Kann man rückwirkend einen Arbeitsvertrag verweigern?

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3 Antworten

bis zum 31.12.2015 befristeten Vertrag

Du hast bis Dato noch keinen neuen Vertrag bekommen; noch hast dort gearbeitet. Bislang bist auch noch nicht wieder in der Fa gewesen. 



>könnte ich aber umgehend einen neuen Arbeitsvertrag bekommen, zu den >alten Konditionen.


es zwingt dich keiner zu unterschreiben.

ob sich durch diese Vormerkung im Dienstplan schon ein unbefristeter Arbeitsvertrag entstanden ist, wage ich zu bezweifeln.


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Kommentar von Nightstick
09.03.2016, 19:35

(Zitat): "ob sich durch diese Vormerkung im Dienstplan schon ein unbefristeter Arbeitsvertrag entstanden ist, wage ich zu bezweifeln." (Zitat Ende).

Und genau das kann sehr gut sein - je nachdem, wie ein Arbeitsrichter dies im Streitfall sehen würde.

Der Fragesteller ist gut beraten, sich zumindest eine erste Beratungsstunde bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht zu nehmen.

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Kommentar von PeterSchu
09.03.2016, 21:49

In den Dienstplan trägt man eigentlch nur jemanden ein, der dem Betrieb angehört. Also kann man darin sehr wohl eine Willensbekundung zur Verlängerung des Vertrags sehen.

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Das ist ja mal eine knifflige Frage. Wenn ein befristeter Vertrag abläuft und das Arbeitsverhältnis dennoch fortgesetzt wird, ist es normalerweise so, dass daraus automatisch ein unbefristeter Vetrag wird. Dessen ist sich der Betrieb vermutlich nicht bewusst.

Nur wäre die Frage, ob man während einer Arbeitsunfähigkeit eine Weiterbeschäftigung sehen kann, nur weil der Betrieb dich im Dienstplan eingetragen hat. Ich würde das so sehen, denn in den Dienstplan trägt man nur Leute ein, die dem Betrieb angehören.

Dazu müsstest du dich aber auf eine Konfrontation mit dem Betrieb einlassen, um das durchzusetzen. Mit einem Anwalt könntest du sicher was erreichen.

Ich würde aber mal mit der Krankenkasse reden. Es muss ja mal geklärt werden, ob du jetzt weiter Krankengeld bekommst. Wenn du keine Nachteile hast und dann tatsächlich wieder nahtlos einen Vertrag bekommst, mag das ja gehen.

Je nachdem, was die Krankenkasse sagt, kannst du dich dann ja evtl. an einen Anwalt wenden.

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Wo besteht denn der Nachteil, dass Du jetzt keinen Arbeitsvertrag hast? Dein Krankengeld müsste doch deine Krankenkasse zahlen, oder nicht?

Zudem hast Du doch die Aussage, dass Du nach deiner Krankheit neu eingestellt wirst. So wie ich das verstanden habe, hat Dir dies dein AG im Januar und Februar und auch Heute (im März) doch bestätigt.
Oder hat er Dir im Jan/Feb bestätigt, dass Du einen aktiven Arbeitsvertrag hast?

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Kommentar von Eucalipto
09.03.2016, 16:24

Man hat mir im Januar und Februar nicht gesagt das ich zur Zeit keinen Vertag hätte. Man hat mir das so zu verstehen gegeben das ich angestellt bin, nur auf die Papiere warten müsse. Und heute hieß es plötzlich ich sei seid dem 1.1 nicht mehr angestellt gewesen. Und ja die Krankenkasse zahlt zwar, aber ich hätte mich zb. schon vor 3 Monaten arbeitslos melden müssen, weil mein AG mir heute erst gesagt hat das es so ist.

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