Frage von oxBellaox, 56

Kann man von jemanden der einen Master of science erworben hat erwarten, dass er Buchhaltungskenntnisse hat?

Es geht nicht um die Frage, ob das unter seiner Würde ist, sondern darum, ob er es kann oder nicht - Buchhaltung.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mrlilienweg, 18

Einigermaßen sollte er schon etwas darüber wissen, aber die Kenntnisse die ausgewachsenes Buchhaltungspersonal hat, hat er garantiert nicht (woher auch?). Ein Hochschulabsolvent ist in der Regel gespickt mit Theorie, aber die Feinheiten muß er sich auch wie jeder Azubi in der Praxis erarbeiten.

Antwort
von oelbart, 18

Ich hab Informatik studiert und wir hatten mal BWL-Grundlagen, da waren dann so Sachen dabei wie "wie sieht eine Bilanz grundsätzlich aus". Sehr viel mehr aber auch nicht, und ehrlich gesagt ist da auch nicht viel hängen geblieben. War aber inhaltlich glaub ich auch nicht mehr als man sich in einer Woche Einarbeitungszeit wieder anlesen könnte.

Also von daher: Nein, nicht unbedingt. (ich hab zwar den Master noch nicht, aber so wie mein weiterer Plan aussieht, wird da auch kein BWL mehr kommen)

Antwort
von floppydisk, 45

grundlegende kenntnisse von betriebsabrechnungsbögen, konten und co sollte man haben - weil es bwl-grundkenntnisse sind. 

wirkliche buchhaltungskenntnisse definitiv nicht. debitoren/kreditoren und co sind aufgaben eines buchhalters.

Kommentar von nnblm1 ,

Und warum sollte jetzt ein Naturwissenschaftler oder Techniker BWL-Grundkenntnisse im Studium vermittelt bekommen?

Kommentar von floppydisk ,

weil man sowas schlichtweg immer braucht. was bringt einem zb ein fertigungs- oder betriebsleiter, der keine betriebswirtschaftlichen kenntnisse hat? sowas kann man doch nicht einstellen.

Kommentar von nnblm1 ,

Dass man etwas braucht, heißt noch lange nicht, dass es an der Uni gelehrt wird. 

Ein Universitätsstudium ist keine Berufsausbildung im herkömmlichen Sinne. Warum sollte ein Anthropologe BWL-Grundkenntnisse im Studienplan haben.

Antwort
von nnblm1, 29

Nein.

Der Master of Science wird für viele Studien vergeben, und viele davon haben überhaupt gar nichts mit Buchhaltung zu tun.

Antwort
von BarbaraAndree, 29

Die Studienfächer, an deren Ende der Grad des Master of Science steht,
gehören gewöhnlich in die Fachbereiche Naturwissenschaften, Mathematik
oder Technik.

Mathematik hat nicht unbedingt etwas mit der kaufmännischen Buchhaltung zu tun. Also, ich würde sagen, er kann es nicht.

Antwort
von SteuerschweinDE, 12

Wie bei vielen Antworten schon durchscheint, es kommt natürlich schwerst drauf an in welchem Studiengang der M.Sc. erworben wurde.

Der M.Sc. in Wirtschaftswissenschaften (meistens wird hier zwar der M.A. verliehen, es gibt allerdings durchaus auch Unis an denen man WiWi auf M.Sc. studiert) sollte zumindest die "grundlegenden" Kenntnisse vorweisen können.

Ich denke nicht, dass man hier erwarten muss, dass großartige DATEV / Lexware / whatever - Kenntnisse vorhanden sind, aber grundsätzliches Wissen: Soll an Haben, Bestandskonten / Erfolgskonten, etc.pp. sollten definitiv vorhanden sein. Letztendlich hängt es -aus meiner Sicht- auch davon ab, wie weit man den Bereich Buchhaltung ausdehnt.

Antwort
von Rubezahl2000, 4

Nein, das kann man NICHT erwarten! Warum auch?
Wieso sollte z.B. ein Chemiker, ein Physiker, ein Biologe,... so etwas können?

Antwort
von ichweisses2000, 30

Je nachdem was er studiert hat , man lernt ja nicht unbedingt Buchhaltung im Studium , ich studierte Informatik und hab keine Ahnung von Buchhaltung .

Kommentar von oxBellaox ,

Wirtschaft - da müsste es doch eigentlich dabei sein, oder?

Kommentar von ichweisses2000 ,

ja Teile davon bestimmt

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