Frage von Kondriano, 25

Kann man mit Recht eine Zahlung verweigern?

Hallo alle zusammen!

Die Situation ist folgende: Als Firma wurde ein kreativer Auftrag an eine selbständige Person vergeben (Erstellung einer Internetseite). Die selbständige Person wird pro Stunde bezahlt und für einen Teil der Abreit 15h in Aussicht gestellt. Diese 15h wurden um ganze 9 Stunden überschritten, weil die selbständige Person nicht die Fähigkeiten hatte, ein technisches Problem zu lösen. Sie musste es an eine dritte Person weitergeben. Dieses "Lehrgeld" wurd auf die Rechnung der Firma draufgeschlagen. Ist das rechtens? Kann die Firma die Zahlung verweigern?

Auch wurden mehrere Stunden in Rechnung gestellt, die dazu genutzt wurden, Fehler zu korrigieren, die von der selbständigen Person selbst verursacht wurden. Auch hier die Frage: ist das rechtens und kann man die Zahlung hier verweigern?

Vielen Dank im Vorraus für die Antworten!

Beste Grüße

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Antwort
von Abbedau, 25

Wenn kein Pflichtenheft oder detailliert beschriebenes Angebot vorliegt, dann sehe ich die Mehrleistungen als zusätzlich zu beauftragende Leistungen an.

Wenn der Auftragnehmer von sich aus mehr in Rechnung stellt als im Angebot beschrieben, dann kann er keine Bezahlung erwarten. Gibt es aber weder schriftliches Angebot noch Auftrag, dann ist die Sache sehr strittig und meines Erachtens nur juristisch evtl. durch einen Vergleich zu klären.

ps.: Ich erstelle Webseiten zum Festpreis und mit klar definierter Beschreibung des Leistungsumfanges. Denn nur ich kann abschätzen, wie lange ich dafür brauche und welchen Aufwand ich jeweils betreiben muss - mein Kunde kann das nicht. 

Kommentar von Kondriano ,

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich sehe das selbst auch so. Hinzufügen möchte ich allerdings noch,
dass keine Mehrleistung erbracht wurde, sondern Zeit in Rechnung
gestellt wurde, die zum Korrigieren von selbst zuzuschreibenen Fehlern genutzt wurde. Und auch Zeit, die zur Problemlösung genutzt wurde. Ein Problem, dass die Person nicht selbst lösen konnte.

Antwort
von Kondriano, 12

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich sehe das selbst auch so. Hinzufügen möchte ich allerdings noch, dass keine Mehrleistung erbracht wurde, sondern Zeit in Rechnung gestellt wurde, die zum Korrigieren von selbst zuzuschreibenen Fehlern genutzt wurde. Und auch Zeit, die zur Problemlösung genutzt wurde. Ein Problem, dass die Person nicht selbst lösen konnte.

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