Da ist es völlig legitim, das Kind nicht herauszugeben.

Besonders dann nicht, wenn die Mutter Fakten schaffen will.

Kommentar von blumenkanne ,

nein ist es nicht. damit schießt er sich selbst ins knie, weil er ihr damit das abr direkt in die hände spielt

Kommentar von Jogi57L ,

weil er ihr damit das abr direkt in die hände spielt

kommt auf die Umstände an... jeder Fall ist anders... bei mir hatte das damals dazu geführt, dass ich das ABR bekam... 



Kommentar von Menuett ,

Nein, das macht er nicht.

Kommentar von blumenkanne ,

doch das macht er. nur hast du keine ahnung von der materie.

Antwort
von Jogi57L, 30

etwas schwierig zu verstehen, Deine Frage...ah, ok, habs aus den Kommentaren...

Ich hatte als Vater eine vergleichbare Situation gehabt....

"sie" ging, und liess Baby bei mir....

Einige Wochen danach wollte sie Baby zu sich holen.

Da mir das Ganze sehr undurchsichtig vorkam, sagte ich einfach: "nein"

Sie rief die Polizei an, die ihr aber nur sagten, sowas müsse ein Familiengericht klären.

Es zog sich dann 1 1/2 Jahre hin, bis ein Umgangsrecht gerichtlich festgelegt wurde, und mir das ABR übertragen wurde....

Vorher fanden Gespräche beim Jugendamt statt, das darauf hinarbeitete, eine einvernehmliche Lösung zu finden, was aber wegen der KM nicht gelang....

.. allerdings stimmte ich damals schon regelmässigen Kontakten zu, aber erst nachdem dies schriftlich beim JA festgehalten wurde

Kommentar von blumenkanne ,

das ist doch völlig egal ob das jugendamt mediation leistete oder nicht. sie hatte umgangsrecht und das hätte sie vor dem gericht bekommen jederzeit. sie hätte das kind einbehalten können, dabei hätte dir ein zettel mit ihrer unterschrift garnix gebracht - da keine rechtliche relevanz. das abr bekamst du nur, weil das kind schon mehr als ein halbes jahr bei dir lebte. sonst wäre die situation auch eine andere gewesen. zudem hat MANN es leider noch immer schwerer als eine mutti. das ist leider noch immer wahr.

Kommentar von Jogi57L ,

wie angedeutet... es kommt immer auf die jeweilige Situation an.... Wenn sich "die Parteien".. oder deren Anwälte im Klaren sind, was sie wollen.. geht es möglicherweise schnell... und anders, als erhofft oder erwünscht... aber wenn einer der Elternteile labil ist, und selbst nicht so recht hinter dem jeweiligen Tun und Lassen steht... kann es sich sehr lange hinziehen....

Mein Ziel war weder.. "verlassen" zu werden,... noch alleinerziehender Vater zu sein.... Es ergab sich in den rund 18 Monaten einfach... dass ich erkannte, die Verantwortung übernehmen zu müssen... und das Jugendamt sah es auch so

Antwort
von turnmami, 87

Kannst du die Frage nochmal so schreiben, dass man sie auch versteht?

Kommentar von sylvia101 ,

Also meine Schwiegertochter ist letzten Samstag einfach ausgezogen hat ihr Baby beim Vater zurück gelassen und will jetzt 1 Woche später das Kind zu sich holen sie wohnt bei einem "freund" 

Kommentar von turnmami ,

Das ist doch natürlich, dass sie ihr Kind zu sich holt, sobald sie eine passende Bleibe gefunden haben. Und ja, natürlich darf sie das. Sie ist die Mutter!

Kommentar von Menuett ,

Wie kommst Du darauf dass sie das darf?

SIE hat ein drei Monate altes Kind zurückgelassen, nun dürfte der Vater das ABR problemlos erhalten.

Kommentar von turnmami ,

Aber ganz bestimmt nicht. Sie hat das Kind doch nachgeholt, sobald sie eine Bleibe hatte. Sie hat das Kind nicht ausgesetzt! Da bekommt der Vater sicherlich nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht!!

Kommentar von Menuett ,

Er hat das gemeinsamse Aufenthaltsbestimmungsrecht doch bereits.

Nein, wer sein Kind kommentarlos beim anderen Elternteil zurücklässt, teilt damit konkludent mit, dass er es nicht bei sich haben möchte.

Da kann man dann nicht nach einer Woche kommen und sagen, war ein Irrtum, gib mir das Kind.

Kommentar von blumenkanne ,

nö, das ist überhaupt nicht natürlich. das kind verbleibt beim vater. das kind hat dort seinen sozialen mittelpunkt und seine vertraute umgebung. der vater ist doch kein hampelmann. der verbietet der mutter die mitnahme des kindes in eine andere umgebung. sie kann das kind nicht mal ummelden. hat allerdings das recht auf umgang. vielleicht fährt kv aber jetzt erstmal 2-3 wochen mit dem kind in den urlaub.

Kommentar von peterobm ,

WARUM hat man das nicht unter -- mehr Details hinzufügen -- geschrieben?

Antwort
von peterobm, 57

warum nicht, ER ist der Vater und hat auch die Aufsichtspflicht. 

Kann es sein, dass die Mutter an Depressionen leidet? Sie wird Hilfe benötigen

Kommentar von turnmami ,

Warum soll man an Depressionen leiden, wenn man von zuhause auszieht?? Versteh ich jetzt nicht ganz, wie du da Depressionen ableitest!

Kommentar von peterobm ,

1. http://www.netdoktor.at/krankheit/wochenbettdepression-6688572

Sie braucht Abstand, ich habe auch Freundinnen und habe nix mit der. 

Was soll eine solche Schlagzeile, aber keine weiteren Infos! Lässt Raum zu vielen Spekulationen

Kommentar von sylvia101 ,

Meine Schwiegertochter redet nicht über ihre Beweggründe wir haben sie selbst vor 4 Jahren bei uns aufgenommen weil ihre Mutter nichts von ihr wissen wollte wir konnten eigentlich immer über alles sprechen darum bin ich jetzt mit der ganzen Situation etwas überfordert meine Enkel Tochter wird von meinem Sohn und mir versorgt  mir geht es darum ob sie die kleine einfach so mitnehmen darf da sie auch nicht sagt wo sie unter gekommen ist sie lässt sich von meinem Sohn von einem Treffpunkt aus abholen und weg bringen wir haben einfach nur angst das sie mit dem Kind abtauchen und nicht mehr auffindbar ist und wie gesagt das ganze kam von jetzt auf gleich ohne Vorwarnung die beiden haben vor 3 Monaten auf ihr drängen noch geheiratet ich bin ratlos 

Kommentar von turnmami ,

Als Mutter hat sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht, daher darf sie das Kind mitnehmen. Allerdings hat der Vater weiterhin das Recht, sein Kind zu sehen.

Kommentar von Menuett ,

Der Vater hier hat ebenfalls das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Die Mutter darf das Kind nicht so einfach mitnehmen.

Kommentar von blumenkanne ,

du redest dummes zeug. beide eltern haben das aufenthaltsbestimmungsrecht. die mutter ist gegangen. der vater hat das recht sein kind einzubehalten und somit hat sie das recht das kind im rahmen des umgangsrechtes auch zu sehen. sie hat die pflicht nun unterhalt zu zahlen für vater und kind. so wird ein schuh draus trunmutti.

Kommentar von Menuett ,

Ich würde ihr das Kind nicht mitgeben, sagt einfach, ihr wollte warten, bis da eine gerichtliche Umgangsreglung steht.

Und zum Anwalt - schnell.

Der soll eine einstweilige Verfügung über das ABR erwirken.

Kommentar von blumenkanne ,

hm dann hat sie eine einstweilige verfügung des umgangsrechtes in wenigen tagen erwirkt und das abr gleich im zweiten schritt. sie hat das recht das kind zu sehen, ob ihm das passt oder nicht. sie kann es auch einfach den großeltern abnehmen, wenn kv nicht dabei ist. oder die polizei hilft ihr dabei. sie hat sorgerecht.

Kommentar von blumenkanne ,

zudem die verweigerung des umgangsrechtes dem vater negativ ausgelegt wird und ihm aufgezeigt wird, dass er keine bindungstoleranz besitzt. somit hat die km dann wieder alle pluspunkte.

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