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Kann man trotz Katzenallergie irgendwie Katzen halten?

gefragt von Mamagei am 14.03.2007 um 10:22 Uhr

Da ich mit Tieren und vor allem Katzen aufgewachsen bin, vermisse ich Katzen sehr.Und wegen unserem Kind wäre es auch nett, in den nächsten 1-2 Jahren sich irgendwann ein Tier zuzulegen,...ich hätte gerne eine Katze.(die Katzenallergie hat sich bei mir erst entwickelt, als ich erwachsen war). Gibt es Erfahrungen von Leuten mit Katzenallergie, die trotzdem Katzen haben.Zum Bspl., wenn die Katze nur in einem Teil der Wohnung lebt oder überwiegend draußen ist (wir haben auch Garten....).Gibt es Möglichkeiten?


Reply


schlaufrau
beantwortet von schlaufrau am 14. März 2007 10:28
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Ich würds lassen. Selbst wenn die Katze nur in einem Teil der Wohnung wäre und/oder überwiegend draußen ist, verteilen sich die Haare (auf denen ist ja der Speichel gegen den man allergisch ist) überall (ich rede aus Erfahrung ;-(( ). Du bist immer in Gefahr, dass sich die Allergie verstärkt (selbst wenn man allergiehemmende Medikamente nimmt, was ja über Jahre (eine Katze kann 15-20 Jahre alt werden) auch kein Zustand sein kann) und dann muss das Tierchen aus dem Haus, Tierheim etc und Du bist inzwischen soweit, dass sich Asthma ankündigt.


backmadel
beantwortet von backmadel am 14. März 2007 10:27
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hallo, wenn die katze nur draussen lebt,kann man sich damit anrangieren.es darf aber nicht zu einem Kontakt kommen, wenn die allergie zu stark ist.


anonym
beantwortet von twix2001 am 14. März 2007 14:34
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Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man mit dem Tier auch eine lebenslange Verantwortung übernimmt. Ich bin das Risiko eingegangen - was eigentlich unverantwortlich war - und habe mir trotz Allergien und asthmatischer Belastung (auch im Umgang mit Katzen) eine (schwarze) Katze angeschafft. Heute habe ich keine Probleme mehr. Das ist aber ein Glücksfall und hätte auch nach hinten losgehen können. Angefangen bei einer Verschlimmerung von allergischen Sympthomen bis hin zu spontanen Asthmaanfällen, die durchaus lebensbedrohlich verlaufen können, kann die komplette Allergie-Palette auftreten. Wenn sich die Allergie auch erst im Erwachsenenalter entwickelt hat, "verwächst" sie sich wahrscheinlich leider eher nicht mehr, so dass tatsächlich das Risiko einer dauerhaft notwendigen Medikation besteht. Wichtig ist bei der Entscheidung für oder gegen eine Katze auch noch die Gesundheit des Kindes, denn oft sind Allergieneigungen erblich bedingt. Schulmediziner raten Allergikern dringend von Kontakt mit Allergenen ab, alternative Medizin geht da anders vor. Vielleicht wäre auch eine Hyposensibilisierung zu überdenken. Grundsätzlich wäre es vielleicht auch ganz gut, einen Allergietest zu machen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie stark die Allergie ausgeprägt ist, da ja gerne mehrere Faktoren zusammenspielen.


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 14. März 2007 15:37
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Bei mir ist es ähnlich, habe eine Katze (bunt)gefunden, auf die ich 6 Jahre nicht allergisch reagiert habe, aber jetzt merke ich so langsam wie ich doch leichte Probleme bekomme. Auch wenn diese Probleme nur leicht sind und mich nicht sehr beeinträchtigen, so frage ich mich doch, was die dauernde (leichte) Atemnot für Auswirkungen auf die Zukunft hat. Meine Lungenärztin rät mir von der Katze ab, ebenso soll ich täglich 2x saugen und natürlich kein Teppich und Plüsch. Meine Katze ist nun schon recht alt und ich werde sie behalten, aber bei einem Kind würde ich das mit dem Arzt besprechen. Evt. tritt ja bei regelmäßigem Umgang eine zufällige Desensibilisierung ein, denn ich reagier erst allergisch seit ich irgendwann mal keine Katzen mehr um mich rum hatte.


anonym
beantwortet von occident am 14. März 2007 10:44
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Auch wenn das alles sehr "esotherisch" klingt eine kleine Geschichte: Unsere Tochter ist auf Katzenhaare allergisch und ausserdem asthmatisch vorbelastet. Also eigentlich ein Ausschlussgrund für eine Katze. Bei einem Besuch von Freunden bei denen die Katzen nicht fernzuhalten waren erlebten wir allerdings, dass keine Probleme auftauchten. Wir konnten das nicht verstehen, erfuhren aber von unseren Freunden, dass sie festgestellt hätten, dass bei manchen Menschen nur schwarze oder graue Katzen Allergie verursachten, weisse und rote aber nicht. Wir glaubten es einfach nicht und lächelten nur milde. Monate später lag in den Büschen unseres Hausgartens ein etwa 3 Wochen altes rotes Kätzchen, das von der Mutter verstossen worden war. Was folgte war klar: lange Familiensitzungen und heisse Diskussionen. Ergebnis: das Kätzchen wurde ins Haus aufgenommen (mit einem sehr mulmigen Gefühl im Bauch bei den Eltern) bei der Zusicherung der Kinder, dass es wieder wegegeben wird wenn es zu Problemen kommt. Und wie gings weiter? Floh, so heisst der Kater, lebt seit 4 Jahren bei uns! Unsere Tochter ist beschwerdefrei, nur nach längerem Urlaub braucht sie 1 oder 2 Tage "Gewöhnungszeit" an denen sie ein paarmal niesst. Eine vernünftige Erklärung für dies alles habe ich bis heute nicht gefunden.





anonym
beantwortet von bienlein am 14. März 2007 10:50
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Occidents Geschichte find ich klasse. Wir haben die Allergie unserer Tochter mit Hilfe eines Heilpraktikers in den Griff gekriegt, dass 2x die Woche Omas Katzen kein Problem mehr sind. Das mit der roten Katze überleg ich mir!


anonym
beantwortet von bmalenke1 am 14. März 2007 12:34
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ja man kann trotz Allergie Katzen halten, es gibt Medikamente dafür, die sind nicht schädlich, sondern auf Naturbasis und helfen gut.

Kommentar von Simple_avatar2smallschlaufrau am 14. März 2007 14:15

Und diese Medikamente muss man dann ein ganzes Katzenleben lang (also so ca. 15-20 Jahre) einnehmen oder reicht einmalige Einnahme?

Kommentar von Ficit am 11. April 2008 14:01

Hallo, bin neu hier und habe nicht mitbekommen,um welche Medikamente es sich handelt,um die Katzenhaarallergie in Griff zu kriegen. Wie heißen diese? Danke


anonym
beantwortet von ortrud am 15. März 2007 17:49
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Hallo, ich weiß nicht, ob es funktioniert, aber nicht jeder ist auf jede Katze allergisch. Wir hatten bisher 7 Katzen, nur gegen 3 war mein Partner allergisch. Mit den anderen hatte er ganz normalen Kontakt, nichts passierte, er ist übrigens auch gegen div. Blütenpollen allergisch. Gruß danalita


anonym
beantwortet von fussselmonster am 14. März 2007 14:22
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Es ist schwierig, eine Katze zu halten bei einer Katzenallergie. Es gibt zwar Medikamente aber die muß man dann ein Leben lang einnehmen. Ist die Katze überwiegend draußen, ist es nicht ganz so schlimm. Aber sobald sie drinnen ist, muß der Kontakt vermieden werden. Und wenn man ein Tier hält, ist dies ja auch nicht Sinn der Sache. Ich finde, so tierlieb man auch ist, wenn man eine Tierhaarallergie hat, sollte man sich gut überlegen ein Tier anzuschaffen.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 14. März 2007 20:02
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Das Problem kenne ich sehr gut.

Geholfen hat mir, die lieben Tiere nur noch in die "nicht gepolsterten" Räume zu lassen, also nicht ins Wohnzimmer, Schlafzimmer, ... da dort nach kurzer Zeit natürlich alles voller Haare ist und die sind es, die hauptsächlich die allergischen Reaktionen auslösen.

Kommentar von hofi28 am 4. Januar 2008 20:05

Der Speichel auf den Haaren macht die Allergie - die Katze baden - einmal pro Woche genügt! - dann sollte es keine Probleme geben. Funktioniert bei uns seit 5 Jahren bestens!


anonym
beantwortet von Karin1003 am 15. März 2007 21:40
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Hallo! Ich hatte ganz früher auch nie eine Katzenallergie, die hat sich erst entwickelt, als ich meine ersten schon 6 Jahre hatte. Das ist jetzt11 Jahre her und seither hatte ich auch wieder 2 neue-jetzt nur noch eine. Die Allergie wird natürlich nicht besser, aber ich habe auch eine Pollenallergie und daher bin ich eh schon vorblastet. Im Herbst werde ich mich desensibilisieren lassen und hoffe, dass alles dann besser wird, nicht, dass ich doch noch Asthma bekomme... P.s.:mein Schwager hat auch nur auf bestimmte Katzen allergische Reaktionen - bei Grauen reagiert er aber auch unterschiedlich


anjanni
beantwortet von anjanni am 21. November 2007 09:26
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Eine Freundin von mir hat haarlose Katzen. Die mag man nun hübsch finden oder nicht - jedenfalls sind die auch für Allergiker im Allgemeinen in Ordnung. Man bekommt sie beim Züchter.

Ein Nachbar von uns hat auch eine Katzenallergie. Bei uns bekommt er regelmäßig einen Anfall. Aber auf seine eigene Katze reagiert er nicht - warum auch immer.

Eine Freundin mit Katzenallergie kann sich bei uns in der Küche nicht gut aufhalten, im Wohnzimmer dagegen hat sie keine Probleme. Grund: wir selber und damit auch die Katzen halten uns meistens in der Küche auf. Wenn wir nicht im Wohnzimmer sind, ist die Tür zu - und damit sind auch die Katzen nicht so oft drin. Daher gibt es dort auch weniger Katzenhaare. Das bedeutet: wenn Du die Katze aus bestimmten Räumen "verbannen" kannst, jemand anders die Pflege übernehmen kann, und wenn Deine Katzenallergie nicht all zu schlimm ist, könnte es ganz gut gehen.

Nun kann man schlecht sagen: probier es mal aus. Schließlich sind Katzen Lebewesen, die man nicht mal eben an- und dann wieder abschaffen kann.


anonym
beantwortet von 01777998785 am 21. November 2007 16:01
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also mein Mann hat auch eine Katzenallergie Trotzdem haben wir uns eine Siamkatze gehollt Und siehe da jetzt kann er sie sogar streicheln ohne danach jucken der Augen oder ähnliches


anonym
beantwortet von hofi28 am 4. Januar 2008 20:03
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Die Katze einmal wöchentlich baden! Katzen mögen das zwar nicht besonders, gewöhnen sich aber schnell daran. Durch das Baden wird der Katzenspeichel aus dem Fell gewaschen, der ist meist das eigentliche Allergen, nicht die Haare an sich. Quelle: Charité Berlin, bestätigt durch 5 Jahre gute Erfahrung!


Horst  Arnold
beantwortet von Horst Arnold am 26. Januar 2008 10:54
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Das Hauptallergen der Katze kommt aus deren Speicheldrüsen und wird beim Putzen auf das Fell aufgetragen und in kleinsten Mengen durch die Luft gewirbelt. So können Erkrankungen , wie Heuschnupfen,Bindehautentzündung und Asthma ausgelöst werden. Katzenallergene sind klebrig und haften nicht nur an Polstermöbeln sondern auch an Wänden, Fußböden, Textilien und Mobiliar noch Monate später. Hilfe bringt die Stärkung des eigenen Immunsystems. Eigentlich das wichtigste, was der Mensch besitzt. Es brauchen keine Medikamente sein, eine ausgewogene Ernährung und Nahrungsmittelergänzungen, die auch eine mehrjährige Katzenallergie verschwinden lassen. Kleiner Nebeneffekt Erkältungsattacken, wie Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen gehören ebenfalls der Vergangenheit an, natürlich nicht das Trinken von Wasser zu vergessen, alle anderen Getränke bedeuten für unserer Körper extra Arbeit bei der Zerlegung und sind teilweise Nährstoffräuber.


gigik
beantwortet von gigik am 13. Februar 2008 20:32
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Du kannst ja wirklich bei Dir und deiner Kleinen einmal einen Bluttest machen, wie viel Allergie du oder deine Tochter haben, wenn sie es überhaupt hat. Mein Sohn hatte vor zwei Jahren "ein kreuz" beim Bluttest, gegen Katzen, jetz nicht mehr und ich habe aber 6 und eine kleine Wohnung noch dazu will eine unbedingt bei ihm im Bett schlafen und wenn die nicht pünktlich da ist gibt es ein Theater. Er ist 8. Ausserdem habe ich gehört, dass in Amerika eine Rasse gzüchtet wurde, gegen die man nicht allergiscsh sein soll, warum auch immer weiss ich nicht. Andere sagen wieder dass langhaarige Katzen weniger Allergie auslösen.


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