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Kann man Steuern sparen, wenn man an Verwandte zum Vorzugspreis vermietet?

gefragt von wienand am 07.07.2008 um 17:31 Uhr

Gibt es eine Ersparnissmöglichkeit oder lohnt sich der Aufwand nicht? Ist das überhaupt rechtens?


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anonym
beantwortet von FordPrefect am 7. Juli 2008 17:35
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Das Finanzamt prüft solche familieninternen Vermietungen immer recht kritisch. Das Mietverhältnis muss dem Drittvergleich standhalten, also einem Vergleich, ob Vertrag und Miethöhe auch Dritten gegenüber in dieser Form üblich und angemessen wären. Und natürlich muss auch Miete gezahlt werden, sonst droht ein Abzug bei den Werbungskosten bzw. bei der Anerkennung der Finanzierungskosten.


anonym
beantwortet von koenigstiger25 am 8. Juli 2008 22:41
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Grundsätzlich kann man vergünstigt an nahe Angehörige vermieten - allerdings sollten 75% der ortsüblichen Kaltmiete nicht unterschritten werden, da sonst auch der Abzug der Werbungskosten gekürzt wird.

Ob man damit Steuern spart hängt grd. vom Einzelfall ab...

Auf jeden Fall darf keine Mietzahlung am FA vorbei laufen, das wäre Steuerhinterziehung...


anonym
beantwortet von AALFI am 7. Juli 2008 17:42
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Du kannst noch mehr Steuern sparen wenn Du Deine Mieter mietfrei in der Wohnung läßt. Hat auch den Vorteil das die Finanzbeamten nicht mehr so kritisch hinsehen. Verwante sieht immer so nach mauschelei aus.

Kommentar von koenigstiger25 am 8. Juli 2008 22:37

Falsch! Keine Mieteinnahmen = keine Einnahmen- bzw. Gewinnerzielungsabsicht - also auch kein steuerl. anzuerkennendes Mietverhältnis...

Kommentar von 84b82c2e1f4ac57b061270ad12ae6458smallWolfi0410 am 12. Juli 2008 17:52

Falsch, siehe §10e AO. Kostenlose Überlassung an nahe Verwandte (Eltern, Kinder) und trotzdem volle Anerkennung der Ausgaben und Finanzierungskosten (Zinsen).


anonym
beantwortet von Rolfe am 7. Juli 2008 19:07
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Die Miete muss bei Verwandten mindestens 75 % der ortsüblichen Miete betragen, sonst wird es vom Finanzamt als "Liebhaberei" eingestuft und nicht anerkannt.

Kommentar von koenigstiger25 am 8. Juli 2008 22:35

Das ist falsch! Aber man kann dann nicht mehr die vollen Werbungskosten abziehen...


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 9. Juli 2008 08:25
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So schön das mit Steuersparen ist;

aber Vorsicht vor Milchmädchenrechnungen:

Wenn ich, um 100€ Steuer zu sparen, 300€ weniger einnehme, bleibt unter dem Strich ein Minus von 200€ in meiner Kasse.


Kommentar von koenigstiger25 am 9. Juli 2008 17:08

manche nehmen das in Kauf um dem Staat nix zu schenken... ;)

Kommentar von 17abc50f2e81c1dd7dee5c92cb92544fsmallJoWaKu am 9. Juli 2008 19:16

Hart aber kosequent ;-)


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