Ich möchte mit meiner Tochter in diesem Jahr zum Martins-Zug gehen und ihr auch eine Laterne (ohne Kerze) in die Hand drücken. Ich überlege, inwiefern wir eine selbst basteln können, so dass sie das Gefühl hat, eine selbst gemachte Laterne zu haben. Ich glaube, das würde ihr Spaß machen. Die beiden Omas finden die Idee aber total albern. Sie denken sogar, dass die Kleine davon überfordert sein wird und evtl. sogar Angst bekommen könnte. Bin ich zu forsch oder sind die Omas zu vorsichtig?
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Insofern Du kein super-ängstliches Kind hast spricht nichts dagegen. Kinder lieben Laternenumzüge...das Lichterspiel... Du läßt sie ja schließlich nicht alleine gehen ;-). Meist gehen die Familien mit all ihren Kindern mit, egal welchen Alters.... Du kannst Dich evt. auch einem kleinen Laternenumzug eines Kindergartens anschließen...

An Deiner (beschützenden) Seite wird sie Spaß haben! Und Du wirst sehen, wieviele kleine Kinder dabei sind!

Ich wüsste nicht(s), was an einem Martinsumzug für eine 2-Jährige albern oder bedenklich sein soll und teile die Meinung der Großmütter nicht.
Kauf der Kleinen einen elektrischen Laternenstab mit Glühlämpchen und Batterien (z.Zt. bei rossmann oder xenos für 99 Cent zu haben). Bau(t) eine einfache Laterne aus farigem Karton und Transparentpapier - die kann sie selbst mit Fingerfarben betupfen oder mit gummiertem Buntpapier-Schnipseln bekleben.
Wieselchen1 am 30. Oktober 2007 08:16 Das sind immer noch die besten Laternen, und die Kinder können auch mit zwei Jahren schon mitbasteln, ohne dass sie das Gefühl haben, das nicht zu können. Erwartet nur keine Meisterwerke ;.)
Hallo, unsere Tochter wird dieses Jahr im Dezember 2 Jahre jung und wir waren letztes Jahr schon mit ihr beim Martinszug. Sie hatte ihre helle Freude daran, selber ihre Laterne festzuhalten und hat sogar versucht mitzusummen und da war sie gerade mal 11 Monate jung.Also lass Dich bitte nicht von den Omas beeinflussen. ( nicht böse gemeint ) Immerhin ist es Dein Kind und Du musst es selber entscheiden. Wenn es Angst hat, kannst Du immer noch den Zug verlassen...

Kommt auf Deine Tochter an;-)
Oft finden auch so Kleine den Zug spannend. Meine Nichte ist jetzt im Okt. 2 geworden und geht , ganz klar, mit, da auch die "Große" (4) geht. Sie hatte auch letztes Jahr keine Angst. Nur die ganze Strecke laufen lassen, würde ich sie nicht. Ob sie nun allerdings die Geduld aufbringt längere Zeit zu basteln und dann auch noch registriert, dass sie es selber gemacht hat....weiss nicht. Da hat vermutlich die Mama mehr Spass;-)!
Wieselchen1 am 30. Oktober 2007 08:19 Mein Sohn ist zweieinhalb und bastelt in seiner Krabbelgruppe schon sehr konzentriert und mit großer Begeisterung. Die schweren Sachen werden natürlich von den Eltern ausgeschnitten, aber wenn Ilias mir sein "Werk" zeigt, weist er ganz stolz auf die Papierschnipsel hin, die er ausgeschnitten und auf den Igel, die Laterne, den Frosch geklebt hat. Das Durchhaltevermögen steht auf einem anderen Blatt, aber das ist bestimmt nicht schlimm, wenn man das von vorne herein mit einplant und gelassen nimmt.
koira1975 am 30. Oktober 2007 11:57 Habe ja auch nicht direkt abgeraten. Ich denke auch hier sind Kinder eben verschieden. Meine Nichte ist im Okt. 2 geworden und konzentriert sich definitiv noch nicht auf das Basteln, wobei sie aber stundenlang ein Buch anschauen kann. Ist dannvielleicht auch eine Frage des Interesses.
in Deiner Obhut wird es ein Kurzerlebnis, das sie nicht mehr intus z.B. wenn sie sie so jung wie Du nun noch immer.
Hunley am 30. Oktober 2007 10:27 Den Satz versteh ich nicht.
Der Satz meint, es spielt keine Rolle, ob das Kind das Erlebnis positiv oder negativ empfindet. In der Regel beginnt das Erinnerungsvermoegen mit 4 Jahren. Dies gilt es zu Bedenken, wenn man Kindern etwas zumutet, was sie erschrecken kann. Theoretisch kann dann etwas zurueckbleiben fuer's ganze Leben. Fuer Erwachsene ist vieles "normal", vor allem kleine Kinder reagieren anders. Zum Beispiel Angst vor grosser Menschenmenge. So, hoffe, die Erklaerung ist verstaendlich.

Ich bin auch eine Großmutter und habe mit meinen Kindern an Martinsumzügen teilgenommen als sie ebenfalls zwei Jahre alt waren. Bestimmt wird deine Tochter auch Spaß an den Lichtern und Liedern haben, aber vielleicht nicht die ganze Strecke. Und nimm den Kinderwagen mit, zieh das Kind warm an und wähle eine Laterne mit einem Batterielicht. Auch musst du damit rechnen, dass du die Laterne tragen wirst. Aber es ist immer ein schönes Erlebnis. Vielleicht lernst du dann auch schon die Aktivitäten im Kindergarten kennen und kannst dabei evtl. auch Kontakte knüpfen. Ich wünsche dir viel Freude bei den Vorbereitungen.

Nimm den Buggy mit und hole einen elektrischen Laternenstab. Wenn Du die Batterie im Rest des Jahres herausnimmst, dann hält der Stab ewig und die Laterne geht nicht in Flammen auf.
Wieselchen1 am 30. Oktober 2007 08:14 Sofern dein Kind nicht wild ist und mit dem Laternenstab Haraki übt, halten die Dinger tatsächlich so lang... unserer hat gerade 2 Minuten gehalten. Nun muss ich noch mal einen Neuen besorgen. Den tu ich aber bis zum letzten Moment weg und hoffe auf die einschüchternde Wirkung der großen Menschenmenge "lach"
Ich glaube auch, dass die Großmütter dem Kind zuwenig zutrauen. Du kennst dein Kind sicher am Besten und kannst beurteilen, ob es sehr schreckhaft ist. Die direkte Nähe der Musik würde ich nicht suchen (laute Trommeln), die Laterne wirst Du wahrscheinlich die meiste Zeit selber tragen müssen, aber das Kind wird mit großen Augen zusehen! Also, nur Mut! Das Leben ist eine Herausforderung!
P.S. Sollte Deine Tocher keinen Spaß daran finden (was ich nicht glaube)oder müde werden , könnt ihr ja immer noch frühzeitig den Zug wieder verlassen.