Frage von halamadrid1337, 107

Kann man von Arbeit überhaupt "noch" reich werden?

Antwort
von lesterb42, 24

 Mit Arbeit die nach der Arbeitszeit bezahlt wird ist das schwierig, weil die Zeit begrenzt ist. Besser arbeiten auf Provisionsbasis oder selbständig machen (An- und Verkauf).

Antwort
von AlexChristo, 28

1. Die Frage ist, was du unter "reich" verstehst. Da versteht doch jeder etwas anderes.

2. Die nächste Frage ist: Konnte man jemals mit Arbeit reich werden?

Ich denke, dass man mit einer Arbeit schon ein gutes Leben führen kann. Meiner Meinung kann man, mit etwas Grips, es auch hinbekommen, dass man ab einem bestimmten Zeitpunkt (vor der Rente) dafür sorgen kann, dass man genügend Einkommen hat, um nicht mehr Arbeiten gehen zu müssen. Zu dem Thema gibt es übrigens ein Haufen Finanzblogs.

Das setzt voraus, dass man sich mit dem Thema beschäftigt, seine Finanzen und insbesondere seinen Konsum im Griff hat.

Es gibt natürlich schlecht bezahlte Jobs und da ist es anstrengend, finanziell gesehen über die Runden zu kommen. Aber diese Tätigkeiten sind nicht die Mehrzahl in unserem Land.

Ich persönlich sehe eher darin ein Problem, dass viele Menschen gerne und intensiv konsumieren, aber nicht investieren und sie sich später wundern, warum sie kein Geld haben.

Dann gibt es wieder Menschen, die sich beschweren, wie schlecht ihr Beruf bezahlt wird, aber nichts daran ändern und sich einfach damit arrangieren, anstatt sich nach anderen Möglichkeiten umzusehen oder einen anderen Beruf zu erlernen.

Antwort
von PeterSchu, 63

Interessante Frage. Ich finde in der Tat, dass unsere Wirtschaft zu sehr auf das Finanzwesen ausgerichtet ist. Geldanlagen, Aktienkurse und Dividenden stehen im Mittelpunkt.

Manchmal hat man den Eindruck, dass zuerst Dividenden ausgezahlt werden und zur Not dafür die Löhne gekürzt werden.

Kommentar von halamadrid1337 ,

Das denk ich mir auch
Also wieso sollte man für etwas Arbeiten wenn man es eh nicht erreicht? Das Leben ist doch viel zu kurz dafür

Kommentar von PeterSchu ,

Schön, dann machst du dir ein schönes Leben. Aber wenn du einkaufen willst, ist keiner da, weil sie auch so denken. Wenn du dir den Arm brichst, ist kein Krankenhaus da, weil sie sich auch alle ein schönes Leben machen.   ........

Und siehe da - die Aktionäre kriegen auch keine Dividende mehr, weil im Konzern keiner mehr arbeitet.

Wir machen nur eins falsch: wir haben schon so viele Maschinen gebaut, die uns die Arbeit erleichtern. Wo früher zehn Leute gearbeitet haben, um ein Auto zu bauen, reichen heute zwei. Aber komischerweise haben wir nicht fünfmal so viel Freizeit. Heute dürfen nur noch zwei arbeiten, die anderen müssen sich was Anderes suchen. Aber die zwei müssen auch meist noch Überstunden machen.

Antwort
von Anthracis, 24

Um dir diese Frage zu beantworten, musst du den Kapitalismus verstehen. Lohnarbeit ist eine Dienstleistung für einen Unternehmer, der Produktionsmittel besitzt, für die Dienstleistung einen (viel zu geringen) Lohn zahlt, den Mehrwert, der durch die Arbeit erwirtschaftet wird, aber kassiert (so frei nach Marx).

Heute heißt Lohnarbeit v.a. sich krumm zu machen, damit man seine Fixkosten wie Miete, Lebenserhaltung u.a. (oft nur gerade so) tragen kann, dafür allerdings Abzüge wie Überstunden und insbes. die Abhängigkeit vom Arbeitgeber, dessen Interesse i.d.R. Kostenersparnis über Personaleinsparungen ist, in Kauf nehmen muss. Das, was du als Angestellter erwirtschaftest, erhältst nicht du. Aber was du bekommst und wie viel du arbeiten musst, wird am Shareholder Value gemessen - denn gerade Großunternehmen haben das Ziel bzw. den Druck zur Renditeerwirtschaftung. Am Gewinn partizipieren die Aktionäre und der Vorstand/Aufsichtsrat, nicht du als Arbeiter. Du musst hingegen von Lohnstreifen zu Lohnstreifen hoffen, dass der Lohn nicht sinkt.

Fazit: Reich wirst du entweder als Unternehmer mit einer genialen Idee, als Person im öffentlichen Leben oder als gewitzter Anleger - aber NICHT mit Arbeit. Die allermeisten stinknormalen Arbeitnehmer werden dank der systembedingten neoliberalen Politik, wie sie momentan praktiziert wird, zwangsläufig in der Armut landen. Je früher dir das bewusst ist, desto besser.

Antwort
von unddannkamessah, 60

Das kommt darauf an was du unter arbeit verstehst, ohne arbeit kein reichtum, aber in der fabrik schuften macht dich auch bei 50 jahren sparen nicht wirklich reich.

Antwort
von Dontknow0815, 63

Als normaler Angestellter eher unwahrscheinlich da dein Verdienst immer von der Komponente Zeit abhängig ist.

Antwort
von kevin1905, 29

Harte Arbeit alleine macht einen i.d.R. nicht reich.

Als Angestellter ist es wirklich schwierig bis unmöglich vor dem 50. oder 60. Lebensjahr Millionär zu werden, wenn man nicht gerade Profisportler ist.

Qualifikation und Einsatz spielen schon eine Rolle, aber zumeist sind hohe Einkommen (fünfstellig im Monat oder höher) außerhalb eines erfolgreichen selbständigen Unternehmertums schwer zu realisieren.

Durch gezielte Investitionen kann Vermögen aber auch schlagartig anwachsen.

Zeit gegen Geld zu tauschen ist die ineffektivste Art Geld zu verdienen.

Antwort
von dean200020, 56

Mit Arbeit allein konnte man noch nie Reich werden. Man muss Risiken eingehen um Reich zu werden. 

Expertenantwort
von Willibergi, Community-Experte für Schule, 32

Meiner Meinung nach kann man heutzutage nur noch durch Erben reich werden.

Meine Meinung.

LG Willibergi

Antwort
von LordPhantom, 22

Natürlich

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