Würde ich ganz einfach gerne mal wissen. Es geht nicht um mich, möchte es einfach nur gerne wissen.

Ja. Die Kirchen sind froh über jeden, der ihre Leistungen in Anspruch nimmt.

Ich bin mit 18 aus dem "Verein" Kirche ausgetreten. Habe aber dennoch meiner damaligen Frau zu liebe auch kirchlich geheiratet. Der Pastor hatte damals überhaupt nicht nach einen Kirchenzugehörigkeit gefragt. Es geht also ohne Probleme.
Bei den Katholen wäre es ein Problem, aber nicht bei den Evangelen. Die sind in den Dingen doch sehr viel toleranter. Die Katholen bräuchten mal eine neue PR!
Knowledge am 26. Juli 2007 19:29 Na, ich bin katholisch und meine Kirche hat mich recht eindringlich gebeten, meine (damals noch) evangelische) Frau kirchlich zu trauen.....ggg.

Sie sind gar nicht getauft oder, noch schlimmer, aus der Kirche ausgetreten und lassen sich nur Ihrem Partner zuliebe trauen? Eigentlich geht das nicht, ohne Mitgliedschaft in einer Kirche gibt es keine christliche Ehe. Sie haben mehrere Möglichkeiten: A. Überreden Sie den Geistlichen. Aufgrund besonderer seelsorgerischer Erfordernisse sind seltene Ausnahmen möglich. B. Lassen Sie sich taufen. Es tut nicht weh und ist nicht gesundheitsschädlich. C. Bitten Sie um einen Gottesdienst anlässlich Ihrer Eheschließung. Die Traufragen werden Ihnen dann zwar nicht gestellt, aber Sie bekommen trotzdem einen Segen.
Das habe ich dazu gefunden.
LG Lotusblume
Knowledge am 26. Juli 2007 19:32 Lotus, so pingelig sind die Kirchen schon lange nicht mehr.
Lotusblume12 am 26. Juli 2007 19:42 schön, warum zahle ich denn eigentlich noch Kirchensteuer?! Wenn eh alles egal ist? Muss ich wohl mal drüber nachdenken. grübel LG Lotusblume
Das Geld kannst Du sparen. Habe ich seinerzeit in der Schweiz auch gemacht, weil ich nicht mehr einsah, was meine Mitgliedschaft bei dem Verein soll. Um zu glauben brauche ich kein Umfeld und schon gar nicht einen Obolus zu entrichten. LG
Lotusblume12 am 26. Juli 2007 20:43 Bisher habe ich immer noch gemeint, dass die Kirchen sich ja in vielen Projekten beteiligen, wie Kinder- und Seniorenbetreung, was ich für sinnvoll erachte. Aber so mehr und mehr überlege ich, ob ich mir diese Solidargemeinschaft noch leisten will. LG Lotusblume
Ja, kann man. Ich bin evangelisch und mein Mann "nichts". Wir haben trotzdem letztes Jahr kirchlich geheiratet. Allerdings ist das dann offiziell kein Traugottesdienst, sondern ein Gottesdienst zum Anlass der Eheschließung, den man entsprechend freier gestalten kann. Bei uns war es aber quasi wie ein "normaler" Traugottesdienst mit Ja-Wort, Segnung usw.
also, bei evangelischen (egal, wie viele) ist es eigentlich so, dass die kirchliche Traung nur eine Bestärkung ist, sie gilt aber eigentlich nicht richtig, man muss also vorher zum Standesamt. Die katholische Kirche würde es gerne sehen, wenn man nur kirchlich heiraten würde. Wer vorher auf dem Standesamt war, gilt manchmal als Verräter: Man gilt also nur dann als getraut, wenn man auf jeden Fall in der katholischen Kirche verheiratet wurde-denkt die katholische Kirche. Aber auf jeden Fall: nur in der evangelischen Kirche gilt gar nicht...ohne Gewehr grins
xlisax am 29. Juli 2007 16:28 Ist es nicht Pflicht standesamtlich zu heiraten? Oder versteh ich dich da falsch?!
doch, jetzt schon...aber früher war das bei der katholischen Kirche noch anders...die hätte es eben auch gerne weiterhin so...ich glaub, ich konnte das nicht so gut erklären, sry
Solange derjenige, der noch in der Kirche ist, die Voraussetzungen für eine kirchliche Trauung erfüllt, macht es nichts, wenn der Partner "nichts" ist. In der evangelischen Kirche ist so eine Trauung einfacher zu bewerkstelligen als in der katholischen.
Ich bin katholisch, mein Mann ist aus der evangelischen Kirche ausgetreten, war noch dazu geschieden und selbst wir konnten kirchlich heiraten.
PatBo am 3. August 2007 21:37 Na, alle Achtung!
Und das im katholischen Bayern ... :-))
PatBo am 3. August 2007 22:02 Jo, is denn heut schon Weihnachten?