Frage von banamaus, 51

Kann meine Chefin meine Teilzeitstelle in 2 Minijobs aufteilen. Darf sie das?

Hallo, ich habe ein Problem und zwar möchte meine Chefin meine Teilzeitstelle im 2 Minijobs aufteilen. Sie meint aufeinmal, das sie eine Krankeitsvertretung bräuche, für dem Fall der Fälle. Darf sie das? Würde mich auf Antworten freuen?

Antwort
von toomuchtrouble, 23

https://www.gutefrage.net/frage/umwandlung-eines-unbefristeten-arbeitsvertrages-...

Feinheiten sind natürlich von den Regelungen in Deinem Arbeitsvertrag abhängig und von vielen anderen Faktoren (Betriebsgröße, Betriebsrat, Dein Standing im Unternehmen, Solitdarität der KollegInnen.....)

Mit anderen Worten: es hängt alles davon ab, wie stabil Dein Nervenkostüm ist.

Kommentar von banamaus ,

So wie es aussieht habe ich wohl schlechte Karten. 

Kommentar von toomuchtrouble ,

Noch einmal: wenn in Deinem Arbeitsvertrag die Teilzeitstelle (blabla... wird mit Stundenzahl X und Bezahlung Y beschäftigt) schriftlich verinbart ist, kann sie Dich nach einer Beschäftigungdauer von mehr als 6 Monaten nur über eine Änderungskündigung in 2 Minijobs drücken, das bekommt sie aber nicht durch, weil Du die Änderung ablehnst. Dann verwandelt sich die Änderungskündigung in eine ordentliche Kündigung, die sie auch nicht durchbekommt.

Den Rest musst Du beurteilen. Es kann sein, dass Deine Chefin nur einmal diesen Versuchsballon steigen lässt und wenn Du diskret signalisierst, dass Du einerseits kooperationsfähig bist, aber nicht das unternehmerische Risiko mittragen möchtest und dass Du die Kiste mit der Änderungskündigung weißt, wird sie möglicherweise einknicken nach dem Motto "Man kann's ja 'mal versuchen, aber leider ist banamaus nicht so blöd wie ich gehofft hatte."

Viel Glück und gute Nerven...

Kommentar von Familiengerd ,

das bekommt sie aber nicht durch, weil Du die Änderung ablehnst. Dann verwandelt sich die Änderungskündigung in eine ordentliche Kündigung, die sie auch nicht durchbekommt.

Das ist aber nur der Fall, wenn das Kündigungsschutzgesetz überhaupt anwendbar ist - also abgesehen von der 6-monatigen "Wartezeit" der Betrieb mehr als 10 (umgerechnet) dauerhaft beschäftigte Vollzeitarbeitskräfte hat.

Aber vielleicht hilft ja eine solche Reaktion auf diesen "Versuchsballon" der Chefin, wie Du es beschrieben hast.

Kommentar von banamaus ,

Du schreibst das man 6 Monate oder länger im Betrieb sein muss bin aber nun erst 4 Monate dort und im Vertag sind Arbeitsstunden und Gehalt festgelegt. Bin aber aus der Probezeit raus.

Verhält es sich da anders?

Kommentar von Familiengerd ,

Innerhalb der Probezeit - bei Dir 4 Monate -, längstens aber für die Dauer von 6 Monaten kann mit verkürzter Frist gekündigt werden.

Außerdem ist in den ersten 6 Monaten (auch wenn die Probezeit kürzer ist) das Kündigungsschutzgesetz nicht anwendbar - sofern es überhaupt "greift", weil der Betrieb mehr als 10 (umgerechnet9 dauerhaft beschäftigte Vollzeitarbeitnehmer hat.

D.h.: Selbst wenn der Betrieb groß genug ist (mehr als die genannten 10 Arbeitnehmer hat) und das Kündigungsschutzgesetz von daher grundsätzlich anzuwenden ist, unterliegst Du aber noch nicht dem Kündigungsschutz, weil Du noch keine 6 Monate im Betrieb beschäftigt bis.

Dein Arbeitgeber kann Dir also leider kündigen, wenn Du seinen Vorschlag nicht annimmst, entweder direkt oder über eine Änderungskündigung.

Antwort
von banamaus, 17

Ich meinte nur mal gehört zu haben, das das 'runterstufen " halt nicht so einfach ist als das "hochstufen:

Kommentar von CreativeBlog ,

Ich denke mal, an deinem Job hängt auch etwas mehr. Rede mal mit ihr darüber.

Ich hasse generell so widerliche Menschen, die meinen einfach einen was weg zu nehmen. 

Kommentar von banamaus ,

Habe ich schon versucht.

Nun hat sie mich min. 3 Tage auf Überstunden freigestellt, damit sie sich die Neue noch bißchen länger anschauen kann. 

Ich dachte Überstunden müssen in gegenseitigen Einvernehmen genommen werden.

Antwort
von LissiXxXx, 25

Ja ich denke, dass sie das leider Gottes darf..

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