Lydia95 am 30.05.2009 um 1:56 Uhr
In der Kindheit ist Schwarz-Weiß-Denken noch normal, aber was ist, wenn es im Erwachsenenalter noch stark ausgeprägt ist? Kann man das abtrainieren oder ist das fest verankert?
ich kenne jemanden Anfang 30, auf den genau dieses Phänomen "Schwarz-Weiß-Denken" zutrifft. Egal worum es geht, alles muß entweder dem Attribut "Schwarz" oder "Weiß" zugeordnet werden. Da solche Zuordnungen nicht immer einfach und eindeutig sind, führt dies häufig zu Unentschlossenheit oder zu widersprüchlichem Verhalten. Ein typisches Kennzeichen für das sogenannte "Schwarz-Weiß-Denken" ist mangelnde Kompromissbereitschaft und stark ausgeprägte Unentschlossenheit. Eine echte Chance, um "Schwarz-Weiß-Denken" abzutrainieren, besteht nur dann, wenn der Betroffene selbst sich dessen bewusst ist und zur Veränderung bereit ist.
was ist ds?
Lydia95 am 30. Mai 2009 02:00 Das ist, wenn man nur positiv/negativ denkt und es nichts dazwischen gibt. Also entweder magst du etwas, oder du magst es nicht. Aber dazwischen gibt es nichts. Das ist eine Einteilung in gut und schlecht. So kann man sich das vorstellen.
ach so. Naja, ich glaube das hat man oder man hats nicht ;) aber doch eigentlich gar nicht schlimm

komisch wußte nicht mal das es das gibt, aber warum ab gewöhnen ist doch eigentlich gut, oder?

...gerade Kinder mit ihrer Offenheit entfernen sich eher von dem, was man "Schwarz-Weiß-Denken" nennen könnte. Kinder sind nur einfach sehr klar in ihrer Art, wie sie die Welt betrachten.
Was du wahrscheinlich meinst, das ist "Engstirnigkeit" - und die entsteht in der Regel erst im Erwachsenen-Alter; und zwar genau dann, wenn man nicht weiter als bis zum eigenen Horizont denkt. Alles eine Frage der Offenheit (u.a. für andere Menschen und deren Sichtweise), also...