
Von Natur aus ist der Mensch ein Rudeltier.
Aber durch schlechte Erfahrungen, mangelndes Urvertrauen oder Enttäuschungen kann ein Mensch durchaus lieber alleine sein wollen.

Bei manchen Menschen ist etwas gründlich schiefgegangen in den prägenden Phasen... zum Einzelgängertum geboren ist jedenfalls niemand.
Der Mensch ist ein soziales Wesen, und wenn ihm das Feedbäck seiner Artgenossen fehlt, wird er merkwürdig.
sanne172 am 24. August 2009 22:27 Ja, das glaube ich auch :-)
Nein, das denke ich nicht. Es gab und gibt schon immer Alleingänger, Alleinherrscher und Eremiten und ausserdem findet man dieses Gernalleinsein sogar in mehreren Generationen in Familien!
Maienblume am 24. August 2009 22:32 Das Alleineseinwollen bildet sich erst beim Erwachsenen heraus... mir kann keiner erzählen, daß sich Kinder freiwillig von der Meute absondern! Erst nach negativen Erfahrungen.
sanne172 am 24. August 2009 22:55 Ja. Das Gernalleinseinwollen ist oft die Reaktion auf das Alleinseinmüssen.
Nein, das Alleinseinwollen ist durchaus eine Folge des Andersseins, und das hat nichts mit müssen sondern Charakter zu tun, als Kind ist es natürlich schwierig aber man ist auch als Kind schon anders, das wird man nicht erst als Erwachsener.
Maienblume am 24. August 2009 23:19 Liebe Katzewanda, man kann das "Einsamer-Wolf-Syndrom" auch hochstilisieren zu etwas Edlem... die Wahrheit hinter den Kulissen ist aber oft eine Traurige. Kindheitstraumata, deren sich der Betreffende nicht einmal bewußt ist, zum Beispiel. Zurücksetzungen in frühester Jugend. Keine Anerkennung erfahren, und kein Aufgefangenwerden im Urvertrauen. Wenn es schlimm kommt, entstehen pathologische Persönlichkeiten, in milderen Fällen die Einzelgänger. Mit allen Abstufungen dazwischen.
Es ist im Allgemeinen anerkannt, dass der Mensch die Summe von Veranlagung und Erfahrungen ist, deshalb sollte man nicht alle Ausprägungen des Menschseins auf die Umgebung schieben. Das ist zu einfach. Wenn jemand gern allein ist, ist er vielleicht auch einfach nur zu bequem, sich mit anderen auseinander zu setzen.

Es gibt Menschen, die sich allein am wohlsten fühlen. Sie brauchen öfter mal eine Auszeit und sind auch hin und wieder von sozialen Kontakten genervt. Welche Extremauswirkungen das haben kann, weiß ich aber nicht.
Ich bin Einzelgänger, wobei ich in der Schule eine Große Clique habe (16 Leute). In der Freizeit treffen wir uns aber fast nie. Außerhalb der Schule habe ich eine beste Freundin. Mit der Unternehem ich viel. Sonst mit eigentlich niemandem was. Ich finde, dass sich das schon zeigt, auch in der Schule: Ich hasse Gruppenreferate.
bestimmt, hab die Erfahrung gemacht

ich glaub eher nicht. aber erbliche einfüsse auf jeden fall. von der zwillingsforschung weiß man glaub ich dass die gene viel mehr einfluss haben als man annahm. auf meine meinung hat die diese forschung trotzdem wenig einfuss.
klar! gibts bei menschen und bei tieren!
Natürlich und es nicht unnormal oder selten.
Das bildet sich nur aus Erfahrungen, Eindrücken usw., sage zumindest ich ;).

eigentlich nicht.
aber manche machen das, aus verschiedenen gründen. schüchternheit , z.B.
Wieso stimmen alle hier für ja, aber oben in der Skala scheint es, als hätte jemand für nein gestimmt

Dadurch, was die Natur mit uns macht.