Frage von LeeD17, 19

Kann mein Vater berechtigte Werbungskosten in der Einkunftsart V u. V geltend machen, obwohl die Rechnung auf mich (Sohn, gleiche Anschrift) ausgestellt ist?

Ich (Sohn) wohne im elterlichen Haus und tätige sehr oft Besorgungen rund um das Wohneigentum (Mehrparteienhaus) meines Vaters, da er sich im e-Shopping nicht sonderlich auskennt und ich ihm in erster Linie damit sehr viel Arbeit abnehme und es ein großes Einsparpotential mit sich bringt.

Nun will er natürlich in seiner Einkunftsart der Vermietung und Verpacktung, die entsprechenden Werbungskosten ansetzen, wenn es sich nach §8 EStG entsprechend auch um jene handelt.

Des öfteren bestelle ich jedoch auf eigenen Namen (gleicher Nachname und Anschrift).Ist dies bei der Steuererklärung problematisch? Wie handhabt dies die Finanzbehörde?

lG Matthias

Antwort
von Blindi56, 19

Wenn das mit SEINEM Geld bezahlt wird (Kontoauszüge), dürfte das kein Problem sein. Auch nicht, wenn Du kein eigenes Einkommen hast und ja mit im Haushalt lebst.

Kommentar von LeeD17 ,

Ich habe nun mal ein wenig weiter gesucht und ein Interessantes BFH Urteil  vom 15.1.2008, Az. IX R 45/07, DStR 2008 S. 495 bezüglich dieses Sachverhaltes gefunden, welchen auch die Finanzbehörde akzeptiert.

Hier ist in meinem geschilderten Fall von Drittaufwand die Rede, hiernach kann ich als Angehöriger sogar die Leistung komplett übernehmen und auch aus eigener Tasche bezahlen und trotzdem kann sie mein Vater als WBK steuerlich voll geltend machen. Interessant.

Kommentar von Blindi56 ,

Ja, solange DU sie nicht auch geltend machst (wären dann ja Deine WK, eigentlich).

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