Frage von innerscream, 37

Kann man sein Denkvermögen unbewusst abtrainieren?

Irgendwie denk ich,dass ich seit paar Monaten mir nicht mehr wirklich Dinge einprägen kann. Und es liegt nicht daran,dass mir Nährstoffe fehlen,weil ich angeblich ja nicht wirklich essen würde. Aber irgendwie interessiert mich mehr das Thema Ernährung und Abnehmen. Kann es deswegen sein,dass ich mich,weil ich mich mehr darauf konzentriere,dass andere nicht so merken kann ? (Hab auch Angst,dass ich dann wichtige Dinge vergesse,wenn ich mir andere Sachen merken muss)

Oder werden wir irgendwann mit dem merken von Dingen langsamer...? .. Ich erzähle auch meistens dasselbe (nur hab dass dann vergessen,weil es länger her war)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von brummilein, 37

Dinge, die einem wichtiger sind merkt man sich immer, belanglose Sachen dagegen nicht. Einiges bleibt einem eben nur im Kurzzeitgedächtnis.

Antwort
von verquert, 24

Hallo innerscream,

Deine Konzentration beschränkt sich sehr auf die Ernährung, auf das Abnehmen. Das hat gewiss Gründe, meistens ist es auch eine Form von Verzweiflung, die diesen 'Teufelskreis' betreibt.

Ebenso kann das Denkvermögen auch leiden bei starker Interessenbeschränkung, Depressionen,....

Oder auch durch mangelnde Nährstoffe. Vor allem auch bei zu wenig Fett, was bei einer Essstörung meist versucht wird wegzulassen. Fett wird allerdings als "Schmiermittel" gebraucht - auch um Energie zu erhalten. Und einige Nährstoffe sind auch nur fettlöslich und so. Weil Du aber dies wohl lernst / studierst, so weißt Du es bestimmt.
Natürlich kannst Du es auch darauf schieben, dass die Menschheit insgesamt mit dem "erlernen von Inhalten langsamer werden". Natürlich spielt eine Selbstprophezeiung auch eine große Rolle. Dann aber bitte daran denken, dass so manche Menschen (und wohl auch nicht wenige), sich nach der Ruhe NICHT zur Ruhe setzen. Sondern es immer mehr Menschen gibt, die dann auch noch etwas Neues lernen und so weiter. Weil sie weiterhin an sich und an das Leben glauben. Weil ihnen das Leben noch immer wichtig ist. Weil sie (noch) nicht an neurologischen Dingen erkrankt sind.

Bitte finde auch andere Interessen. Eine Essstörung ist eine miese 'Freundin'. Sie stürzt Dich in den Tod...

Antwort
von 141080, 28

Ich würde versuchen, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Stichwort: Innerer Dialog. Oft wiederholt man die Dinge, für die man sich interessiert im Innern auch wieder und wieder. Daher erinnert man sich an diese Sachen einfach besser.

Um den Kopf frei zu bekommen hilft mir Sport, z.B. Joggen im Wald und mit Musik! Tiptop.

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