kann man von essucht zur Magersucht rutschen?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hallo,

ja, das kommt sogar recht häufig vor.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was könnte denn der Auslöser für die Magersucht sein? Unzufriedenheit, Kommunikation mit Eltern gestört, Leistungsdenken uvm. sind bekannte Begleiterscheinungen. Und das Gefühl, nicht zu genügen, ist der Auslöser. Der Wunsch nach Kontrolle über ein Leben, das mit seinen Anforderungen zu entgleiten scheint. Dann werden die Eltern gebunden. Sie kümmern sich, aber das Verhältnis ist krank, denn das Thema der Beziehung ist jetzt Krankheit. Und das hat nichts damit zu tun, dass man vorher mehr gegessen hat. Man versucht, seine Probleme jetzt anders zu kompensieren. Sich nicht mehr so gehen lassen. Mal was tun. Hart durchziehen. Sich quälen. Aber das führt zu nix. Du sehnst Dich nach Nähe und Geborgenheit. Und die ist nicht auf dem Boden einer Salatschüssel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja.
Die Verbindung zum eigenen Empfinden beim Essen ist gestört.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, das kommt regelmäßig vor. Und umgekehrt, aus einer Magersucht entwickelt sich auch oft eine Bulimie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja ist es. Indem man seinen Abnehm-Wunsch bis zum Wahn treibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja das passiert extrem oft

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn sich die essucht in bulimie entwickelt geht das. Falls dir der Begriff fremd ist: Bulimie ist wenn du normal ist und dich danach !absichtlich! übergibst. Das führt unbehandelt zur Magersucht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich. Essstörungen kompensieren ein fehlendes Bedürfnis. Zum Beispiel das Gefühl von Kontrolle, Aufmerksamkeit...etc. egal ob Magersucht oder Bulimie oder Fresssucht...etc.

Wenn  man keinen Rhythmus hat, verliert man den Überblick. Ich bin von magersüchtig, über Bulimi zu Fresssucht gerutscht.  (esssucht, weil alle mich  drängten zu essen, und ich konnt irgendwann nicht mehr aufhören)

danach war ich extrem auf gesunde Ernährung und Training fixiert.Jetzt hat es sich reguliert und stabilisiert. Ich bin glücklicher, ich spare meine Energie und Zeit, da ich nicht mehr so oft an Gewicht oder Kalorien denke. Ich mag mich mehr, und hab eine viel bessere Ausstrahlung. Die Leute geben mir positiveres Feedback, als früher wo ich krank war.

Such dir Hilfe,und hab Geduld. Du kannst dein Aussehen jederzeit verändern, es eilt nicht.

Erstelle Essenspläne, oder lass dich von anderen kontrollieren. Rede mit anderen. Frag dich woher der Drang  kommt?

Dein Körper ist gut und schön so wie er ist. Schade dir nicht mit Essstörungen. Tu dir was gutes, und iss viel aber gesund. gemüse,nüsse, samen. Das macht alles nicht dick, und beeinflusst die Emotionen positiv.

Informiere dich mal über Rohkost (Buch: Going Raw von Judita Wignall), das hat mich von meiner Besessenheit erlöst.

Iss gesund,aber viele kleine Mahlzeiten, circa 5/6 am Tag. ZB Morgens Smoothie, Vormittags Nüsse, Mittags Salat, evtl Reis... Nachmittags Rohkostmahlzeit zb Pestowraps oder Brokkoli mit Wildreis und Gemüse... und Abends tee und eine kleine suppe :) zwischendurch möhren, samen, kohlrabi, obst...(Weglassen solltest du auf jeden fall Fleisch, Mehl/Getreideprodukte (nudeln,brot, kuchen)  und Zucker!! das macht körper und  geist krank, es fördert körperliche Erkrankungen (Krebs, diabetes) und auch psychische, wie Depressionen...

Aber wichtig ist, damit du  von der Essstörung  wegkommst: einen Tag pro Woche sind ein oder zwei "verbotene" Mahlzeiten erlaubt...

Und tu die Waage weg!

Es ist ok auf sein Aussehen und den Körper zu achten, aber positiv, indem du ihn stärkst, mit gesunder Ernährung ,Sport,Massagen,Körperpflege....nicht dich hungern zu lassen oder zu kontrollieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sandherz2309
14.01.2016, 13:26

So ein Unsinn. Erstens ist Zucker in deinem gelobten Obst und Smoothie und zweitens braucht das Gehirn Zucker um richtig zu arbeiten. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören auch langkettige Kohlenhydrate aus Getreideprodukten.

0