Mein Nachbar hat mir erzählt, dass er über die Installation einer Photovoltaikanlage nachdenkt, weil sich da seiner Meinung nach Geld einsparen lässt. Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn die Anlage etwa wegen eine technischen Defekts ausfällt? Kann man sich gegen so einen Betriebsausfall versichern? Immerhin kann man in dieser Zeit ja keinen Strom ins Netzt einspeisen.
Ich glaube ja nicht, daß sich so eine Versicherung lohnt...
Typischerweise speist man den Strom ins Netz des örtlichen Energieversorgers ein und bekommt dafür die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung. Zur Zeit liegt die noch über dem Strompreis, den man als Kunde zahlen muß.
Wenn es mal einen Defekt an der Anlage geben sollte, beauftragt man einen Techiker, der das fix wieder richtet. Da hat man vielleicht einen Ausfall von zwei bis drei Tagen (schätze ich mal). Da man ja selber noch Strom vom Versorger bezieht, hat man also höchstens den Ausfall bei der Einspeisung. Wie hoch der ist, hängt vom Wetter ab - aber bei uns bei der 4 kWp-Anlage macht das durchschnittlich weniger als 10 Euro pro Tag aus.
Das kann ich dann gerade noch verkraften. Versichern würde ich das nicht.
das lohnt sich doch nicht! Die paar Euros die man pro Tag verliert spielen doch keine Rolle. Eine Versicherung kostet ja auch Geld. Wenn du eine 3KW Anlage hast, sind das pro Tag ca. 30 KW - also max. 9 Euro pro Tag
Ja, es gibt Versicherer, bei denen man sich gegen so einen Betriebsausfall absichern kann. So genannte Betriebsunterbrechungsversicherungen springen dann ein, wenn durch Schäden an der Photovoltaikanlage kein Strom an den Energieversorger geliefert werden kann.