Kann man sich gegen einen Nebenkostennachzahlung von über 1700 Euro wehren, wenn ein neuer Mietvertrag vorliegt?

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6 Antworten

... also, 200 EURonen (im Monat) sind für die Wohnungsgröße üblich und somit kann eine Nachforderung in Höhe von 1.700 nicht stimmen. Prüfe, ob die AR überhaupt ordnungsgemäß ist bzw. ob sie inhaltliche Fehler beinhaltet. Viel Glück. ... mit der AR müßte dann ja auch ein Erhöhungsverlangen eingegangen sein, der neue Abschlag somit rd. 350,00 EUR/Monat betragen.

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Da müsstest du mal genauer werden. Wenn du denkst das die Nebenkosten unberechtigt oder falsch berechnet wurden, dann kannst du dich natürlich wehren. Was das aber jetzt mit einem neuen Mietvertrag zu tun hat ist mir gerade unklar.

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Kommentar von karinkoeln
24.11.2015, 18:19

Ich bin ziemlich überrascht, weil die Komponenten, die die Nachzahlungen so in die Höhe treiben, keine variablen Kosten wie Heiz- und Wasserkosten sind. Wenn ich alle Fixkosten zusammenrechne, komme ich schon über die Vorauszahlungen. Ich verstehe nicht, warum das nicht im Mietvertrag angepasst worden ist.

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Man wird Mitglied beim Mieterschutzbund und wendet sich an diesen. Oder man geht mal zur Verbraucherzentrale.

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Jetzt kam die Abrechnung für 2014 und die Vorauszahlungen decken nicht ansatzweise die Nebenkosten.

Heißt genau was?

Größe der Wohnung?

Wie viel Personen?

Höhe monatliche Vorauszahlungen?

Wann war Mietbeginn?

Wie der Abrechnungszeitraum?

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Kommentar von karinkoeln
24.11.2015, 18:42

Es sind ca 70 qm, zu zweit, die Vorauszahlungen sind gute 200 Euro und die Mietdauer war komplett 2014.

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Deine Vorauszahlungen sind angemessen hoch. Was im Mietvertrag zu Verbräuchen und deren Kosten steht, ist Kalkulation. Mit der ersten Abrechnung besteht Klarheit. Natürlich müssen sämtliche vereinbarten Betriebskosten (nur diese dürfen abgerechnet werden) konkret aufgelistet werden nach Art, Umfang, Gesamtkosten, Umlageschlüssel und anteiligen Kosten. Fehlt da was und ist die Abrechnung nicht nachvollziehbar, ist sie unwirksam. D.h., sie quasi nicht erfolgt.

Exorbitante Erhöhungen einzelner BK im Vergleich zum Vorjahr muss der Vermieter begründen und erläutern.

Du hast Anspruch auf Einsichtnahme sämtlicher Belege im Original.

Einspruchsrecht gilt 12 Monate ab Erhalt der Abrechnung. Oft schreiben Vermieter dreißig Tage bzw. vier Wochen, das ist aber gesetzeswidrig und damit unwirksam.

Lege also schriftlich per Einwurfeinschreiben Einspruch ein, begründe diesen mit Nichtnachvollziehbarkeit und fordere Einsichtnahme. Das ist dein Recht. Kommt der V. dem nicht nach, ist die Nachzahlung nicht fällig.

Was das alles mit einem neuen Mietvertrag zu tun hat, verstehe ich nicht.

Für eine Anpassung der BK nach korrekter Abrechnung benötigt es keines neuen Mietvertrages. Auf der Grundlage der Abrechnung für den vorangegangenen Abrechnungszeitraum sind beide Vertragspartner  ab übernächstem Monat nach Zustellung derselben zur Anpassung der Vorauszahlungen berechtigt. Sowohl nach oben (bei Nachzahlung) als auch nach unten (bei Guthaben). Ist die Abrechnung nicht korrekt, darf keine Erhöhung vorgenommen werden.

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wie denn -wo denn - was denn ?

nachzahlung= alter vertrag , neuer vertrag = nächstes jahr . 2 dinger .

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Kommentar von karinkoeln
24.11.2015, 18:21

Nein, ein Vertrag, der erst 2014 abgeschlossen wurde. Jetzt kam die Abrechnung für 2014 und die Vorauszahlungen decken nicht ansatzweise die Nebenkosten. Warum wird so etwas nicht angepasst? So wird man ja mit der Warmmiete massiv getäuscht. (Ich rechne immer mit Nachzahlungen, aber nicht im 4-stelligen Bereich)

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