Frage von Ekalz, 24

Kann man Schadensersatz von Drucker-Herstellern verlangen, wenn sie bewiesen per Software-Update Drittanbieter-Patronen sperren?

Ich hab das Spielchen jetzt schon mehrfach mit HP hinter mir. 2 Mal Eigenverschulden, da automatisches Update aktiviert war. Heute jedoch wurden sie urplötzlich, obwohl sie tagelang problemlos benutzt wurden, als """defekt""" betitelt. Magenta, Gelb und Cyan gleichzeitig.

Meine Frage nun: gibt es ein Gesetz, dass es Herstellern erlaubt, solche Maßnahmen anzuwenden? Das Risiko mit der Garantie/Gewährleistung nehme ich gerne auf mich, aber mich komplett daran zu hindern, mein Eigentum etwas anders zu betreiben als vorgesehen, kann doch nicht rechtens sein, oder?

Antwort
von Ontario, 12

Bei den Herstellern kannst du keine Ersatzansprüche geltend machen. Es gibt hierüber auch kein Gesetz. So verfahren die Hersteller eben nach Gutdünken. Die wollen teuere Tinte verkaufen und das ist alles. Genauso verhält es sich mit der Anzahl an Druckseiten. Da wird auch von manchen Herstellern eine bestimmte Anzahl im Gerät gespeichert. Ist diese Anzahl erreicht, fällt die Druckfunktion aus. Wer sich auskennt, der kann diese Sperre neutralisieren und weiter drucken. Doch die Meisten kaufen sich dann wieder ein neues Gerät, obwohl es nicht erforderlich wäre, weil sie denken der Drucker sei kaputt.

Antwort
von Ifm001, 22

Das ist Sache der Gewerbeaufsicht. Beschweren dich dort. Tun das genug Leute, werden die auch aktiv.

Antwort
von AalFred2, 21

Deine Frage ist falsch gestellt. Es gibt kein Gesetz, welches Herstellern ein solches Verhalten verbietet. Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Den Quatsch mit der Gewerbeaufsicht unten kannst du übrigens vergessen. Die hat da nun so gar nichts mit zu tun.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten