Frage von Kirsche77,

Kann man vom vorläufigen Mietvetrag zurücktreten ???

Hallo an alle, ich und meine Frau haben einen vorläufigen Mietvertrag unterschrieben. In diesem waren die Bedingungen grob abgeklopft. Also Mietzins etc. Jetzt ist der richtige Mietvertrag fertig und es gibt grobe Abweichungen. So sollten wir für die DHH mtl. 700,- € an den Vermieter bezahlen und mehr nicht. Nebenkosten gehen direkt an die Versorger, also Wasser, Gas, Strom etc. Jetzt will er aber von uns sämtliche Kosten wie Heizungswartung, Schornsteinfeger, Grundsteuer etc auf uns umlegen. Davon war allerdings nie die Rede. Jetzt beträgt unser Mietzins ca. 750,- €. Wir möchten das nicht hinnehmen, aber der zickt jetzt natürlich rum . Wir haben den vorläufigen Vertrag vorliegen. Desweiteren will er von uns das wir 4 Wochen früher einziehen als abgemacht. Wir wollen jetzt nicht mehr einziehen... GEHT DAS ???

Hilfreichste Antwort von Marat,
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Vorverträge zu normalen Mietverträgen scheinen mir recht ungewöhnlich zu sein. Wenn aus dem Vorvertrag eindeutig hervorgeht, daß es noch kein rechtsgültiger Mietvertrag ist, sondern eine Art Absichtserklärung, dann habt ihr noch keinen Mietvertrag. Die veränderten Bedingungen im eigentlichen Mietvertrag braucht ihr nicht zu akzeptieren, aber ggf. habt ihr eben keinen Vertrag.

Kommentar von Kirsche77,

Hallo und danke für die schnelle Antwort. Ich denke ich werde meinen " VErmieter" das so auch nochmal unter die Nase reiben.

Antwort von bambule07,
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Wenn Ihr schon vor Mietbeginn Probleme macht,nimmt Euch kein Vermieter. Und Nebenkosten gehören vom Mieter bezahlt.Sucht Euch eine andere Wohnung,dann schließt gleich einen gut vereinbarten Vertrag ab und keinen vorläufigen,der noch immer verändert werden kann.

Kommentar von Kirsche77,

nicht wir machen die Probleme, er macht die Probleme. Ich weiss das Nebenkosten normal sind, allerdings war unser Gespräch auf 700,- € fest gemacht und nicht mehr. Meiner Meinung nach müssten SEINE Nebenkosten in den 700,- € sein. Ich hab laut Vertrag ja die Pflicht mich für Wasser, Gas, Müll etc. selbst anzumelden. Strassenreinigung, Hausmeister usw. entfällt weil wir das selber machen. Ist auch so vereinbart.

Antwort von HHSthp,
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Im vorläufigen Vertrag muss doch auch eine rücktrittsklausel stehen.

Betriebskosten.
Dazu zählen Grundsteuer, Kaltwasser, Abwasser und Warmwasser, Heizung, Aufzug, Straßenreinigung und Müllabfuhr, Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherung, Hausmeister, Gemeinschaftsantenne oder Breitbandkabel, Wäschepflege sowie sonstige Kosten wie zum Beispiel Schwimmbad und Sauna im Haus.

Antwort von erweh,
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Müßte möglich sein, aber Nebenkosten wie Grundsteuer, Schonsteinfeger etc sind als Umlage völlig normal.

Antwort von ziuwari,
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um dazu was zu sagen, müßte man die verträge sehen...

aber nebenkosten sind eher normal

Kommentar von Kirsche77,

In seinem " MIETVETRAG" stehen Nebenkosten allerdings ohne Kosten. Im vorläufigen,welcher nur als Sicherheit für uns diente, steht Endpreis 700,- € und kein Cent mehr. Davon war auch die Rede bei Besichtigung.

Antwort von charly20000,
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was du nicht unterschreibst tritt auch nich in kraft

Antwort von jemandzehage,
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.......................

Antwort von jemandzehage,
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wenn er sich nicht an seinen eigen vertrag hält , müsst ihr das auch nicht!

Antwort von Obelhicks,

der vermieter hat sich völlig richtig ausgedrückt. die geforderten umlagen sind in der betriebskostenverordnung festgelegt und ihre umlage neben der miete völlig üblich. wenn nur ein teil direkt an die versorger gezahlt wird, weil andere bescheide an den vermieter gehen ist das völlig in ordnung. ich denke dass nicht ausdrücklich eine "Warmmiete" oder eine "inclusivmiete" vereinbart wurde.

etwas anders ist der "vorvertrag" zu sehen. wenn er ausdrücklich so benannt ist, kann man sich darüber streiten, ob damit bereits ein gültiger mietvertrag zustande kam oder erst eine einigung über rahmenbedingungen zum späteren mietvertrag. ist der vermieter daran gebunden und kann keinen anderen mieter nehmen, ist es wohl eher als mietvertrag anzusehen.

ich würde den vertrag von einem fachmann beurteilen lassen. dafür eignet sich die mitgliedschaft in einem mieterverein.

ein vorzeitiger einzug kann nicht erzwungen werden. allenfalls ist der mietbeginn verhandelbar.

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