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Kann man sich auf die Aussage des Bayerwerks in Worringen verlassen?

gefragt von orangina88 am 19.03.2008 um 16:31 Uhr

Vorgestern gab es einen riesigen Brand in dem Bayerchemiepark bei uns in Köln Worringen. Bestimmt habt ihr davon in der Zeitung gelesen. Da wir noch nicht soo lange hier wohnen, habe ich einen riesen Schreck bekommen und erstmal dort angerufen um zu fragen wie gefährlich die Gase sind. Vorallem wegen meiner kleinen Tochter. Mir wurde versichert es sei alles garnicht so schlimm, wir sollten nur einen Tag die Fenster geschlossen halten. Kann ich mich darauf verlassen oder spielen sie dort auch vieles runter?


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Reply


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 19. März 2008 16:32
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Wenn es nicht schlimm ist, warum sollt ihr dann die Fenster zulassen?

Ich glaub keinem grossen Konzern mehr

Kommentar von Fc79fbbeff80352f2626db4f72e0c114smallpippi60 am 19. März 2008 16:33

Gute Antwort DH!

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 19. März 2008 16:38

Wenn ein Chemiewerk brennt ist es nicht schlimm, aber Zigaretten rauchen ist schädlich

DH für dich


tradaix
beantwortet von tradaix am 19. März 2008 17:30
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Mitarbeiter von Umweltbehörden und Rettungskräften (Feuerwehr, Polizei usw.) sind zum Stillschweigen verpflichtet und dürfen nur an die Pressestelle verweisen. Das macht man bei "harmlosen" Störfällen immer so.

Acrylnitril ist giftig, leichtentzündlich und umweltgefährlich. Die R- und S-Sätze (Risiko- und Sicherheitssätze) sind eindeutig.

Durch den notwendigen Einsatz von Löschwasser wurde auch die Verbrennungstemperatur gesenkt, so dass sich Unverbranntes in der Umgebung niederschlagen konnte. Der nun offene Tank soll noch zu einem Drittel gefüllt sein und gast entsprechend aus, solange er nicht vollständig entleert ist (Abpumpen der Restflüssigkeit). Ich bezweifel, dass die Messgeräte die tatsächliche Höhe der Konzentration über den gesamten Zeitraum überhaupt noch erfassen konnten.

Obst und Gemüse aus dem Garten würde ich sorgsamst waschen bzw. den Verzehr in Frage stellen. Die periodische Erstellung eines Blutbildes unter Hinweis auf Acrylnitril ist sinnvoll.

Glücklicherweise sorgen Wind und Regen für eine rasche Verdünnung des Stoffes; weg ist er dadurch aber nicht.


Lola60
beantwortet von Lola60 am 19. März 2008 16:37
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Glaubst du auch an den Weihnachtsmann???

Wer würde denn freiwillig sowas zugeben? Denke mal an Tschernobyl....wie lange wurde das totgeschwiegen und dann runtergespielt?


anonym
beantwortet von Kenzo33 am 19. März 2008 16:41
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Rufe doch mal bei der Feuerwehr oder der Umweltbehörde an und frage, was die dazu sagen. Die hätten ja eigentlich wenig davon, es runter zu spielen.


mcgegner
beantwortet von mcgegner am 20. März 2008 11:55
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Die Pharmabranche arbeitet mit feinsten psychologischen Tricks um auch das geringste Aufkommen etwaigen Widerwillens gegen den Chemiedreck (Medikamente) auszuschließen. Glaube nicht an solche Aussagen. Ist doch alles so sauber, hygienisch und steril - sogar die Gase und der Qualm von verbranntem Baumaterial und anderem Gift.







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