ich leide unter chronischer nasennebenhöhlenentzündung, die die schulmedizin nicht in den griff bekommt. meine mutter hat das gleiche problem und ist daher bei einem homöopathen in behandlung. sie nimmt ein homöopathisches mittel und seitdem geht es ihr schon viel besser. kann ich das mittel jetzt auch einfach nehmen? oder kann es sein, dass das mittel, was bei ihr wirkt, bei mir nicht wirkt oder sogar schadet? kann es also gefährlich sein, wenn man sich selbst homöopathische mittel verschreibt?
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Verschreiben nicht, aber kaufen. In der Apotheke beraten lassen, welche Homöpathische Mittel Du probieren könntest.
Ich glaube nicht an homöopathie. Das ist nichts anderes als ein Plazeboeffekt. Ähnliche Mischverhalten sämtlicher homöopathie mittel findest du auch in Leitungswasser.
sorry, aber du sprichst von etwas , was du ganz offenbar nicht verstehst!
Schon richtig, aber man glaubt nicht an die heilende Wirkung von Leitungswasser. Das mag der Grund sein, warum man sich nach ein paar Zuckerkügelchen besser fühlt, nach einem Glas Wasser aber nicht.
Weiser am 11. Januar 2008 16:09 Genau!
Hat man lange genug eine Erkältung gehabt und greift man dann zu den Kügelchen, so schreibt man ihnen die 'Heilung' zu, die ohnehin eingetreten wäre!!!

Ein guter Homoöpath wird dir ohne voherige Untersuchung keine Mittle aufschreiben oder geben. Einfach so nehmen würde ich sie auf gar keinen Fall. In der Homöopathie arbeitet man u.a. auch mit Giften.
DocRoc am 12. Januar 2008 14:38 Mit ziemlich doll verdünnten Giften allerdings.

ähnliche frage, meine antwort früher schon:
beantwortet von Patron am 29. Dezember 2007 09:52
homöopathie, mit
Cinnabaris Pentarkan DHU
und zwar gleich mit wissenschaftlicher bestätigung:
Ärzte Zeitung, 18.06.2007 Studie: Komplexmittel lindert Rhinosinusitis Placebo-kontrollierte Studie mit 144 Patienten / Kollegen empfehlen Mittel, wenn Antibiotika nicht indiziert sind
Es gibt wenige doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien zur Homöopathie. Das System, das Gedankengebäude der Homöopathie eignet sich schlecht für solche Tests. Werden Studien gemacht wie jetzt mit Rhinosinusitis-Patienten, dann zeigen sie meist, dass homöopathische Behandlung effektiv ist.
Das ergab zum Beispiel jetzt wieder eine doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie zur Wirksamkeit eines homöopathischen Komplexmittels bei akuter Rhinosinusitis (HNO 4, 2007, 271). Dr. Karl-Heinz Friese aus Weil der Stadt, niedergelassener Facharzt für HNO-Erkrankungen, und sein Kollege D. I. Zabolotnyi vom HNO-Institut für Otolaryngologie der Wissenschaftsakademie in Kiew wählten als Verum das Komplexmittel Cinnabaris Pentarkan® H mit den Komponenten Cinnabaris D3, Echinacea D1, Hydrastis D3 und Kalium bichromicum D3.
Die 144 Patienten mit Schnupfen und Sinusitis waren im Alter von 18 bis 65 Jahren. Sie nahmen bis zum Eintritt der Besserung stündlich eine Tablette Komplexmittel oder Placebo, aber nicht mehr als zwölf Tabletten am Tag. Die Erhaltungsdosis war dreimal täglich zwei Tabletten.
Die Therapie mit dem Komplexmittel führte bei 90 Prozent der Patienten zur vollständigen Beschwerdefreiheit und bei weiteren gut 8,3 Prozent zu einer meist deutlichen Besserung. In der Placebo-Gruppe blieben die Beschwerden bei 89 Prozent der Patienten unverändert, oder sie hatten sich sogar verschlechtert.
Fazit der beiden HNO-Ärzte: Die homöopathische Therapie lindert die Symptome bei akuter Rhinosinusitis effektiv, ist gut verträglich und für Patienten zu empfehlen, bei denen eine antibiotische Therapie nicht angezeigt ist.
Die Diagnose akute Rhinosinusitis wurde bei allen Patienten durch eine okzipitomentale Röntgenaufnahme gesichert. Zusätzlich wurde eine rhinoskopische Untersuchung gemacht. Gemessen wurden die Scores der Sinusitis-typischen Symptome Kopfschmerz, Druckschmerz des Sinus maxillaris, Behinderung der Nasenatmung, Nasensekretion und Schleimstraße im Rachen. Die Symptome wurden mit Punkten von 0 (nicht vorhanden) bis 4 (sehr stark ausgeprägt) bewertet. In die Studie wurden Patienten aufgenommen, bei denen die Summe der Scores mindestens acht Punkte betrug. Kontrolliert wurde nach sieben, 14 und 21 Tagen.
In der Homöopathie-Gruppe sank der durchschnittliche Wert der aufsummierten Scores von 12 Punkte auf knapp 6 Punkte nach sieben Tagen. In der Placebogruppe blieb der Score dagegen in etwa gleich: knapp 12 Punkte zu Beginn und 11 Punkte nach sieben Tagen.
meine empfehlung: kauf dir
Cinnabaris-Pentarkan
und mach es wie auf dem beipackzettel steht.
Patron,
seit jahrzehnten tätig als experte für naturheilkunde und klassische homöopathie.
Gefährlich kann es nicht sein, allenfalls nicht helfen. Verschreibungspflichtig sind alle homöopathischen Mittel NICHT, daher kannst du sie dir einfach in jeder Apotheke kaufen. Chronische Nasennebenhöhlenentzündung ist ein klassischer Fall der Schulmedizin, der mit der Gabe von Antibiotika bei Fieber, Angina, Ohrenentzündung, Grippe, Nebenhöhlenentzündung etc. beginnt. Der Körper und sein natürliches Abwehrsystem wird durch wiederholte Antibiotikagaben immer mehr geschwächt und dann werden dies Krankheiten chronisch. Ob Nase, Hals, Ohren ist egal, es ist immer die schwächste Stelle im Körper die dann chronisch krank wird. Es gilt also das Immunsystem aufzubauen und diese Krankheiten auszukurieren, d.h. ausliegen, ausschwitzen, ausruhen und den Schleim oder Eiter abfliessen lassen, nicht ihn zu unterdrücken! Dazu gibt es diverse Kombipreparate wie Sinusitis Nosode, Sinusitis Komplex, Metavirulent, Umckaloabo, Toxi-Loges. Der Apotheker kennt sie.
P.S. ganz wichtig ist auch der Wiederaufbau der Darmschleimhaut, die durch jede Antibiotikagabe angegriffen wird aber am wichtigsten für den Aufbau des Immunsystems ist. Daher erst mal eine Kur mit Colibiogen

Ich kann dir dieses Buch empfehlen: Ganzheitlich Heiken durch Homöopahie ISBN3-517-01529-6. In diesem Buch wirst Du merken das es zu jedem Krankheitsbild mehrere Globolie gibt. Das kommt daher, das in der Homöopathie ganzheitlich also der ganze Mensch behandelt wird. Schau doch mal in deiner Stadtbücherei...dort kannst Du ja mal probelesen ohne es direkt kaufen zu müssen.