Frage von Linn30, 105

Kann meine Mutter nach 1,5 Jahr aufhören mit Blutverdünner?

Hallo meine Mutter hat Herzflimmer und Hoches Blutdruck. Biscuspide Herz. Und thorkale aneurysma. Sie hat jetzt angefangen mit Blutverdünner 2x150ml pradaxa und betablocker metropolol Orion 1x50ml.
Wir und Sie will jetzt mit Blutverdünner aufhören da wir sicher sind es ist gefährlich wegen blutungsrisiko in der Länge. Sie ist nur 54 Jahre. Ist es möglich für sie zu aufhören mit der Blutverdünner? Sie hat ein Jahr trombyl 75ml genommen und seit 2 Monate pradaxa. Bitte um antworte.

Expertenantwort
von Sternenmami, Community-Experte für Gesundheit, 43

Ob Deine Mutter mit dem Blutverdünner aufhören sollte, kann Euch schlicht und einfach ihr behandelnder Arzt sagen. Auf keinen Fall sollte Deine Mutter auf eigene Faust einfach die Medikamente absetzen. Das kann ganz gewaltig in die Hose gehen.

Man sollte immer Nutzen und Risiko gegeneinander abwägen. Kein Arzt gibt ohne Grund einfach so einen Blutverdünner. Dafür gibt es gravierende gesundheitliche Gründe, um langfristig einen Blutverdünner anzuordnen. Gerade bei Vorhofflimmern ist es wichtig, dass ein Blutverdünner genommen wird, weil die Gefahr eines Schlaganfalls stark erhöht ist.

Ihr müsst da wirklich entscheiden, was besser ist. Soll Deine Mutter langfristig einen Blutverdünner nehmen und so das relativ geringe Risiko von Blutungen in Kauf nehmen (welche man meistens problemlos beheben kann, indem man ein Gegenmittel spritzt) oder aber nimmt Deine Mutter das Risiko eines Schlaganfalls in Kauf, welcher meistens einen riesigen Einschnitt ins Leben bedeutet und auch nicht selten zum Tod führt. Ich denke, da ist das Risiko der erhöhten Blutungsneigung doch als wesentlich unbedenklicher einzustufen, aber wie gesagt ... das solltet Ihr unbedingt mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Ob jetzt gerade Pradaxa das richtige Medikament für Deine Mutter ist, muss der Arzt entscheiden. Es gibt noch andere blutverdünnende Medikamente.

Übrigens ist Deine Angabe mit ml = Milliliter nicht richtig. Es handelt sich um mg = Milligramm. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Bitte ... sprecht mit dem Arzt und setzt nicht einfach so die Medikamente ab. Ihr werdet es bereuen, wenn dann etwas schief geht.

Alles Gute

Antwort
von huldave, 49

Jede Veränderung der Medikamente soll deine Mutter unbedingt mit dem behandelnden Arzt absprechen

Antwort
von crazyElfe, 54

Ich finde das solltet ihr mit einem Arzt besprechen, denn er kann das mit Guten gewissen befürworten oder dagegen sprechen.

Antwort
von klugshicer, 38

Also wegen einem Gerinnungshemmer wird man ja nicht gleich zum Bluter nur die Zeit bis zur Gerinnung verlängert sich in Abhängigkeit zur Dosierung.

Ich selber nehme seit etwa 9 Jahren Marcumar und hatte noch nie lebensbedrohliche Blutungen.

Kommentar von Linn30 ,

Wie alt sind Sie wenn ich fragen darf?

Kommentar von klugshicer ,

werde dieses Jahr 51

Antwort
von Skibomor, 43

Ohne Absprache mit ihrem Arzt darf Deine Mutter ihre Medikation überhaupt nicht verändern!

Antwort
von Schuhu, 42

Die Antwort soll der behandelnde Arzt geben. Der kennt den Krankheitsverlauf deiner Mutter und kann das beurteilen - wir nicht!

Antwort
von HerrDegen, 39

Das kann dir eine Onlinecommunity nicht beantworten. Die meisten hier sind keine Ärzte. Und selbst wer Arzt ist wird niemals Ratschläge geben, wenn er den Patienten nicht persönlich kennt.

Antwort
von 1900minga, 18

Ich würde nicht hier auf antworten vertrauen.
Am besten beim Arzt anrufen

Antwort
von Frangge, 39

Du würdest allen Ernstes auf irgendwelche Ratschläge anonymer User hören?

Die Ärzte haben Gründe, warum deine Mutter diese Medikamente nehmen muss!

Kommentar von Linn30 ,

Die ärtzte haben ihren Richtlinien und pflichte Medikamente raus zu schreiben. Ich glaube es ist ein miljarden-Industri. Hauptsach Medikamente rausschrieben. Deswegen will ich von Leute hören wo vielleicht selber solche Entscheidungen getroffen haben.

Kommentar von Sternenmami ,

Kein Arzt der Welt hat die Pflicht, Medikamente zu verschreiben. Das ist absoluter Unsinn.

Fakt ist, dass die Gefahr eines Schlaganfalls extrem erhöht ist, wenn man unter Vorhofflimmern leidet. Solche Patienten werden meistens mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt, weil die Gefahr von Blutungen wesentlich geringer und ungefährlicher ist als ein Schlaganfall, welcher meistens irreversible Folgen mit sich bringt und nicht selten auch zum Tod führt.

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