Kann man noch Kinder bekommen wenn man eizellen spendet?

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7 Antworten

Wie die anderen schon sagten: Eizellen werden nicht nachproduziert. Wir haben einen Vorrat seit unserer Geburt. Ganz nebenbei: Genau das ist der Grund, weshalb bestimmte Behinderungen bei den Kindern von Frauen über 40 häufiger sind - die Eizellen sind auch schon über 40 Jahre alt.

Wenn man nur einige wenige Eizellen entnehmen würde, wäre das kein Problem.

Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Es würde ja nicht lohnen, einmal im Monat nur eine einzige Eizelle zur Spende zu entnehmen - die, die sowieso gesprungen wäre.

Stattdessen bekommt die Spenderin Medikamente, die die Eizellreifung anregen, ganz ähnlich wie Frauen bei einer Kinderwunschbehandlung.

Dadurch reift nicht nur eine einzige Eizelle, sondern gleich mehrere, die dann "geerntet" werden können. Übrigens ist die Behandlung mit solchen Medikamenten ziemlich unangenehm.

Diese Überstimulation der Eierstöcke, womöglich noch über einen längeren Zeitraum jeden Monat, kann schon dazu führen, dass der Vorrat an Eizellen schneller verbraucht wird und dass die Frau dann früher als normal in die Wechseljahre kommt. Das ist auch nach Kinderwunschbehandlungen mit Stimulation der Eierstöcke bekannt.

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Soweit ich weiß, werden bei einer Eizellenspende nicht wahllos eine unbestimmte Anzahl unreife Eizellen aus den Eierstöcken entnommen, sondern die, die im Laufe des ganz normalen Zyklus herangereift sind. Mit den Unreifen kann die Empfängerin auch gar nichts anfangen. Das heißt, die Spenderin gibt eh nur die Eizellen ab, die in der Folge sonst durch die Menstruation eh abgestorben wären.

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Kommentar von Pangaea
28.05.2016, 22:47

Oh nein - sie bekommt Medikamente zur Stimulation der Eierstöcke, damit immer gleich mehrere Eizellen reifen und "geerntet" werden können. Das ist alles andere als ein normaler Zyklus.

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Es reift jeden Monat mindestens ein Ei in den Eierstöcken heran. 

Bei der Geburt eines neugeborenen Mädchens sind in ihren Eierstöcken bereits alle zur Verfügung stehenden Eizellen vorhanden. Im Laufe des Lebens werden keine weiteren Eizellen mehr gebildet. Die Anzahl der bei der Geburt in den Eierstöcken bereits vorhandenen Eizellen beträgt etwa 200.000 pro Eierstock. Allerdings sind diese Eizellen noch nicht vollständig ausgereift. Zu einer Ausreifung kommt es erst im Rahmen der Geschlechtsreife durch den Einfluss verschiedener Hormone. Im Laufe des Lebens reifen in den Eierstöcken einer Frau etwa 400 bis 500 Eizellen heran. Wenn sie im Rahmen des Eisprungs den Eierstock verlassen, können sie befruchtet werden.

Bei einer Eizellenspende werden nur wenige Eier entnommen, es bleiben also noch genügend übrig, um selber schwanger zu werden.

In Deutschland und Österreich ist eine Eizellenspende aber bislang noch nicht erlaubt.

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Nein, jede gesunde Frau im gebärfähigen Alter (Menstruation) hat jeden Monat einen Eisprung, und das solange, bis die Menopause (Wechseljahre) einsetzt.

Also jeden Monat ein Ei.

Wann die Wechseljahre anfangen, ist unterschiedlich. Ich bin in den 40ern, aber noch keine Spur davon. Manche in meinem Alter sind schon in den Anfängen, aber mit 60 müsste das dann erledigt sein.

Also rechne dir aus, wieviel Eier einer Frau von ca. 14 bis ca. 60 zur Verfügung stehen. Wenn da mal eines entnommen wird oder mehrere, spielt das keine Rolle. Außerdem hat man ja auch zwei Eierstöcke.

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Es werden mehr Eizellen produziert, als frau eigentlich braucht. Deshalb kann frau auch Eizellen spenden - und trotzdem selbst Kinder bekommen. 

Nur mit zunehmendem Alter wird es schwieriger. Da werden nicht mehr so viele bis gar keine Eizellen mehr produziert. 

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1: Eizellen wachsen nicht nach. Man hat aber nicht soviel Eizellen, wie man braucht, man hat soviel Eizellen, wie es von der Natur vorgesehen ist.

2: Es werden nicht ALLE Eizellen entnommen, sondern nur einige wenige. Es wäre ziemlich bescheuert, wenn man Eizellen spendet für Frauen, die keine Kinder bekomen können, und dann selbst keine Kinder mehr bekommen kann.

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