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Kann man mittlerweile bei unseren Kindern von einem " Naturdefizit" sprechen ?

gefragt von eltenjohneltenjohn am 16.01.2008 um 12:37 Uhr

mir fällt in den letzten jahren auf, dass viele kinder, für die es ganz normal ist, sich oft in virtuellen welten zu bewegen, einige schwierigkeiten haben reale zuammenhänge und situationen richtig einzuschätzen?


Support
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Reply


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 16. Januar 2008 12:40
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Kinder lernen durch fühlen. Es heißt ja darum auch Begreifen lernen. In der virtuellen Welt sehen sie, und sie können ihre Phantasie spielen lassen, aber verstehen, bzw. begreifen tun sie da nichts.

Ich finde es aber viel erschreckender, dass viele Großstadtkinder noch nie eine Kuh oder ein Pferd life gesehen und panische Angst davor haben. Oder sie nicht wissen, was sie in einem Wald spielen sollen.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 16. Januar 2008 12:42

Gute Antwort! DH

Kommentar von E1aa254dbcd4232ff03cc7b94e46a332smalleltenjohn am 16. Januar 2008 12:49

es soll kinder geben, die es nicht gewohnt sind, auf unebenen untergründen zu laufen.....erschreckend!!!!

Kommentar von Baf2df9d08c41d92f377df11ad1b1428smallFragezeichen am 16. Januar 2008 15:38

Kind meiner Schwester hat sogar Angst vor Meerschweinchen... :0(


Hermann Kanisius
beantwortet von Hermann Kanisius am 16. Januar 2008 15:17
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Hallo, das wird wohl so sein, und es war auch zu erwarten. Sie verlieren den Bezug zur realen Welt duch zu viel Medienkonsum. Da muß man auf das Gleichgewicht achten. Liebe Grüße hermann


jens79
beantwortet von jens79 am 16. Januar 2008 12:50
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So wie ein Embryo alle Stufen unserer evolutionären Entwicklung durchlaufen muss ist es auch noch für Kinder gut die Sttionen unserer Gesellschaftlichen Entwicklung zu durchlaufen und ihnen erst die Grundlagen zu vermitteln. Also erst mit der Hand schreiben lernen und dann mit der Tastatur, erst mit der Handsäge und dann mit der Elektrosäge. Nur was man von Grund auf lernt, kann auch verinnerlicht werden und so ist es mit dem ganzen Leben. Erst die reale Welt erlernen und wenn dort die Grundlagen erlernt sind, sollte man auf virtuelle Welten übergehen.

Kommentar von E1aa254dbcd4232ff03cc7b94e46a332smalleltenjohn am 16. Januar 2008 12:51

hätte ich es besser sagen können?


anonym
beantwortet von nickthequick am 17. Januar 2008 07:33
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Ich denke,dass das mit den Eltern zu tun hat,die es bevorzugen ihre Kinder zu überbehüten und es besser finden ihre Kinder vor Computer und Co wieder zu finden,als es raus in die Realität zu lassen .Selbst auf dem Land erlebe ich es,dass meine Kinder zu den Wenigsten gehören,die sich ihr Bündel packen um in Wiesen und Feldern zu picknicken.Sie klettern auf Bäume,fahren Rad und rennen um die Wette. Mir fällt auf,dass andere Kinder in eingezäunten Wiesen/Höfen am Haus nur spielen dürfen und keine Bewegungsfreiheit seitens der Eltern haben-liegt auch am Alter der Eltern .Junge Eltern sind weniger ängstlich und übertragen das auch nicht auf ihr Kind. Meine Knder spielen auch am Computer,keine Frage.Mit fällt da ein,dass im Winter es so gut wie keine KInder gibt,die draußen spielen.Meine tun das,freiwillig! Da fragte sich die NAchbarschaft schon,ob das normal ist...finde ich komisch!




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