Kann man Psychiater werden, auch wenn man schon mal in der Psychiatrie wahr?
Oder schon mal von einem Psychiater, als psychisch krank Diagnostiziert worden ist?
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Naja man sollte schon den Unterschied zwischen wahr und war kennen^^
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Klar, es ist dir ja auch nicht verboten, Zahnarzt zu werden, nur weil du selbst schon mal Zahnschmerzen hattest.
Kommentar von bienchen12bienchen12 16.12.2011das ist was anderes.
Kommentar von noname432noname432 17.12.2011Kannst du genauer erklären warum? bienchen12.
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Unwahrscheinlich!
Genauso wenig wie jemand Polizist werden kann mit erheblichem Alkoholproblem oder Lehrer, der wegen Kindesmissbrauch schonmal im Gefängnis saß.
Du wirst es schwer haben, eine Stelle zu finden.
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kommt auf seine Zeugnisse an ;-)
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Was für Zeugnisse?
Kommentar von MungoJerryMungoJerry 16.12.2011Das Abiturzeugnis. Der NC für Psychologie ist sehr hoch.
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011NC?
Kommentar von PaechfogelPaechfogel 16.12.2011NC = Numerus Clausus.. Der Notendurchschnitt, den du im Abitur erreicht hast. Der liegt bei Psychologie (was man ja studieren muss) im Schnitt bei 1,2.. manchmal darunter.. Mit 4 Wartesemestern immernoch bei 2,7 (Quelle: Freie Universität Berlin)
LG
Kommentar von GronkorGronkor 16.12.2011Ich muss Euch leider etwas korrigieren:
Psychologie muss man studieren, um Psychologe zu werden.
Wer Psychiater werden will, studiert Medizin und spezialisiert sich dann auf Psychiatrie.
Das ist ein Unterschied.
(aber auf den NC muss man natürlich trotzdem achten, und der ist auch bei Medizin sehr hoch)
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Im Prinzip schon. Und eigentlich wäre diese Erfahrung auch ein großer Bonus in dem Beruf.
Aber es kommt natürlich darauf an, wie schwer Du psychisch krank bist und ob Du als Kranker dem Stress des Psychiaterberufs gewachsen bist.
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Ja natürlich! Du bist als ehemaliges "Opfer" sogar prädestinert dafür! Man könnte sagen: du bist "fachlich Kompetent". Man kann davon ausgehen, daß viele Psycho-Onkel(s) nicht mehr alle auf der Latte haben.
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Die meisten Psychiater sind Verbrecher!
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011Nein so eng würde ich es nicht ausdrücken, eher unfähig überhaupt zu erkennen wer hier krank ist und wer behandlungsbedürftig. :-)))
Die meisten Depressionen beruhen auf einer Neurologischen Hormonstörung und sind Reversibel, die wenigsten haben einen traumathischen Hintergrund.
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Bist du Psychiater?
Kommentar von laberhanneslaberhannes 16.12.2011Bist du Psychiater?
Sind wir das nicht irgendwie alle hier auf dieser Webseite?
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011;-))) gut gebrüllt. Hannes.
Kommentar von laberhanneslaberhannes 16.12.2011;-))) gut gebrüllt. Hannes.
ich darf doch sehr bitten...
geLABERT!!1!
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011Bist du Psychiater?
Nein, Gott sei dank, nicht.
Habe zwei in der Verwandschaft, dass reicht. ;-)))
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Verstehe.
Kommentar von noname432noname432 17.12.2011Bist du Psychiater? Nein, Gott sei dank, nicht. Habe zwei in der Verwandschaft, dass reicht. ;-)))
Kannst du vielleicht mal deine Verwandten bitte Fragen, ob man auch Psychiater werden kann, auch wenn man schon mal in der Psychiatrie war?
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Ja, ich denke schon...warum nicht?!
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Wie soll denn bitte ein Mensch der psychisch krank ist, andern Menschen helfen?
Kommentar von MrSavageMrSavage 16.12.2011Es war die Rede davon, ob jemand Psychiater werden kann, der schon einmal psychisch krank WAAAAR:-))! Nicht IST:-))!
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Ich habe aber noch nie gehört das Psychiater Diagnostiziert Prognose, aufgehoben haben.
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011"Ich habe aber noch nie gehört das Psychiater Diagnostiziert Prognose, aufgehoben haben"
Fragt sich warum??
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Ja warum? Weißt du das?
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011Die meisten Depressionen beruhen auf einer Neurologischen Hormonstörung und sind Reversibel, die wenigsten haben einen traumathischen Hintergrund.
Warum verdient die Pharmaindustrie sovie mit Antidepressival und weshalb brauchst Du 3 Monate für einen Gesprächstermin bei einem Psychologen.
Eine Hand wäscht die andere.
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Kannst du mir mehr darüber erzählen?
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011Es gibt in Südlich gelegenen Ländern kaum Depressive, obwohl da jeder zweite allen Grund dazu hätte. Von Burnout ganz zu schweigen.
:-)))
Kommentar von AstroprofilerAstroprofiler 16.12.2011Hier lies dass mal, ist nur ein Beispiel:
Das Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsyndrom
ADS / ADHS am Beispiel Mirco
Mirco, 7 Jahre
Seine Hauptprobleme lagen in dauerhafter extremer Unruhe, sehr geringer Fähigkeit zur Fokussierung, Koordinationsdefiziten. Erinnere ich mich an die erste Begegnung mit Mirco, so war dies ein ganz besonderer Tag, den ich nie vergessen werde: denn nachdem Mirco die Praxis wieder verlassen hatte, war mein Schreibtisch von links auf rechts gedreht, das Bücherregal nahezu ausgeräumt, im Labor sah es aus wie nach einem schweren Verkehrsunfall, das heißt viel Blut, und die Hygienerichtlinien waren für diesen Tag außer Kraft gesetzt worden…… von Mirco.
Typische Laborbefunde bei Mirco wie i.d.R. auch anderen Kindern und Jugendlichen mit ADHS:
Interpretation der Laborwerte:
Es liegen vor
- ein pathologischer Stickstoffmonoxidstoffwechsel (NO)
- ein gestörter Serotoninstoffwechsel
- ein gestörter Dopaminstoffwechsel
- eine funktioneller intrazellulärer Vitamin B 12 - Mangel
- ein intrazellulärer Kalium-, Magnesium- und Zinkmangel
- ein schwerer Vitamin D3-Mangel (wie bei 98% der Bevölkerung nördlich von Neapel)
- ein Hypocortisolismus im Sinne einer Unterfunktion des Cortisolstoffwechsel wie bei schwerem “Burn out”
Sofort-Therapie im Wesentlichen:
Vitamin- Spurenelement- und Elektrolytgaben entsprechend der gemessenen Defizite Omega-3-Fettsäuren Vitamin B12 in allerhöchsten Dosen. Folsäure- und Biotingaben Vitamin D3 300.000 IE, dann Substitution alle 2 Wochen
Und dann?
Nach 3 Monaten fand ein abschließendes Telefonat statt. Eine Behandlung mit Methylphenidat war nicht erforderlich.
Die Mutter von Mirco verabschiedete sich mit den Worten: Danke, wir haben jetzt ein normales Kind.
ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeits - Defizit - (Hyperaktivität) - Störung. Sie ist gekennzeichnet durch eine oft gravierende Beeinträchtigung der Konzentration, der Fähigkeit zu fokussieren, der Impulskontrolle und ggf. auch durch Hyperaktivität und Hypoaktivität. Die Störung beginnt im Kindesalter. Im fortgeschrittenen Alter, bei Erwachsenen macht es sich dann durch Konzentrationsschwierigkeiten, geringes Durchhaltevermögen, leichte Ablenkbarkeit, fehlende Impulskontrolle, spontanes und unüberlegtes Handeln bemerkbar.
Ursächlich liegt ADHS zugrunde eine fehlende Informationsverarbeitung zwischen verschiedenen Hirnabschnitten bedingt durch Störungen des Neurotransmitterstoffwechsels im Gehirn, vor allem Dopamin.
Die Behandlung dieser Störung erfolgt in der Regel mit dem Amphetaminabkömmling Methylphenidat (Ritalin). Dieses Präparat unterliegt betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften. Die Nebenwirkungen können erheblich sein: häufig treten auf verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Nervosität. Ebenfalls wurden beobachtet Angstgefühle, depressive Verstimmungen, Nervosität, Unruhe, Aggressionen, Zittern, Schwindelgefühl, Depressionen, Verwirrung, Kopfschmerzen vom Spannungstyp, verschwommenes Sehen, Drehschwindel, Schmerzen im HNO Bereich, Erbrechen, Verstopfung, übermäßiges Schwitzen, Muskelzuckungen und Gewichtsverlust. In seltenen Fällen sah man Desorientiertheit, Ruhelosigkeit, Halluzinationen, Psychosen, Lethargie, Manien. Nebenwirkungen von Seiten des Herzkreislaufsystems können sein Herzrasen, übermäßiges Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Veränderungen von Blutdruck und Herzfrequenz.
Ein ADHS - Kind kann bewirken, dass der Tagesablauf einer ganzen Schulklasse in einem Chaos versinkt. Umso größer ist hier der Druck von Seiten der Lehrer auf die Eltern, eine Methylphenidat-Therapie beim Kinderarzt anzufordern. Die Methylphenidatumsätze steigen exponentiell.
In unserer Praxis sehen wir bei Annahme von Vorhandensein von Mangelzuständen bei diesen Kindern erstaunliches.
http://www.dr-gahlen.de/adhs.htm?gclid=CMvAko3n0qwCFaEhtAodVGiypQ
Kommentar von VT614VT614 10.10.2012Das haben Unterschichtmigrantenkinder aber sehr sehr sehr oft!!!! lol
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Antwort von TunnelBlick13 19.12.20115 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Es ist der Hammer wie sehr die Stigmatisierung der psychisch BESONDEREN immer noch fest in der Gesellschaft verankert ist. Ich bin nur froh das ich als Schizophrener nicht wie im dritten Reich keine Art von JUDENSTERN tragen muss. Aber ich denke so manch einem wäre das lieb ;)
Kommentar von laberhanneslaberhannes 20.12.2011das gilt doch für Vieles was "besonders" oder "anormal" ist.
aber man gewöhnt sich dran auf einer welt, in der die übermittler der botschaft getötet wurden. Und die zu mindestens 50% aus irren besteht, die alle denken, sie seien "normal". Das ist das eigentlich Schizophrene auf dieser Welt und auch der Grund, warum es Irre wie Ad0lf so weit bringen können. Und wenn man darüber anfängt nachzudenken, daß solche Irre beurteilen sollen, wer irre ist, kommt man in die Klapse...
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Hallo,
ich hoffe ich werde noch, mehr Antworten bekommen :)
mfg noname432.
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naja du wirst es schwerer haben als andere. es kommt aber vorallem drauf an was du hast. wenn du unter shizophrenie leidest ganz bestimmt nicht. depressionen können nach langen therapie gespräch und medikamente natürlich besser werden ABER hier wird jeder denken stop...dieser Mensch hat als psychiater zugrieff zu allen medikamenten...da wird man schon genau drüber nachdenken und ich glaube nicht, dass das so eine gute idee wäre, weil das sehr schnell überfordern kann. bzw flashbacks an deine vergangenheit.
nicht zu empfehlen....aber mit viel mühe würde es gehen aber nur sehr unwahrscheinlich.
lg
Kommentar von TunnelBlick13 19.12.2011also ich glaube es hakt ... Ich bin schizophren und beschwerdefrei ... wenn ich das tun wollte also Psychiater werden warum sollte ich das nicht dürfen ? Ich denke mal ganz im ernst ich habe durch meine Psychiatrieerfahrung weit mehr auf dem kasten als so mancher Psychiater vor allem kann ich besser einschätzen was so in den Köpfen der Patienten vorgeht... Wenn du es mir nicht glaubst dann schau dir mein wikibuch an :P http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:B%C3%BCcher/Psychiatrie
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Sry, es sollte: Kann man Psychiater werden, auch wenn man schon mal in der Psychiatrie war?, (und nicht wahr) heißen.
Kommentar von GronkorGronkor 16.12.2011Gut, dass Du das korrigierst.
Es liest sich nämlich etwas unschön.
Kommentar von noname432noname432 17.12.2011Ich habe es auch schon beanstandet, aber der Support ändert es nicht.
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Melde ihn einfach!
Kommentar von noname432noname432 16.12.2011Wen soll ich Melden?
Kommentar von ArtischockeArtischocke 29.12.2011Den Psychater, wenn er schon als solcher arbeitet, sollte er keine Leichen im keller haben!
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Kann man!, Ist nicht mal abwägig!
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"Wie soll denn bitte ein Mensch der psychisch krank ist, andern Menschen helfen?"
Wenn jemand in der Psychiatrie war, das heißt entlassen wurde, dann kann man davon ausgehen, dass diese Person wieder gesund ist. Auch psychisch kranke Menschen können, wie physisch kranke Menschen, wieder gesund werden. Es gibt ja nicht nur "Psychopathen", denen man gar nicht mehr helfen kann. Abgesehen davon gibt es auch keinen Menschen, der zu 100% "normal" ist.
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Antwort von KeinnameNoname 17.11.2012
Frag doch mal, bei der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde nach.
Ich habe es auch schon beanstandet, aber der Support ändert es nicht.
@Atothel,
"Auch häufiges Verlesen und fehlendes Textverständnis können auf eine Leseschwäche (Legasthenie), hindeuten."