Frage von Ellisali, 181

Kann mein Mann unsere Tochter auf einmal immer 7 Tage am Stück nehmen obwohl wir immer alle 14 Tage ein Wochenende ausgemacht haben?

Ich bin Alleinerziehende Mutter von einer 5 jährigem super Maus :-) mein Mann und ich sind jetzt schon 3 Jahre getrennt, noch nicht geschieden und haben beide das geteilte Sorgerecht. Das wollte ich auch so, schließlich ist es auch seine Tochter. Er hat genauso das Recht sie zu sehen wie ich! Die ganzen Jahre hatten wir uns auf die 14 Tage Regel geeinigt, die durch seinen Beruf manchmal schwer einzuhalten war (wir haben beide schon immer Vollzeit gearbeitet, ich auch immer noch) ... Er hat sie noch Nieeee in den Ferien mal am Stück genommen oder so. Nun hat er eine neue Flamme mit zwei Kindern und kommt auf die super Idee das er seine Tochter mehr sehen will. Darüber habe ich mich auch sehr gefreut und habe ihm die kleine auch an Tagen über Nacht gegeben die nicht in sein Wochenende gefallen sind. Warum sollte ich ihm im Weg stehen wäre ja Quatsch ABER jetzt möchte er die kleine IMMER 7 Tage am Stück haben und ich wieder 7 Tage ... Ich habe ihm gesagt das ich das nicht möchte. Was ihm wohl egal ist. Jetzt habe ich Angst das er FALLS er damit zum Jugendamt geht oder sogar vor Gericht, damit durch kommt.

Ach ja sie sind auch tatkräftige 3 Wochen schon zusammen ca....! Ich explodiere hier fast im Büro weil ich nur an meine Tochter denke. Habe auch Angst das sie sagt das sie länger da bleiben will weil sie das ja so nicht kennt das Papa so oft da ist für sie ... Wenn ihr versteht was ich meine.  

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Ellisali,

Schau mal bitte hier:
Umgangsrecht Besuchsrecht

Antwort
von DFgen, 70

Ihr habt das gemeinsame Sorgerecht für euer Kind, dies beruht auf einer gesetzlichen Regelung, ist nicht von deiner Gunst abgängig. Auch eine Scheidung ändert nichts daran - der Mann wird von dir geschieden, nicht von seinem Kind. 

Die Tochter könnte theoretisch also auch bei ihm leben..., wenn dir nicht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen wurde.

Ihr habt euch auf eine Umgangsregelung geeinigt, wie sie in den meisten Fällen praktiziert wird. Allerdings setzt sich zunehmend auch das vom Mann vorgeschlagene sogenannte "Wechselmodell" durch, seitdem in der Gesellschaft angekommen ist, dass auch Väter in der Lage sind, sich um ihre Kinder zu kümmern...

Ihr könntet es "ausprobieren", ob das für euch praktikabel ist oder nicht. Auch wenn es für dich sicher momentan unvorstellbar ist, dass eure Tochter nicht "ganz" bei dir ist..., könntest du dem vielleicht sogar etwas abgewinnen, Abende in der Woche nur für dich etc... Und wenn es nicht "funktioniert", könnt ihr immer noch in euer "altes" Modell zurückkehren...

Letztendlich müsst ihr die Entscheidung zum Wohlergehen der Tochter treffen, es müsste ja gewährt werden, dass sie von beiden Wohnorten gleichermaßen gut zur Schule kommt, mit ihren Freunden zusammen sein kann etc.

Vor allem solltet ihr als Eltern entsprechend miteinander kommunizieren...., das Jugendamt nur als "letzte Möglichkeit" hinzuziehen - es könnte ohnehin nur beratend wirken und dürfte selbst keine Entscheidungen treffen, das könnte nur das Familiengericht...

Antwort
von Joergi666, 91

naja- ohne dir was unterstellen zu wollen klingt da ja schon ein gewisser Groll gegen deinen Ex durch - hier sollte es aber einzig und allein um die Tochter gehen. Die vorgeschlagene Regelung mit den 7 Tagen ist tatsächlich nach neuerer gesetzlicher Regelung ein beliebtes Modell geworden - insofern die Eltern halbwegs nah beieinander wohnen und das Kind problemlos eine Schule besuchen und die sozialen Kontakte aufrecht erhalten kann. Fakt ist jedenfalls, dass euer "Anspruch" als Eltern prinzipiell erstmal gleichwertig ist - es also grundsätzlich keine Gefahr gibt, dass die Tochter dauerhaft beim Vater lebt. Die vorgeschlagene Regelung würde aber zwingend voraussetzen, dass ihr eine sehr gute Elternebene entwickelt.

Kommentar von Ellisali ,

Ne wir kamen immer ganz gut klar! Das habe ich den anderen auch schon geschrieben das immer dieses ständige hin und her mir sorgen macht ... Im Dezember sagte er er kann wohl seine Wochenenden alle 14 Tage beruflich nicht wahr nehmen ... Jetzt schon ... Oder soll seine Freundin die erst 3 Wochen da ist meine Tochter von der Kita abholen und bekochen obwohl ich das machen könnte? Und soweit ich weis lebt er dann bei ihr in einer anderen Stadt

Kommentar von Joergi666 ,

also die 7 Tage Regelung bedingt, dass die Tochter TÄGLICH problemlos zur Schule kommt - da gibt es keine festen Grenzen- aber eine andere Stadt hört sich schon eher problematisch an. Die Sache mit der neuen Freundin ist aus rechtlicher Perspektive schwer zu werten- wenn es nur um die Abholung von der Schule geht und kurzzeitige Betreuung danach kein Problem- wenn der Vater regelmäßig erst zu Schlafenszeiten  der Tochter nach Hause kommt würde wohl kein Gericht der Regelung zustimmen.

Antwort
von NomiiAnn, 77

Habe auch Angst das sie sagt das sie länger da bleiben will weil sie das ja so nicht kennt das Papa so oft da ist für sie

Warum ist das ein Problem für dich? Sei doch froh, wenn dein Kind ein halbwegs normales Leben hat und ihren Vater regelmäßig und viel sieht. Wie du schon oben geschrieben hast ist es auch seine Tochter und ich finde es ein Unding, wenn Mütter probieren Vätern ihre Kinder zu entziehen. Wenn er sich jetzt, durch besser zeitliche Verhältnisse, mehr um seine Tochter kümmern kann, ist das doch super. Ein Kind braucht auch seinen Vater.


Ich würde das erst einmal ausprobieren, wenn sich Jugendamt und Gericht einschalten wird das auch immer unangenehm für euer Kind.


Es macht etwas den Eindruck als ob dich seine neue Freundin mehr stört. Aber sei doch froh. Ein Kind kann nicht von zu vielen Menschen geliebt werden. Und wenn sie 2 Stiefgeschwister hat ist das doch super.

Kommentar von Ellisali ,

Er ist seit 3 Wochen mit ihr zusammen!!! Da kann man noch nicht entscheiden so Jetut leben wir alle zusammen und holen dein Kind dazu!! Ne echt nicht ... Ich bin selber schon länger in einer Erziehung und habe immer versucht sie anfangs nicht mit allem zu belasten weil man selber erstmal gucken muss ob es hält ... Das macht er immer wenn er eine neue hat! So generell verstehen wir uns gut nur diesen Punkt ... Wohnen auch noch in einer ganz anderen Stadt dann ... Freunde Kita dann Schule alles bei mir

Kommentar von NomiiAnn ,

Aber die Freundin hast doch nur sekundär etwas mit dem Kontakt zwischen deinem Mann/Ex und deiner Tochter zu tun.

Das ist doch erst einmal völlig egal, auch wenn er 15 Freundinnen gleichzeitig hätte.

Er möchte seine Tochter öfters sehen und ich finde er hat jedes Recht dazu. Er ist der Vater, meiner Meinung nach sollte deine Tochter genau so viel Kontakt zu ihm haben, wie sie zu dir hat. Sie braucht beide.

Kommentar von blumenkanne ,

was interessiert in der geschichte seine freundin? die ist völlig uninteresant in der ganzen geschichte. es geht um den umgang zwischen vater und kind. wen er mit dazu bringt, ist allein seine sache.

Antwort
von larry2010, 54

da geht es doch nicht nur um das wohlbefinden deiner tochter, sondenr daraum das dein exmann eine neue partnerin mit kindern hat und somit eine familie hat.
das ist eine neue situation, an die man auch die besuchsregelung anpassen sollte. zudem eure tochter jetzt auch 5 jahre alt ist.

von daher probiert es mal einen monat aus und sprecht dann darüber, was gut funktionierte und was nicht und vorallem, wie ihr es empfunden hat.

meine schwester ist auch momentan eifersüchtig, weil mein neffe 2 wochen bei oma und opa war ( ging wegen einem krakenaufenthalt nicht anders) und entsprechend nicht mehr an ihrem rockzipfel hängt, sondern uninteressiert ist, wenn sie ihn wieder abholt. oder er auch mit mir spielt und kuschelt, während er nur kurz bei ihr auf den schoß geht.

trotz allem gefällt es ihm am besten, wenn alle familienmitglieder bei oma und opa beim mittagsessen sind.

da sieht man, das man als erwachsener eine völlige andere sicht hat und nicht eifersüchtig auf die anderen personen sein sollte und das zusammensein geniessen sollte.

Antwort
von Menuett, 36

Es heißt gemeinsame Sorge und die hätte er auch bekommen, wenn er Dich nicht geheiratet hätte.

Das Wechselmodell - nun ich kenne nicht einen Fall, in dem die Eltern da in getrennten Städten leben. Das gemeinsame Umfeld ist Vorraussetzung fürs Wechselmodell.

Er könnte das Kind einfach 7 Tage einbehalten, dazu hat er durchaus das Recht. Da müßtest Du gerichtlich gegen vorgehen.

Beim Jugendamt könnt ihr euch informieren und beraten lassen, entscheiden kann das Jugendamt nichts, dazu hat es keinerlei rechtliche Möglichkeit.

Kommentar von blumenkanne ,

wenn die städte nicht unendlich voneinander entfernt liegen, dann geht das schon. zwei größere dörfer eben die 10-15 km auseinander liegen, sind ja nicht unbedingt verschiedene umfelder. ist eine organisationsfrage.

Kommentar von Menuett ,

Bei 10 - 15 km ändert sich das komplette Umfeld, das Kind wird alle naslang aus seinem Freundeskreis gerissen.

Ich kenne keine Wechselmodelllösung, bei der die Eltern nicht in der Nachbarschaft wohnen.

Antwort
von blumenkanne, 39

dein mann hat automatisch das gemeinsame sorgerecht, da das kind in einer ehe geboren wurde. somit ist er automatisch der vater des kindes und hat sofort gsr. somit ist es unerheblich was du wolltest oder nicht. es steht ihm zu ob ihr verheiratet seit oder nicht.

es ist völlig legitim das er sein kind länger bei sich haben will. was er hier beschreibt ist kein umgang mehr, sondern das wechselmodell. das heißt kind geht zu ihm 7 tage und dann sieben tage wieder zu dir und dann wird wieder gewechselt.

er wird damit durchkommen, da nichts dagegen spricht und es dem kindeswohl entsprechen wird, das es mehr zeit mit beiden eltern zu gleichen teilen verbringen kann.

wie kommst du darauf, dass eine frau und deren kinder was damit zu tun hat? es ist nicht dein kind, sondern auch seines. du bist bindungsintolerant und das könnte dir bitter auf die füße fallen, dass du nur noch umgnag bekommst, da kv abr zu sich holt. wo also ist genau jetzt dein problem?

Antwort
von Vyled, 59

Du hast doch vorher erzählt, das du willst das ihr gleiches Sorgerecht habt. 

Jeder 7 Tage abwechselnd, wäre doch also gleichberechtigt? Es könnte gut sein, das er damit durch kommt, zumal Sie mit 5 aus dem richtigen "Babyalter" raus ist und nicht zwingend täglich die Mama braucht.

Er möchte vielleicht einfach auch mehr Zeit für Sie haben/nehmen und viel mehr mit Ihr Unternehmen. Vielleicht hat er selbst Angst das die Tochter ihn sonst vergisst oder sonst was. Da kann ich ihn durchaus verstehen.

Natürlich könnte es sein, das deine Tochter sagt, sie will länger da bleiben, gerade wenn er coole sachen mit ihr unternimmt oder sowas. Aber die Mama wird sie eh früher oder später vermissen, und ich denke bei mehr als einer Woche würde Sie eh wieder zu Mama wollen. Zumindest ist das sehr oft so.

Ich würde schauen das man sich da irgendwie einigt.... Statt alle 14 Tage am Wochenende vielleicht immer alle 14 Tage das Wochenende und die Woche dazwischen unter der Woche 5 tage oder so....

Du musst aber natürlich damit einverstanden sein, schließlich lebt sie bei dir. Bist du es nicht, kann er natürlich dagegen angehen und das ist dann natürlich auch nicht für deine Tochter schön, sowas mitzuerleben. Ich rede aus Erfahrung...

Kommentar von Ellisali ,

Das ist eine sehr gute Idee!!! Habe einfach nur Angst das sie enttäuscht wird... Anfang Dezember wusste er nicht mal ob er die Wochenenden alle 14 Tage einhalten kann und jetzt ... Er ist ja den ganzen Tag arbeiten also müsste seine Freundin sich um unsere Tochter kümmern obwohl ich oder meine Mutter es dann auch könnten.  Davon halte ich nichts ...

Kommentar von Vyled ,

Sei doch froh das deine Tochter auch mal ihren Papa sieht. Für Sie selbst ist das doch auch schön. Schlimmer wäre das, wenn sie nicht mal wüsste wer der Papa ist! 

Er hatte dort vielleicht viel zutun, wusste deshalb nicht obs klappt und hat sich im neuen Jahr vielleicht darum gekümmert, das er sich die Zeit für die kleine nehmen kann. An deiner Stelle würde ich das einfach mal ausprobieren... wie das so ist oder eben ein Kompromiss eingehen, das ihr da was findet.

Einfach Nein sagen, wirst du vor Gericht verlieren. Ich selbst habe das als Kind miterlebt und niemals gut verarbeiten können als ich die Frage hörte: "Mama oder Papa?" und ich dann aussuchen musste, vor Gericht. Ich war damals 6 geworden.

Frag die kleine doch einfach mal, was sie am liebsten will. Oder noch besser, eine Person die Sie kennt, die aber jetzt nicht nur zu dir oder zu deinem Ex Mann hält. So das deine Tochter wirklich neutral antwortet. Wenn du fragst, wäre ja klar das sie erstmal dich nennt.

Kommentar von NomiiAnn ,

Diese "Mama oder Papa" Frage gehört auch verboten. Ich finde es nur richtig, wenn ein Kind beide Elternteile gleich viel sieht, sofern das denn zeitlich bei beiden möglich ist.


Das schafft bei Kindern enorme Ängste bzw. kann diese schaffen, weil sie IMMER das Gefühl haben einem der beiden nicht gerecht zu werden. Das ist ein enormer Druck.

Antwort
von annaaugustus, 59

Zu erst einmal habt ihr das GEMEINSAME Sorgerecht, nicht ein geteiltes Sorgerecht. Außerdem seid ihr verheiratet und nicht geschieden. Da müsst ihr euch einigen. Vielleicht solltest du mal nicht primär deinen Egoismus sehen, sondern mehr an das Wohl deiner Tochter denken.

Frag dein Kind doch mal, was ihm besser gefällt. Und dann probiert ihr das aus und schaut, ob es dem KIND mit dieser Regelung gut geht. Und hör mal auf, immer nur an dich zu denken. Du fürchtest dich doch nur vor deiner Einsamkeit. An deine Tochter scheinst du nicht zu denken.

Kommentar von Ellisali ,

Meine Frage wurde damit nicht beantwortet und etwas unverschämt finde ich es auch! Habe genug mitgemacht als er nicht immer so pünktlich und zuverlässig da war. Im Dezember hatte er sogar noch gesagt das er seine Wochenenden alle 14 Tage noch nichtmal schaffen wird ... Was soll ich dann davon halten? Wenn er arbeiten ist das seine Freundin mein Kind abholt anstatt ich ... Nur damit sie da ist wenn er von der Arbeit kommt? Nein danke

Kommentar von larry2010 ,

im prinzip geht es dir doch darum, das er früher nicht zuverlässig war und du zudem ein problem hast, das seine neue partnerin sich um das kind auch kümmern wird bzw. er normal arbeitet und sie dementsprechend tagsüber zuständig ist.

dein kind bekommt jetzt schon mit, wie ihr euch uneinig seid und bekommt vermittelt die neuen partnerinnen des vaters sind die bösen stiuefmütter und papa arbeitet nur.

wie gesagt,  eifnahc mal ausprobieren, dann kann man imme rnoch jugendamt, anwälte udn so dazu ziehen

Kommentar von annaaugustus ,

Deine Frage wurde sehr gut beantwortet, denn von der rechtlichen Seite gesehen seid ihr ja schließlich noch verheiratet. Demzufolge könnte dein Mann sogar den kompletten Anspruch an das Kind haben, wenn er wollte. Dann wärst du diejenige, die das Kind nur alle 14 Tage sieht. Aus deiner Antwort spricht der pure Egoismus. 

Du hast nur Angst, dass der Vater dem Kind mit Hilfe der neuen Familie mehr bieten kann als du .. und das ist eine sehr berechtigte Sorge, denn dann hätte das Kind auch noch neue Spielgefährten, die immer da sind. An deinem Kommentar kann ich klar erkennen, dass dir das alles nicht passt und dass du einfach die Wahrheit nicht vertragen kannst - aus rein egoistischen Gründen. 

Habe auch Angst das sie sagt das sie länger da bleiben will weil sie das ja so nicht kennt das Papa so oft da ist für sie ... 

Die pure Angst, dass es deinem Kind dort besser gefällt, weil sie da eine neue komplette Familie hat, die du ihr nicht bieten kannst. Also purer Egoismus, statt dich für dein Kind zu freuen, wenn es ihm dort besser geht. 

Kommentar von blumenkanne ,

ja dann wird seine freundin das kind von der kita abholen. das geht dich dann garnichts an. wo er sein kind in der zeit hat, wer es betreut, mit wem es kontakt hat und wer in seiner umgangszeit das kind abholt - das geht dich garnix an. er schreibt einfach eine vollmacht für die freundin und die holt das kind ab. so wie es ihn in deiner zeit nichts angeht.

Antwort
von brennspiritus, 44

Das wäre ein neues Umgangsmodell.

Da das gleich eine große Ändeurng ist, würde ich erstmal mit dem Vater reden und geteilte Ferien ausmachen. Klappt das übers Jahr, kann man weiterreden.

Versuch ruhig mit ihm zu reden. Keine lauten Worte, kein Zorn, sonst wird er womöglich bockig. Wenn er sich sperrt, sag, dass die kleine Maus im Mittelpunkt steht und große Veränderungen sie womöglich verschrecken oder ängstigen.

Kommentar von Ellisali ,

Eine sehr gute Idee und wenn bis dahin seine Beziehung länger hält als 3 Wochen (weil er mit ihr ja dort lebt) dann bin ich auch viel beruhigter ... Hatte einfach nur Angst das er sie zB sagt so diese Woche bleibt die komplett bei mir und ich soll dagegen nichts sagen weil ich das Recht gar nicht dazu habe

Kommentar von brennspiritus ,

Mit vernünftigen Vorschlägen und einem "gesitteten" Gespräch klappt das meist ganz gut. Viel Erfolg - ich hab das auch durch, spreche also aus Erfahrung. :)

Antwort
von GhettoG123, 44

Hallo,

ich kann Sie verstehen. Eine solche 7Tage-7Tage Regelung kann man einem Kind nicht zumuten (kommt natürlich darauf an wie weit die beiden Elternpaare auseinanderwohnen). Wenn er auf solch einer Regelung besteht müssen Sie sich mal mit einem Anwalt unterhalten. Auf jeden Fall geht es nicht dass er die Tochter drei Wochen lang vor ihnen zurückhält, dass ist auf alle Fälle nicht legal soweit ich das beurteilen kann. Problematisch ist natürlich auch, dass Sie nicht geschieden sind da normalerweise der Verbleib der Kinder bei einer Scheidung geklärt wird. Was ich befürchte ist dass ihr Mann vor seiner neuen Geliebten, die selbst Kinder hat, als guter Vater dastehen will und deshalb ihre Tochter plötzlich so oft sehen will. Auf jeden Fall sollten Sie sofort einen Anwalt für Familienrecht kontaktieren. Das ist jetzt von enormer Wichtigkeit!

Kommentar von annaaugustus ,

In dem Fall kann gar kein Anwalt tätig werden, da die beiden immer noch verheiratet sind. Solange sie nicht geschieden sind, interessiert das ein Gericht nicht die Bohne. Hier ist ja kein Kindeswohl gefährdet, sondern nur die gekränkte Eitelkeit der Mutter.

Antwort
von FragaAntworta, 41

Ja, und nun? Klären kannst Du es sowieso nur über ein Gericht, wenn es denn so sein soll, und Du hast doch auch geschrieben, dass Du ihm keine Steine in den Weg legen willst und es ja auch seine Tochter ist. Was ist das Problem? Du hast Angst Deine Tochter zu verlieren. Auch davor kann Dich niemand bewahren, auch kein Gericht. Was ist also die Frage?

Kommentar von Ellisali ,

Weil sie schon immer bei mir gelebt hat. Ständig ist es bei ihm ein hin und her. Diese Frau hat er erst 3 Wochen ... Sollte erstmal seine Beziehung zu einer machen bevor unsere Tochter dort komplett mit lebt

Kommentar von FragaAntworta ,

Natürlich verstehe ich Deine Sorge, aber wie anders als rechtlich kann es geklärt werden? Wenn Du mit seinem Umgang Probleme hast, musst Du es entweder mit ihm oder vor Gericht ausmachen.

Kommentar von Ellisali ,

Ja natürlich ... So meinte ich das nicht ... Sondern das wenn er sagt so ich behalte sie jetzt 7 Tage anstatt 3 Tage und ich darf da nichts gegen sagen ... So geht das ja nicht oder!

Kommentar von FragaAntworta ,

Nein, da hast Du schon Recht, das sollte vorher abgesprochen sein und auch rechtzeitig mitgeteilt werden. Tritt Deinem Mann da auf die Füsse und sag ihm das in aller Deutlichkeit.

Kommentar von Ellisali ,

Ok danke nochmal!

Antwort
von SFDLS, 47

In erster Linie musst du damit natürlich einverstanden sein, da sie bei dir lebt. 

Kommentar von Ellisali ,

Danke ... Dabei war ich mir nicht sicher!

Kommentar von Menuett ,

Sie habe die gemeinsame Sorge.

Er muß auch damit einverstanden sein, dass das Kind alleine bei ihr lebt.

So einfach ist die Sache nun auch wieder nicht.

Kommentar von SFDLS ,

Wenn das Kind bei ihr lebt, dann hat sie in erster Linie das Bestimmungsrecht. Weiß ja nicht, ob das Gerichtlich geklärt wurde. In der Regel ist es aber so

Kommentar von annaaugustus ,

Sie hat genau so viel Rechte wie der Vater und der Vater hat so viele Rechte wie sie. Die beiden sind VERHEIRATET, das scheinen hier einige Leute wohl überlesen zu haben. Solange das Kindeswohl nicht ernsthaft gefährdet ist, müssen die Eltern sich EINIGEN. 

Kommentar von SFDLS ,

Naund? Wenn von Anfang an fest gemacht wurde, dass das Kind zur Mutter kommt, dann ist es auch so. Sonst brauch man keine Regelung.

Antwort
von ShitzOvran, 56

Warum hast du etwas dagegen, dass sie ihren Vater 7 Tage am Stück sieht?

Kommentar von Ellisali ,

Er kann sie MAL 7 Tage am Stück im Urlaub haben aber nicht als Regelung! Sie hat ihren Alltag bei mir... Die Schule ist ab Sommer direkt bei uns und er ist in einer anderen Stadt... Jede Woche einen anderen Rhythmus ... Davon halte ich nichts.

Kommentar von Vyled ,

Wenn er Sie dennoch immer zur Schule bringt und Sie ihre "Pflichten" nachkommt ist doch okay?

Kommentar von GhettoG123 ,

Nein das geht nicht das wäre für das Leben der Tochter desaströs, wie soll Sie denn soziale Kontakte knüpfen wenn ihr soziales umfeld jede Woche wechselt?

Kommentar von NomiiAnn ,

Sie bleibt doch auf der gleiche Schule, also bleiben auch die sozialen Kontakte die gleichen. Wie soll sie ein normales Verhältnis zum Vater aufbauen, wenn sie sich "nie" sehen.

Kommentar von Ellisali ,

Sie ist noch nicht auf der Schule ... Kommt erst im Sommer drauf. Die Schule ist direkt Fußweg 5 Minuten von mir und er würde dann in einer anderen Stadt mit ihr sein. Und ich betone es nochmal ... Er hat wiedermal eine neue Freundin jetzt erst seit 3 Wochen ... Hallo er selbst kennt die Frau nicht richtig ... Keine Mutter dürfte sich sowas erlauben nach 3 Wochen mit ihrem Kind zu em praktisch fremden gehen ... Das sehe ich nicht ein!!!

Kommentar von NomiiAnn ,

Es geht aber doch gar nicht um die Freundin! Und niemand verbietet dir einen neuen Partner.

Es geht um den Kontakt zwischen Vater und Tochter und wenn er sie öfters sehen will, dann sei doch froh. Und wenn er sie zur Schule bringt ist doch alles super. Nur weil du 5 Minuten von der Schule entfernt wohnst ist das doch kein Argument dafür, dass er seine Tochter so selten sehen sollte.

Zieh doch näher an den Kindsvater, wenn es dir wirklich um deine Tochter und ein gutes Verhältnis zwischen ihr und ihrem Vater geht.

Momentan hört es sich an, als ob du eifersüchtig seist und das wichtigste ist, dass seine Freundin kein Kontakt zu EURER Tochter hat. Das wird sich aber nicht umgehen lassen. Und wenn es dich stört, dass sie eure Tochter vielleicht von der Kita abholt, dann hol sie doch ab und bring sie zu ihm nach Hause.

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