Frage von sinner1 16.01.2012

Kann man sich durch meditation berauschen?

  • Antwort von sonne64 16.01.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das kannst du nicht aber gehe zum arzt der kann dir helfen

  • Antwort von writingangel 17.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kenne mich mit beidem aus :-) Vor fast 43 Jahren bin ich durch einen Freund mit Cannabis in Berührung gekommen. Ich machte eine umwerfende Erfahrung von der Existenz der jenseitigen und feinstofflichen Welt. Das hat mir mit einem Schlag meine Weltsicht vom Kopf auf die Füße gestellt. Ich habe nach etwa 6 Wochen angefangen, eine selbstgebastelte Meditationsart zu versuchen, was mir auch anfänglich geholfen hat, wieder ruhiger und selbstbewusster zu werden. Während dieser Zeit habe ich mit Cannabis aufgehört, weil die Erfahrungen mit dem Kraut nicht besser, sondern immer schlechter wurden. Nur noch Chaos und Dumpfheit.

    Etwa 6 Monate später hatte ich das Glück, dass ein Meditationslehrer, der von Maharishi in Indien ausgebildet worden war, in unsere Stadt kam. Ich nahm an dem Kurs teil und wusste schon in der ersten Sitzung: "Das ist es, was ich immer gesucht habe."

    In dieser Technik wird ein Zustand erreicht, in dem der Geist in vollkommene Ruhe eintaucht, komplett still wird, keine Gedanken, aber innere Wachheit. Man nennt das Satori, Samadhi oder Transzendenz. Es ist absolutes, reines Bewusstsein ohne Wahrnehmung von etwas im Äußeren, auch keine Gedanken, keine Bilder, Töne, keine Emotionen, keine "Rauschzustände"! - was eine Zustand höherer synaptischer Erregung wäre. Hier entsteht auf natürliche Weise ein Zustand geringster neuronaler Erregung, und in dem Moment wird der erste Schritt in Richtung Erleuchtung getan. Es ist die Verwirklichung Deines wahren Selbstes.

    Man kann diese Methiode sehr leicht erlernen, sie ist bequem auszuführen, jeder kann es und es macht einfach Spaß, sein Leben zu leben, in dem man mehr und mehr in seinem Selbst in Stille verankert ist und gleichzeitig mehr Energie und Freude verspürt. Man fängt an, einen besseren Durchblick zu bekommen und die Dinge des Lebens ganzheitlich zu verstehen. Deshalb habe ich mich drei Jahre später selbst zum Lehrer ausbilden lassen.

    Andere Methoden, die ich im Laufe von vierzig Jahren auch aus Interesse ausprobiert habe, ware weit weniger effektiv und nicht so mühelos. Aber oft habe ich dort wunderbare, sehr tief spirituelle Menschen getroffen.

    Wenn Du willst, kannst Du mir persönlich schreiben oder mich anrufen. Ich will Dich von nichts überzeugen, muss aber leider immer wieder feststellen, dass viele Beiträge in diesem Forum zum Thema Meditation wenig mit echtem Wissen und authentischer Erfahrung zu tun haben. Ich habe auch eine Seite, wo Du Dir ein paar allgemeine Informationen zu dem Thema Meditation holen kannst: [...]

    wir sind alle verbunden...
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  • Antwort von waermefreund 17.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wer eine Sucht hat ist auf der Suche. Meistens auf der Suche nach sich selbst, nach dem Sinn seines Lebens und der Erfüllung seiner Person. Mary kann dabei helfen, aber hat die Eigenschaft, daß man zuviel Gefallen daran findet und die Dinge, die einem gezeigt werden, nicht in das eigentliche Innenleben transformiert. Das geschieht aus einer gewissen Ratlosgkeit und einer gewissen Portion spirituller Faulheit. Finde heraus, warum Du rauchst. Ist es nur Spaß, Freizeitbeschäftigung, Protest gegen die Gesellschaft? Wenn Du wirklich Freiheit des Geistes erlangen möchtest sollte Du nach einigen Wochen Meditation so viel Klarheit erreicht haben, daß Dich Dein Gefangensein in einer so langweiligen Sucht förmlich anödet, und Du kannst ohne Probleme von einem auf den anderen Tag damit aufhören.

  • Antwort von aXXLJ 17.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Du Dich durch Meditation berauschen willst, wirst Du enttäuscht sein. Du willst schlicht einen Rausch durch einen anderen ersetzen. Das ist aber nicht Sinn des Ausstiegs aus problematischem Cannabiskonsum.

    Möglicherweise klappt es hier: https://www.quit-the-shit.net/qts/start.do

    Du solltest "Dein Problem" aber nicht dramatisieren. Es gibt keine klassischen "Entzugssymptome", wenn man aufhört zu kiffen. Ein wenig Nervosität, etwas Gereiztheit, vielleicht ein paar leichte Schlafstörungen. Die beste Strategie ist sich von Angeboten oder Konsumplätzen fernzuhalten.

  • Antwort von Halbschwarz 16.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meditation wirkt bei manchen Menschen, bei anderen nicht. Bei dir bin ich mir aber ziemlich sicher, dass es wirken würde - warum? Ganz einfach weil du bereits ein gewisses Grundvertrauen hast, dass es funktionieren kann, sonst würdest du dich mit der Frage gar nicht erst herumschlagen. Ich bin kein Experte für Meditation, auch nicht für Suchtbekämpfung, aber trotzdem weiß ich, dass das ein sehr guter Weg sein kann aufzuhören, solange du Vertrauen darin hast, dass es funktioniert. Im Endeffekt musst du aufhören, nicht dein Arzt oder sonstwer. Das Endresultat muss rein aus dir kommen, alles andere kann dir dabei helfen, wenn du das Gefühl hast dass es dir hilft. Der beste Psychiater nutzt nichts, wenn ich ihm nicht vertrauen kann.

    Wenn du wirklich daran interessiert bist: tu es, du kannst nichts falsch machen.+

  • Antwort von yasmin888 16.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    mach besser eine Entziehungskur, meditieren kannst du danach immer noch

  • Antwort von Tobias98765 16.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ähmm das konnte vllt schon gehen

  • Antwort von GERSirhc 16.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    nein, nur entspannen.

  • Antwort von Richard2010 22.04.2012

    Sicherlich kann man sich mit Meditation berauschen. Vielleicht sogar der nachhaltigrer Rauch . Am Anfang je nach Grad des Suchers kommt es immer wieder zu "Berauschungen" und wird dan immer häufiger. Natürlich aber auch mit Durst Strecken

    http://www.meditieren.at/ueber-meditation/studien/

  • Antwort von Meditation 19.01.2012

    In gewisser Weise ja, denn man kann durch tiefes Loslassen bei der Meditation starke Zustände von Glück und Zufriedenheit erreichen. In diesem Zusammenhang ist das Buch "Im stillen Meer des Glücks" von Ajahn Brahm eine empfehlenswerte Lektüre. Bei youtube findest Du auch diverse Vorträge von ihm.

  • Antwort von coeleste 17.01.2012

    cannabisergebnisse sind bzgl.etwas-damit-anzufangen AUF DAUER nicht garantiert.

    meditattionsergebnise sind es.

  • Antwort von Meditation1 17.01.2012

    Es ist schön, dass du offen zu deiner Sucht stehen kannst und das du das Vertrauen hast, hier eine Lösung für dich zu finden. Ein Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker ist immer ratsam und die Tipps und Hilfestellungen hier ersetzen sicher nicht einen Besuch bei einem solchen.

    Du könntest folgendes für dich mal ausprobieren: Lass das Rauchen zu deiner Meditation werden. Wenn du rauchst, dann mach es ganz bewusst. Verlier dich nicht und vergesse nicht, dass du jeden Zug ganz bewusst machst. Spüre in dich hinein und verfolge jeden Zug ganz genau. Schau dir auch deine Reaktion an. Was verändert sich? Wie wirkt sich die Bewusstseinsveränderung für dich aus? Was macht es mit dir? Lass dich ganz darauf ein. Ohne Widerstand. Kämpfe nicht dagegen an, lass es einfach zu. Akzeptiere, dass du "süchtig" bist und werde eins mit deiner Sucht. Warum dagegen ankämpfen? Sie ist Teil von dir und du kannst es im Moment einfach nicht lassen. So ist das nun mal. Mach kein Stress daraus. Hör auf es anders haben zu wollen. Es ist nicht anders und du kannst dich einfach nicht dagegen wehren. Akzeptiere es erst einmal!!

    Deine Meditation lautet also: Alles ganz bewusst machen! Sei immer ganz aufmerksam. Sei dir selbst ganz nah. Atme ganz bewusst ein und aus. Egal was du tust, sei achtsam und verlier dich nicht in irgendetwas anderes. Du bist nur bei dir und machst alles, was immer du gerade tust, ganz bewusst. 100 Prozentige Aufmerksamkeit auf den Augenblick!

    Dies könnte ein Anfang für dich sein. Ich rate dir trotzdem, eine Beratungsstelle oder ähnliches aufzusuchen. Wie gesagt, diese Tipps ersetzen nicht den Arzt und stammen aus meiner eigenen Erfahrung.

    Alles Gute und viel Erfolg! Du bist bereits auf einem guten Weg, sonst würdest du deine Sucht nicht erkennen und bereits nach Lösungen suchen. Das bedeutet, du hast schon Abstand zu deiner Sucht und kannst sie betrachten. Beobachte sie genau und entspann dich ;-)

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