Frage von Toper321, 170

Kann man seinem Hund beibringen Wasser zu mögen?

Ich hoffe das mir hier jemand weiterhelfen kann und nicht wie gewohnt irgendwelche dummen Antworten kommen ^^

Meine Hündin ist knapp zwei Jahre alt und kannte durch Ihre alten Besitzer Seen und Wasser nicht (schlechte Haltung). Nun möchte ich ihr aber zeigen, dass Wasser etwas schönes ist. Kurz gesagt, dass Sie schwimmt. Ich war mit ihr jetzt schon mehrfach an einem ruhigen See und sie geht immer nur so weit rein wie sie stehen kann. Bis dahin macht ihr das nichts aus. Wenn sie aber merkt, dass sie keinen Boden mehr unter den Füßen hat, traut sie sich nicht mehr weiter. Andere Hunde konnten sie bis jetzt auch nicht motivieren weiter ins Wasser zu gehen. Wenn ich ins tiefere Wasser gegangen bin, kam sie mir auch nur so weiter hinterher wie sie stehen konnte.

Kann mir jemand helfen was ich noch tun kann?

Danke im voraus :-)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AJuergen, 76

Hallo , das Verhalten deines Hundes zeigt doch eindeutig das er Angst bekommt wenn er keinen  Boden mehr unter den Füßen hat. Das solltest du Akzeptieren. Ich kann dem Hund das nachfühlen , ich habe auch Tiefen Angst . Sollte mich jemand ins Tiefe Wasser zwingen könnte das Ernsthafte Probleme bei mir auslösen . Herz rasen Puls schlag Schwindel u.s.w .
Wenn du deinem Hund das ersparen willst dann hör auf es zu Versuchen , überlas ihn die Entscheidung wie weit er sich wohlfühlt . 

Siehe es doch einfach mal so . Nicht alle Geschöpfe die an Land leben wollen ins Wasser.
Nicht alle im Wasser lebende Geschöpfe wollen auf Land kommen .

Jeder so wie er kann will und mag . 

Ich hoffe das du dich im Sinne deines Hundes Entscheidest . 

Kommentar von Toper321 ,

oke gut dankeschön für die antwort. dann lasse ich sie immer im seichten wasser spielen :)

Kommentar von AJuergen ,

Prima , da wird dein  Hund sich  freuen und dir  Dankbar sein 

Antwort
von Hexe121967, 65

der hund muss nicht zwingend schwimmen. es gibt genügend menschen die auch nicht schwimmen mögen. generell wasserscheu ist er ja nicht. also: lass das tier doch einfach in ruhe.

Antwort
von yakoshi, 61

Meine Hündin kannte auch kein Wasser, sie geht mit viel glück jetzt bis zum Bauch hinein. Man kann einem Hund das Wasser mögen nicht beibringen. Aber man kann ihm die Angst nehmen. Allein dass sie bis zum Bauch rein geht ist schon ein riesen Schritt. Ich Arbeite jetzt ca 1 Jahr daran. Angst besiegen ist eine knifflige sache, so wie bei Menschen. Man muss immer und immer wieder versuchen Schritte zu machen, sodass man merkt dass es ja doch geht, und nichts schlimmes dabei ist. Und dennoch können durch ein kleinen Fehler alle Schritte verfallen und man fängt wieder von vorne an. Jedenfalls bin ich mit ihr zu einem kleinen Bach gegangen und hab sie mit leckerlies auf die andere seite gelockt, im ganz flachen und ruhigen wasser angefangen und ganz langsam gesteigert. Ich bin tiefere stellen mit ihr gelaufen, sodass sie die sicherheit hatte dass ich da bin und helfen kann. Mit der übung kann sie wie gesagt schon bis zum Bauch ins wasser (vorher höchstens pfoten) und hat sogar langsam spass dabei. Aber ich muss weiter üben wenn ich sie zum schwimmen animieren will. Und wenn sie ihre Angst absolut nicht überwinden kann, dann werde ich es sein lassen. Man sollte keinen Hund zu etwas zwingen und ihm immer genug zeit lassen.

Antwort
von mirimi22, 6

da bin ich auch grad am üben :D
zwingen würde ich ihn niemals. aber warum sollte man nicht versuchen schwimmen schmackhaft zu machen ??
anfangs ist meiner um jede pfütze rumgelaufen, jetzt geht er bis zum bauch in bäche ,ohne zwang :)

einfach oft an bäche etc gehen und selbst in den bach rein gehen. ihn locken rufen etc. oder spielzeug leckerlis etc reinwerfen.
immer wiederholen und auch loben wenn er drin ist. auch am see kann man toll üben .hund an schlppleine und du gehst ins wasser ,der hund bleibt am ufer und kann frei entscheiden ob er auch rein will oder nicht. auch wenns nicht gleich klappt immer wiederholen.so sieht er "ja die menschen gehn da ja rein und haben spass,ist nix schlimmes" irgendwann traut er sich vllt auch rein ( natürlich keine garantie) uso hats bei meinem zum jetzigen erfolg geführt. das richtige "schwimmen ist toll" lernen ist noch in bearbeitung aber bin zuversichtlich .

Antwort
von Bernerbaer, 44

Kann mir jemand helfen was ich noch tun kann?

Nichts!

Wenn der Hund nicht will dann sollte man ihm bzw. ihr das zugestehen. Meiner konnte von Anfang an ins Wasser aber seit acht Jahren geht er nur bis zum Bauch rein. Wenn er nicht möchte dann zwinge ich ihn auch nicht.

Am Seerand oder in flachen Bächen fühlt er sich wohl. Er ist begeisteter Kneippgänger.

Sollte sich deine Hündin irgendwann doch entscheiden zu schwimmen dann freue dich einfach riesig mit ihr.

Antwort
von MiraAnui, 10

Meine Hündin hat ewig gebraucht um ins Wasser zu gehen. Erst als sie einmal "reingefallen" ist, als der See plötzlich tiefer wurde, hat sie scheinbar gemerkt, dass sie schwimmen kann. 

Mein Rüde ist gleich von Anfang an geschwommen. 

Du kannst sie immer nur locken und belohnen wenn sie sich weiter traut, aber es gibt Hunden, die können mit Wasser nichts anfangen.

Meine Hundeschule macht jetzt Schwimmkurse für Hunde wie deinen. 

Antwort
von SiroOne, 57

Lass dein Hund zeit, sowas erzwingt man nicht, weil wenn der Hund es von klein auf nicht gewöhnt ist zu schwimmen ist es schwer, ist halt wie bei Menschen, die nicht schwimmen können, je älter sie sind desto schwerer fällt es ihnen das zu lernen.
Versuch es mit Bällchen, da könntest du glück haben das er sich den holt und dann schwimmt.

Antwort
von MaschaTheDog, 51

Das ist bei uns auch so,Als unser kleiner mal am See war,ist er rein gegangen, hat Panik bekommen und hat jetzt "Angst" zu Schwimmen.

Wir sind jeden Tag mit ihm am See Spazieren gegangen, nach und nach hat er sich ans Wasser gewöhnt und ist von selber immer Tiefer und tiefer rein gegangen.Jetzt hüpft er gleich aus dem Auto raus ins Wasser😉😝

Lasst dem Hund Zeit,wenn er nicht möchte,möchte er es nicht und das musst du Akzeptieren.Dein Hund wird sich an das Wasser gewöhnen und sich vielleicht selber rein trauen.

Bedränge und nerve deinen Hund nicht die ganze Zeit lang,schließlich muss er den Spaziergang am Wasser ja genießen.😉👍

Antwort
von ollikanns, 77

Nicht jeder Hund schwimmt gerne. Und deiner offensichtlich auch nicht. Also akzeptiere das doch einfach.

Antwort
von Herb3472, 73

Deine Hündin steht nicht auf Schwimmen. Wo ist das Problem?


Antwort
von xttenere, 17

Es gibt Hunde, welche nicht gerne schwimmen, und nur bis zum Bauch rein gehen. Da kannst Du voraus schwimmen...ihn mit Leckerli locken etc...es nützt alles nichts.

Mein alter Do Khji Mischling ist so ein Hund. Ich hab ihn seit er Welpe ist, und obwohl wir 50m neben einem See wohnen, geht er nur bis zum Bauch ins Wasser....der alte Papillon hingegen schwimmt für dein Leben gern...egal, wie kalt das Wasser ist.

Falls Dein Hund zu den *Nichtschwimmern* gehören sollte, wirst Du Dich damit abfinden müssen.

Antwort
von Lumpazi77, 65

Nimm sie auf den Arm, gehe in tieferes Wasser mit ihr und lasse sie ganz langsam und mit gutem Zureden in Wasser bis sie schwimmt

Kommentar von Chiarissima ,

Genau das sollte man eben nicht machen. Du zwingst den Hund damit ins Wasser.

Kommentar von Lumpazi77 ,

Genau das sollte man machen und von Zwang kann keine Rede sein, da man die Hündin bei großer Angst ja wieder raustragen kann. 

Kommentar von AnnaMaria009 ,

Chiarissima hat recht!  Genau mit solchen Aktionen macht man alles was man davor geschafft hat wieder kaputt. Auch das Vertrauen des Hundes wird darunter leiden 

Kommentar von Bernerbaer ,

Die Möglichkeit dass das schief geht liegt um ein vielfaches höher als dass es zu einem Erfolg führt. Wenn du Pech hast dann hat es sich mit Wasser gänzlich erledigt.

Kommentar von Lumpazi77 ,

woher willst Du das wissen ? Hast Du eine Hundeschule, dass Du sowas mit Recht behaupten kannst ?

Kommentar von Bernerbaer ,

Erfahrung, jahrelange Arbeit mit (Tierschutz-)Hunden und das Lesen tausender verschiedener Forenbeiträge.

Kommentar von Bitterkraut ,

dazu muß man keine Hundeschule haben. die Leute, die ich kenne, die ne Hundeschule haben, fragen bei solchen Problemen mich, die ich mit meinen Hunden nie  in einer Hundeschule war.

Kommentar von AJuergen ,

Ich bin manchmal schon erstaunt das viel bei den einfachsten Fragen eine Hundeschule brauchen . Tiere sprechen doch ihre Sprache , man muß sie nur verstehen . In diesem Fall zeigt der Hund doch eindeutig Angst , und  das sollte man einfach Akzeptieren . Wozu bedarf es da eine Hundeschule ?

Kommentar von eggenberg1 ,

ne lumpazi  aber hundeverstand    und  einfühlungsvermögen und auch  wissen,wie man einenhund  führt !

Kommentar von AJuergen ,

Bis sie schwimmt 

Oder mit Herz rasen vor Angst Probleme bekommt . Und  um Wasser nur noch einen Großen Bogen macht , und dir nie wieder Traut . Mal ganz Ehrlich , ist es das alles wert ??

Kommentar von Lumpazi77 ,

Ich habe das schon so gesehen wie ich es geschrieben habe. Voraussetzung ist, dass der Hund ein Grundvertrauen hat und das Ganze sehr behutsam erfolgt.

Kommentar von AnnaMaria009 ,

Danach ist das Grundvertrauen zerstört! 

Kommentar von Lumpazi77 ,

war da absolut nicht der Fall

Kommentar von AJuergen ,

Also nochmal damit du es besser verstehst was ich meine .
Ich habe als Mensch Tiefen und höhen Angst , was das für den betreffenden bedeutet kannst du gar nicht erahnen .

Wenn es dem Hund genauso geht , und das wird es , dann hat das nicht s  mit Vertrauen zu tun auch nicht mit Vorsicht . 

Die Panik Attacke kommt , und das ist nicht Lustig , das Herz fängt an zu rasen , der Puls schlägt wie Wild und Luft bekommt man auch nicht . 

Willst du wirklich immer noch das der Hund dem alles Ausgesetzt wird ? 

Es kann gut gehen ok , aber was hast du den für einen Rat wenn es schief geht  ? Und du auch noch dazu geraten  hast ?

Kommentar von Lumpazi77 ,

Hier muss man unterscheiden zwischen Panik vor Wasser oder Ängstlichkeit.

Bei Panik vor Wasser würde die Hündin nicht bis zum Bauch ins Wasser gehen, dann hast Du mit Deinen kommentaren recht. Das kann man aus der Ferne nicht beurteilen, auch Du nicht mit Deiner Paniktheorie.

Kommentar von AJuergen ,

Da liegst du falsch , er bekommt so lange keine Panik wie er Boden unter den Füßen merkt , erst dann wenn er das nicht mehr spürt bekommt er Panik . 

Aber ansonsten hast du recht, es ist Theorie , nur seine Angst ist Real und keine Theorie . 

Ich sehe das so , ob meine Theorie stimmt  , das weiß ich nicht , aber es besteht die Gefahr das es so oder eben anders ist.

Es ist also ein Risiko, warum also dieses Risiko eingehen  ?
Außerdem ist es überhaut nicht von Natur aus vorgesehen das ein Hund ins Wasser geht . Es  sei den es Handelt sich um Rassen die das wollen .  

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