Yolande am 16.04.2009 um 10:32 Uhr
Gibt es eigentlich so etwas wie eine Versicherung gegen Aktienverluste oder kann man sich dagegen irgendwie absichern? Wäre doch gut wenn es so etwas wie ne Hausbrandversicherung gegen Aktienverluste geben würde.

Nicht durch eine Versicherung aber prinzipiell durch den Kauf der entsprechenden Put-Optionsscheine (Riskant, nix für Anfänger! Da sind schon ganze Banken drübergestolpert.)
Man kann auf fallende Kurse setzen.
Laß Dir das mal von einem Profi erklären.
Aber nicht bei der Bank. Wäre er so gut, würde er da nicht sitzen
Hoch leben die üblichen Klischees: verdient er mäßig, kann er nicht gut sein. Verdient er viel, zieht er seine Kunden über den Tisch...
Eine Versicherung dagegen gibt es nicht, wäre sicher so ähnlich wie eine Versicherung gegen fallende Zinsen ;-) Eine Aktienanlage ist eine langfristige Anlage, die kurzfristige Wertschwankungen einkalkuliert. Eine Absicherung gegen fallende Kurse können sogenannte Puts sein. Die profitieren von fallenden Kursen und können somit auch bei einem fallenden DAX Rendite abwerfen. Es soll tatsächlich Leute geben, die durch die IT-Blase 2000 Geld gemacht haben ;-) Das ist allerdings eher was für eine professionelle Beratung.
Ja kann man (fast)
Entweder mit Optionen bzw. Optionscheinen - mal nach Googlen - oder per Stop Loss Order.
Der Stop Loss Aufrag schützt zwar nicht absolut vor Verlusten, aber er hilft Verluste zu begrenzen. Das ist genau so wichtig. Wenn man sich mal vor Augen führt, welche Gewinne nötig sind um vorausgegangene Verluste zu kompensieren wird das klar. Ein Verlust von 10% kann mit einem Gweinn von 11% ausgeglichen werden. Ein Verlust von 50% benötigt schon 100% um egalisiert zu werden. Ein Verlust von 90% braucht satte 900% ...
Brauchbare Suchberiffe sind: Stop-Loss; Moneymanagement, Trading; Positionsgrößen; Verlustbegrenzung
Verlustbgerenzung mit Optionsscheinen ist etwas komplizierter. Im Prinzip erwirb man mit einem Optionsschein (OS) das Recht, ein bestimmtes Finanzprodukt - z.B. eine bestimmte Akie - innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zu einen festen Kurs zu veräußern (Put Option) oder zu kaufen (Call Option).
Also hat man z.B. 100 Siemens im Depot - Kurswert vielleicht gerade 50 Euro - kann man einen Put-OS erwerben, der einem z.B. das Recht gibt 1 Siemes Aktie innerhalb der nächsten 12 Monate zum Kurs von 48 Euro zu veräußern. Bei 100 Stk. Siemens im Depot muß man hier natürlich auch 100 Puts erwerben.
Hallo, es gibt keine Versicherung gegen Verluste bei Aktien. Es gibt jedoch Fonds, die eine Höchststandsgarantie bei einer bestimmten Laufzeit bieten, d.h. dass am Ende der laufzeit alle Anteile zum höchsten Kurs während der gesamten Laufzeit bewertet und auch ausbezahlt werden.
Jeder hat mal angefangen, deswegen kann ich so manche Antwort nicht verstehen. 1. Es gibt keine Versicherung 2. Man kann sich gegen Verluste"absichern". D.h. ich muß einen Stopkurs festlegen bei welchem Kurs meine Aktie verkauft werden soll um Verluste zu begrenzen. Aber vorher etwas Wissen anzueignen wäre nicht verkehrt. Grüße Makemoney
Ganz ehrlich: Wer solche Fragen stellt, sollte keine Aktien kaufen !
Klar, du kannst nen Garantiefond kaufen oder ein Produkt mit einer garantierten Verzinsung.
Je mehr Garantie desto Kosten. Und dann ist der Sinn in Aktien zu investieren letztendlich nicht mehr gegeben ;-)
Man sollte überlegt kaufen. Einen langen Atem haben, nicht von Kredit kaufen und auch auf das Geld verzichten können. Fallen die Kurse dann kauft man, steifen die Kurse verkauft man.
Wenn Du Anlegen willst dann in Fonds. Sie geben Dir eine Bestandsgarantie und eine Verlustgarantie von 80 - 90%. Wenn Du mehr wissen willst dann melde Dich noch einmal bei mir.
An dieser Frage merkt man, dass du wohl wenig bis gar keine Ahnung vom Aktienhandel hast. Tut mir leid, dass ich dass so direkt sage.
Bei Aktien ist es (meist) so, dass je höher die Chancen sind mit der Aktie Kursgewinne zu erzielen, die Risiken steigen auch Verluste zu machen.
Das Gute bei Aktien ist aber, das du keine Totalverluste machst solange die Firma an der du Aktien erworben hast nicht vom Markt veschwindet. Dies passiert bei den Marktführern einer Branche recht selten. Gegenbeispiele gibt es aber auch, z.B. General Motors.
Außerdem sind Kursverluste zunächst einmal nur Buchverluste, das heißt solange du die Aktie nicht zu einem niedrigeren Kurs verkaufst als du sie gekauft hast, hast du den Verlust nicht realisiert. Es besteht auf lange Sicht (meiner Meinung nach 2-10 Jahre) immer noch die Chance, dass sich der Kurs erholt. Vorausgesetzt du hältst Aktien von den Marktführern einer Branche.
da kann ich nur ein schild hochhalten: "JUMP!"
mehr bleibt nicht, deswegen gibt's ja die finanzkrise ;-)