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Kann man ohne eigene Zustimmung als Taufpate eingetragen werden ?

gefragt von Mamamaus1210Mamamaus1210 am 21.10.2008 um 9:43 Uhr

Mein Mann ist gerfragt worden ob er Taufpate werden möchte bei dem Kind von entfernten Bekannten,da er aber zu der Zeit einen Op Termin hatte meinte er er könne das nicht machen und war auch ganz froh darüber.Nur knapp zwei Wochen nach der Taufe hieß es dann er wäre ja jetzt Taufpate von dem Kind obwohl er weder bei der Taufe dabei war und auch vorher nichts dafür gemacht hat.Mein Mann hat sich die Taufurkunde zeigen lassen und dort steht er als Taufpate eingetrage aber nicht mit seinem vollen Namen sondern nur mit dem Rufnamen.Ist das rechtens und können wir die Patenschaft evtl wieder Streichen lassen?

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barbarinchen
beantwortet von barbarinchen am 21. Oktober 2008 09:46
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So was habe ich noch nie gehört und halte ich für unwahrscheinlich!! Die Taufpaten müßen meines Wissens an der Taufe dabei sein. Sie sprechen ja für den Täufling das Glaubensbekenntnis und geben das Taufversprechen ab!


BlauerEngel
beantwortet von BlauerEngel am 21. Oktober 2008 09:46
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Ohne seine Zustimmung geht gar nichts.


gerwitt
beantwortet von gerwitt am 22. Oktober 2008 20:15
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Das ist ja sehr unprofessionell und frech. Ich würde an eurer Stelle mit der Kirchengemeinde Kontakt aufnehmen, wo die Taufe durchgeführt wurde und das dort erklären und dann dazu auffordern, diesen Eintrag zu löschen.

Normalerweise muss sogar der Pate bei der Taufe dabei sein, weil er ja auch das Glaubensbekenntnis ablegt.

Ausserdem haben sich die Eltern damit einen Bärendienst erwiesen, denn sie dürfen doch jetzt gar nicht hoffen, dass ein gutes Verhältnis zwischen dem erzwungenen Paten und den Eltern des Täuflings besteht, das eine Begleitung des Täuflings im Glauben förderlich wäre.


anonym
beantwortet von NotesUla am 21. Oktober 2008 09:48
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Als ich damals Taufpate wurde, musste ich sogar Dokumente vorweisen (also dass ich selbst getauft und konfirmiert bin - bin evangelisch). Vorher durfte ich gar nicht Taufpate werden. Und ich stimme barbarinchen zu: Das sollte eigentlich nicht gehen, denn man bekennt sich ja vor Gott und der Gemeinde zu dem Kind, für das man die Patenschaft übernimmt.

Kommentar von E7cd1c44f6b48125d3670b78d3e5ae3bsmallMalkia am 21. Oktober 2008 10:11

Das mit den Dokumenten der Kirchengemeinde ist schon richtig, ohne diese kann man nicht Taufpate werden, denn schließlich wird damit unter anderem nachgewiesen, ob der Taufpate noch Mitglied der Kirche ist.


grisu05
beantwortet von grisu05 am 22. Oktober 2008 15:27
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So ein Blödsinn. Das geht natürlich nicht.


Complice
beantwortet von Complice am 21. Oktober 2008 10:00
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Gemacht wird so was schon. Ich bin als Jugendliche auch ungefragt zum Paten vom Sohn eines weit entfernten Cousins "erkoren" worden (vermutlich haben meine Eltern den nötigen Papierkram erledigt) . Bei der Taufe war ich nicht dabei, gesehen habe ich den Jungen zum ersten Mal kurz vor seiner Volljährigkeit. Saublöde Entscheidung der Eltern, würde ich mal sagen. Schließlich soll ein Pate ja dem Kind beistehen. Aber in so einem Fall würde ich mich auch zu nichts verpflichtet fühlen. Ich habe das Ganze einfach ignoriert.


kimmo
beantwortet von kimmo am 21. Oktober 2008 09:49
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Nein, geht nicht.


finchen012
beantwortet von finchen012 am 21. Oktober 2008 09:47
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Nein er muss zustimmen !!


anonym
beantwortet von Silberheim am 21. Oktober 2008 09:47
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Also erstens ergibt sich aus sowas keine rechtliche Verpflichtung.

Und natürlich geht das eigentlich nicht, denn der Pate muss ja seine Patenschaft in der Taufmesse bekunden.


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