Frage von leolasse, 222

Kann man sich vor "Antifaschisten" als AfD- Mitglied oder NPD- Sympathisant "outen"?

Wenn man 18 Jahre alt ist und Kontakte mit rechtsgerichteten Parteien hat. Und man auf einer Veranstaltung jemandem begegnet, der offen linksliberal ist und Kleidung mit Sprüchen wie "Refugees welcome" trägt. Wenn man in ein Gespräch kommt und er über Politik reden möchte, wie sollte man sich mit einer nationalen Einstellung verhalten? Wenn man zu seiner Meinung stehen möchte, aber eben schlechte Erfahrungen mit solchen Personen gemacht hat und Angst vor einer radikalen Ablehnung hat. Würde er es zu einer Diskussion kommen lassen? Viele lehnen ja am Beginn dann gleich ab und begegnen einem mit Verachtung.

Antwort
von Daria700, 14

Du kannst dafür einstehen warum auch nicht!Finde das nicht schlimm!

Viele sind doch nach Merkels...genau so an die AFD gekommen und stehen dazu!Das einige dan direkt einen als Rechts beschimpfen ist unterste Schublade!AFD die bösen Rechten wird es denen nicht mal langweilig damit Menschen zu beeinflussen einzuschüchtern?Ist es den nicht das?Es darf die ja nicht gewählt werden!Stehe zu deiner Entscheidung und denke dir deinen Teil!

Antwort
von Sommerblabla, 117

Ich bin definitiv Links. Und ich kenne Antifa.
Also es kommt wirklich darauf an wie die Person auf dich wirkt, bzw. Sich gibt. Wenn er dir friedlich und nett begegnet und ihr eine einfache Diskussion miteinander beginnt ist das vollkommen in Ordnung, ich persönlich diskutiere sehr gern mit Menschen mit anderen Ansichten um sind auch über Erfahrungen und Gründe für Meinungen auszutauschen.
Es gibt allerdings viele Antifas die nicht ganz "ungefährlich"sind.

Wenn wir jedoch vom alltäglichen Leben sprechen und du auf keiner Demo bist und dir dein gegenüber von vorn herein aggressiv oder ähnlich begegnet sollte es keine Bedenken geben.
LG :)

Kommentar von Tetarded ,

Dito. Finde es auch angenehm manchmal über so Sachen zu argumentieren, auch/besonders mit der Gegenseite. Manchmal hört man Sachen, die man noch nie gehört hat, Gründe der Menschen für dies oder jenes einzustehen. 

Bin selber eher eine Mischung aus links und rechts, da kann ich manches durchaus nachvollziehen. 

Mir geht es nur selbst auf den Geist, wenn das Gespräch sich dann jeglicher Logik entbehrt und nur auf Grundlage von Sophismen versucht wird den anderen zu beschämen. Gibt aber solche und solche...

Kommentar von Sommerblabla ,

Genau so ist das :))

Antwort
von Modem1, 100

Überzeugen kann man die nicht das gilt übrigens auch Andersherum. Da die Meinungen so unterschiedlich sind das zum Schluss nur Ärger dabei herauskommt.Dann kommt es zu Beschimpfungen . Bringt also nichts.

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 89

Wenn man zu seiner Meinung stehen möchte, aber eben schlechte Erfahrungen mit solchen Personen gemacht hat und Angst vor einer radikalen Ablehnung hat. Würde er es zu einer Diskussion kommen lassen? Viele lehnen ja am Beginn dann gleich ab und begegnen einem mit Verachtung.

Was denn, ein AfD-Mitglied oder ein NPD-Sympathisant, dessen Weltbild auf Ablehnung anderer Menschen, auf Ausgrenzung anderer Menschen beruht, der hat Angst wegen seiner Menschenverachtung abgelehnt oder ausgegrenzt zu werden? Du machst Witze, oder?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Du nimmst mir mal wieder die Worte aus dem Mund.

Kommentar von Tetarded ,

Aha, 13% aller Deutschen sind menschenverachtend. Soso.

Kommentar von PeVau ,

Schlimm, nicht?

Aber zu deiner Beruhigung. Die 13 Prozent von denen du sprichst sind ja nicht alles AfD-Mitglieder oder NPD-Sympathisanten. Die meisten von denen, gerade die, die mit diesen beiden Parteien gegen ihre eigenen Interessen wählen, sind einfach nur strohdumm.

Kommentar von Tetarded ,

Aha, dann sind 13% aller Deutschen menschenverachtend und strohdumm. Sehr interessant…

Antwort
von lupoklick, 31

"Seht her - ich bin euer Spiegelbild" ---- Ob braun oder rot lackiert - egal 

Es werden Merkbefreite zu einem Sportgerät greifen, dessen SPORT  in Deutschland kaum jemand kennt....

ANTI - ANTI    ist das Gegenteil  von klug....

Antwort
von Orney, 59

Aus dem Weg gehen. Ne Diskussion wird nicht funktionieren.

Antwort
von alexklusiv, 112

Lass es sein und mache im Internet weiter. Hier sind 1) immer Menschen, die diskutieren wollen - und 2) setzt du dich nicht der Gefahr einer öffentlichen Ablehnung aus.

Kommentar von Tetarded ,

Ich glaube gerade im Internet ist die Schwelle jemand anders-denkenden einfach dumm nieder zu machen noch um einiges geringer (man sehe sich die Beiträge zu politischen Themen von PeVau und Sachsenbruch mal an...)

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