Frage von international90, 227

Kann man seinen Berufsberater wechseln (Arbeitsamt)?

Wir ihr von meiner vorherigen Frage wisst, habe ich da ein dickes Problem mit meinem witzigen Berater. İch konnte mich nicht einmal selber erkennen, wie ich da ausgerastet bin. İch möchte da nicht mehr 1 Sekunde länger mit ihm Kontakt haben. Mit dem Geduld bin ich schon längst am Ende . Habe ich vielleicht das Recht einen anderen Berater zu kriegen, bevor ich ihm noch eine knalle ? Der sucht jetzt immer wieder nach Gründen meine Kohle zu sperren. Den Eingliederungsvertrag haben wir noch nicht unterschrieben, vorher kann er mir nichts anrichten. Bin mit den Nerven total am Ende, hab wirklich keine Geduld mehr. Gİbt es auf meine Frage irgendwelche Lösüngen hattet İhr schonmal solche Erfahrungen gemacht ?

Antwort
von Peterwefer, 223

Natürlich kannst Du Dich bei der Beschwerdestelle des JobCenters beschweren. Welche Aussicht das auf Erfolg hat, ist unendlich schwer zu sagen, zumal ich Dir allerdringendst anrate, Deine Beschwerden etwas sachlicher zu schildern, als dies in Deinen Ausführungen geschehen ist. Wenn Deine Zuwendungen ohne Grund gesperrt sind, kannst Du auch versuchen, beim Sozialgericht zu klagen. Dieses hatte sogar in den letzten Jahren Erfolg. Auf jeden Fall kannst Du ihm damit drohen. Oft geben Sachbearbeiter schon klein bei, wenn sie erkennen, dass der Hilfesuchende sich zu wehren weiß.

Antwort
von Parhalia, 207

Meinst Du wirklich die "Berufsberatung" von der "Agentur für Arbeit", oder eher einen "Arbeitsvermittler" vom Jobcenter ?

Aber zähle doch stichpunktartig noch einmal kurz ( aber bitte verständlich ) auf, welche genauen Probleme Du weswegen mit diesem Sachbearbeiter hast.

Wenn Du Dich absolut ungerecht oder unpassend beraten oder behandelt fühlst, so kannst Du aber durchaus mal bei der "Teamleitung" vorsprechen. DAS sollte dann aber stets ruhig, absolut sachlich und freundlich geschehen.

Kommentar von international90 ,

İch meinte das erste. Der denkt einfach ich wäre sein Sklave. İch hoffe das ich einen normalen Berater kriege, mit der ich zurecht kommen kann. Schlimmer als der geht es nicht mehr, ist einfach die unterste Schublade.

Kommentar von Parhalia ,

Nun ja, damit ist der Aufklärung Deiner Fragestellung aber leider immer noch nicht geholfen. 

WAS macht dieser Sachbearbeiter ganz konkret in Deinen Augen falsch und mit welchen bisherigen Begründungen wollte er Dir bisher die Leistungsbezüge sperren ? Argumentierst Du diesem Sachbearbeiter gegenüber dann auch SO, wie Du es inhaltlich in Deiner Fragestellung andeutest ? ( eher zur Cholerik neigend )

Das ist als Rückfrage nicht negativ Dir gegenüber gemeint, aber kläre uns bitte mal genauer über die Vorgeschichte auf.

Antwort
von Lindberg, 185

Grundsätzlich denke ich, das geht. Befangenheit wäre da ein Grund, d. h. wenn Du den Verdacht hast, dass der Berater mit Dir ein persönliches Problem hat. Am Besten ist immer, mit dem Dienstgruppenleiter zu sprechen, meist bietet sich da dann plötzlich eine Lösung an.

Wenn Du wg. Pflichtverletzungen sanktioniert bist, kann man im 6-Augen-Gespräch dann sicher darüber reden.

Die EGV musst Du nicht unterschreiben, da es sich hier um eine freiwillige Verpflichtung handelt.

Es kann sein, dass Du dann einen  sogenannten Eingliederungsbescheid bekommst, oder auch ein 

Verwaltungsakt zum Ersatz einer Eingliederungsvereinbarung stattfindet. Beides ist widerspruchsfähig und im Rahmen des sogen. Einstweiligen Rechtsschutzes geht das dann auch recht fix vorm Sozialgericht mit dem Widerspruch.

Kommentar von international90 ,

Ja aber wenn ich die EGV nicht unterschreibe bekomme ich ja kein Geld mehr .. oder nicht ?

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