sonne55 am 21.04.2007 um 19:58 Uhr
ist es das, was man als trance bezeichnet? oder ist es das, was man meditation nennt? was ist der unterschied?

Trance und Hypnose sind sehr ähnliche geistige Zustände, meist nur halbwach oder weniger.
Meditation ist eine Methode, zur Ruhe zu kommen - eher weniger geeignet, dadurch in Trance zu geraten.

Friedbert Becker vom Phönix Institut Montevideo schreibt in seinen Grundlagen über Hypnose folgendes:
Zur Selbsthypnose bedarf es keiner besonderen Fähigkeiten, sie kann von jedem Menschen mühelos erlernt werden, da sie sich aus Elementen zusammensetzt, die in der Natur des Menschen liegen wie z.B. Konzentration, Entspannung, Phantasie, Glauben, Hoffen, Wünschen e.t.c.
den Unterschied zwischen Trance und Meditation kann ich Dir leider nicht erklären.
Liebe Grüße engelhaar!
Meditation ist das Gegenteil von Hypnose, Suggestion, Trance oder Ähnlichem - es ist ein Zustand der tiefen Stille, in dem man alles andere weglässt und nichts anderes wahrnimmt als die Gegenwart und sich selbst; wo alle gedanken aufhören - denn die Gedankrn führen uns doch nur in die Vergangenheit oder in die Zukunft und dort sind ja nicht wir selbst, sondern eben nur unsere Gedanken - Erinnerungen oder Zukunftspläne, also NICHT die Realität. Das Ziel von Meditation ist ein Zustand, der in der sehr alten indischen Tradition als "Samadhi" bezeichnet wird, ein Zustand der Gedankenstille, der sehr angenehm ist, sehr erholsam, der die Aufmerksamkeit verbessert und die Wahrnehmung schärft. Am einfachsten kann man diesen Zustand unter bestimmten Bedingungen durch das Praktizieren von Sahaja Yoga erreichen.
Man kann es machen, ist aber nicht ratsam. Was wenn man sich nicht mehr selbst zurückholen kann. Entweder braucht man eine gute Ausbildung dafür oder man sollte es lassen. Von den ganzen Büchern kann ich nur abraten. Ist viel zu gefährlich. Da sollte man sich lieber in die Hände eines Fachmanns begeben.
Markus Gerard am 7. August 2007 07:25 Forscher haben im Menschen eine Art Schutzmechanismus entdeckt, der verhindert, dass man sich nicht mehr selbst zurückholen kann; wie beim Träumen wacht man irgendwann auf.
Ich glaub`daß das die meisten sich sowieso dauernd selbst hypnotisiern, es aber gar nicht bemerken.
Natürlich,das ist sehr einfach, aber ohne gründliche Ausbildung absolut nicht zu empfehlen, da man dabei sehr viele Fehler machen kann.

Im Grunde machst du gerade in diesem Moment nichts anderes.
Oskar Momo am 22. April 2007 15:37 wie meinst du das? (nochmal für Dumme:D )
Isabellla am 22. April 2007 17:34 Als du eben diese Frage geschrieben, und meine Antwort gelesen hast -
da hast du nicht dein ganzes Wahrnehmungsfeld geweitet - und Alles wahrgenommen,
sondern du hattest es verengt, wie auf nur einen (unverständnis)punkt konzentriert -
wie der Hypnotiseur mit der hin-und herschwingenden Uhr.
Darüberhinaus: Wenn du dir (innerlich) zuschaust: Wir reden uns auch permanent etwas ein; wir wiederholen (alte) Sätze, wir wiederholen (alte schon tausendfach gedachte) Gedankengänge
immer wieder und wieder.
Was ist denn das anderes als Hypnose?
'Hypnose' ist nichts anderes als ein eingeschränktes Wahrnehmungsfeld, ein FOKUS auf nur ganz bestimmte Dinge,
und das Ausführen von posthypnotischen Anweisungen (aus unserer Kindheit, in diesem Alltagsfall den du ansprichst).
Einfach ausgedrückt: Wir laufen die ganze Zeit wie ferngesteuert durch die Welt. (Und haben dabei das Gefühl des FreienWillens. Wir sind möglicherweise wie der geworfene Stein, der sagt: Ich fliege, weil Ich es Will.
:-)

Trance und Hypnose werden oft synonym verwendet. Üblicherweise bezeichnet Trance den Zusatnd und Hypnose "das Vehikel" also das Ritual, das zur Trance führt.
Auch in der Meditation gelangt man in einen Trance ähnlichen Zustand, aber wie bereits richtig erklärt ist das Ziel bei der Meditation das "Nicht denken" - bei Hypnose bzw. Selbsthypnose (oder auch Autosuggestion) ist das Ziel eine fokusierung auf einen Gedanken oder ein Gefühl.
Autosuggestion oder Selbsthypnose kann man ganz allein, oder mit Hilfe von geeigneten Tondokumenten machen. Hypnose wird dann üblicherweise durch eine andere Person begleitet, die dann ganz gezielt auf die jeweilige Befindlichkeit eingehen kann. In so fern ist ein tieferer Trancezustand wahrscheinlicher.