Frage von Aswar13, 95

Kann man mit 13 schon Autor werden?

Ich bin 13 und liebe es Geschichten zu schreiben und ich schreibe gerade eine Geschichte und kann man das auch als Buch verfassen und wenn ja wie?

Expertenantwort
von Rubezahl2000, Community-Experte für Buch, 33

Wenn du Geschichten schreibst, dann BIST du bereits ein Autor!

"als Buch verfassen" wie meinst du das genau?

Möchtest du gern ein paar Exemplare deiner Geschichten für dich oder für deine Familie als Buch drucken lassen? Das kannst du in Auftrag geben, aber dafür musst du natürlich bezahlen.

Oder denkst du an eine "richtige Veröffentlichung" in Buchläden über einen Verlag? Diesen unrealistischen Wunschtraum solltest du besser gleich wieder vergessen; das ist aussichtslos für unerfahrene, unbekannte Hobby-Autoren.

Du kannst deine Geschichten auf dafür geeigneten Seiten im Internet veröffentlichen, z.B. bei Wattpad.
Da bekommst du Feedback und Kommentare von anderen Hobby-Autoren.

Kommentar von OceanMan ,

Oder denkst du an eine "richtige Veröffentlichung" in Buchläden über
einen Verlag? Diesen unrealistischen Wunschtraum solltest du besser
gleich wieder vergessen; das ist aussichtslos für unerfahrene,
unbekannte Hobby-Autoren.

Wie gut, dass Leute wie J. K. Rowling und Co. nicht so gedacht haben, als die angefangen haben. Selbst "Harry Potter" wurde mehrfach abgelehnt. Sie hat trotzdem weiter gemacht und was nun? Millionenfach verkauft.

Natürlich hast du recht, dass es sehr sehr schwer für neue Autoren sein wird, aber deswegen würde ich ihn nicht gleich so entmutigen.

Kommentar von Rubezahl2000 ,

Ich habe NICHT "entmutigt" ;ich habe ihn "ermutigt" die richtige Umgebung zu nutzen!

Gerade J.K.Rowling (oder z.B. Astrid Lindgren) ist der beste Beleg dafür, dass unerfahrene, unbekannte Autoren mit ihrem Erstlingswerk KEINE Chance haben bei Verlagen!
Deshalb ist zum Erfahrungen Sammeln eine Anfänger-geignete Umgebung wie z.B Wattpad viel besser geeignet für unerfahrene Jung-Autoren, als sich dem Frust von Verlags-Absagen auszusetzen. DIE entmutigen!
Wenn man dann mehr geschrieben hat und auf Wattpad oder ähnlichen Portalen oder vielleicht mit Selfpublishing-eBooks Erfahrungen gesammelt hat und da gewisse Erfolge zu verzeichnen hat, DANN ist der Zeitpunkt gekommen, es bei Verlagen zu versuchen. Vorher NICHT!

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Sorry, OceanMan, der FS ist 13 (!!). Ihm fehlen für Veröffentlichungen über Verlage sämtliche Qualitäten, die Rowling und Co in der Zeit ihrer Anfragen bei Verlagen bereits aus dem Ärmel geschüttelt haben:

1) Ein erwachsener, ausgereifter Focus auf die Dinge, über die sie schreiben

2) ein markanter und kontinuierlicher Stil

3) gute Orthografie- und Grammatikkenntnisse. Und nein, ein Verlag korrigiert NICHT meterweise und auf eigene Kosten, wenn das Schreibvermögen den Level hat, den der Text des FS zeigt.

Es wird nichts von 13-Jährigen verlegt, aber er könnte reifen. Allerdings sollte er sich auf diesem Weg dringend um Ausdruck und Sprache, Interpunktion und Satzbau kümmern.

Bereits erwachsene, ausgereifte und sehr gut schreibende Erstlings-Autoren haben es sehr schwer bei Verlagen zu landen, hier hat Rubezahl absolut Recht. 13-Jährige Unausgereifte haben hier absolut keine Chance. Dass der FS schreibt, ist sehr schön und er sollte dies auf jeden Fall weiter tun. Aber ihm zu sagen, dass er jetzt Chancen bei Verlagen hat, wäre im Ergebnis entmutigend für ihn, denn er würde Ablehnungen erhalten bzw. gar nicht erst zur Kenntnis genommen. Auch ein bezahlter Literaturagent würde ihn hier nicht vermitteln.

Kommentar von OceanMan ,

Ich habe schon von mehreren Autoren gehört, die noch vor ihrem 18. Lebensjahr ihre Bücher auf den Markt gebracht haben. Ich erinnere da an Flavia Bujor, die ihr Buch mit 13 auf den Markt gebracht hat. Christopher Paolini hat "Eragon" mit 15 geschrieben. Enid Blyton hat auch mit 14 angefangen und mehrere Schreibwettbewerbe gewonnen. Blyton hat natürlich erst mit Mitte 20 ihr erstes Buch auf den Markt gebracht, aber sie hat 500 Absagen kassiert und trotzdem weiter gemacht. Und heute? Da kann man sich die "Fünf Freunde" und "Hanni und Nanni" nicht mehr wegdenken.

Ich meine damit, dass man im Leben alles versuchen sollte. Wenn ich etwas im Leben gelernt habe, dann das, dass nichts unmöglich ist. Auch wenn man noch so viele Absagen kassiert, sollte man weitermachen.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Richtig, es gibt vereinzelt Minderjährige, die ihren Verlagen positiv auffielen und darum schließlich ihre Chance erhielten. Ich bin absolut sicher, dass keiner dieser jungen Schreiber einen Text so formuliert hätte, wie es der Fragesteller oben getan und ganz offenbar für "gut genug" befunden hat. Wer besser schreiben kann als oben gezeigt, dem würde es schwer fallen, dies zu produzieren - man hat nicht zweierlei Schreibqualitäten nebeneinander zur Verfügung, sondern einen Level. Und dass dies als Fragetext so abgesendet wurde, zeigt einen Level, der dem Fragesteller vertraut zu sein scheint.

Ich meine damit, dass man im Leben alles versuchen sollte.

Wozu aber doch zwingend gehört, dass man sich um seine Defizite kümmert, die auf dem Weg zum Erfolg das Ganze problematisch machen. Sonst macht es buchstäblich keinen Sinn und wird auch nicht zum Erfolg führen. Dies sollte dem FS hier in seinem Sinn geraten werden (sich zu kümmern, zu lernen) - und nicht, sich unpräpariert und unausgereift bereits jetzt munter bei Verlagen vorzustellen.

Zum "Schreibenkönnen" gehört vieles, nicht nur ein Wille und viel Fantasie. Das ist ein langer Weg. @Aswar13 bemerkt zur Zeit noch nicht, wann ein Satz zuende ist und ein neuer beginnt. Das ist mit 13 Jahren nicht ok, das kann man drehen, wie man mag. Das wäre Stil, Sprachgefühl und Satzstellung - und es zeigt auch einen Mangel an Übersicht über das, was man inhaltlich ausdrücken möchte. Das ist kein "erfolgversprechendes Schreiben", so ist das nun einmal.


Wenn ich etwas im Leben gelernt habe, dann das, dass nichts unmöglich ist.

Ich habe im Leben gelernt, dass viele Dinge nicht unmöglich sind. Und dass ein Umsetzen der Träume nämlich dann Sinn macht, WENN MAN DIE BEREITSCHAFT ZUR ENTWICKLUNG HAT UND SICH MIT SEINEN STÄRKEN UND SCHWÄCHEN BEFASSEN MÖCHTE, ANSTATT LEDIGLICH ZU TRÄUMEN UND ZU WÜNSCHEN. "Nichts ist unmöglich"... das klingt nach "Glück" und "Wunder". Mit Glück und Wundern haben aber Buchveröffentlichungen nichts zu tun, das ist nicht wie Lottospielen, denn man muss hier nicht nur Zahlen ankreuzen und mitteilen, dass man mitmachen will, sondern man muss Leistung bringen, die nach bestimmten Kriterien bewertet werden wird.

Zum "Träumen und Wünschen" gehört bei dem Schreibvermögen die Idee, damit ohne vorherige Entwicklungsschritte bei Verlagen vorstellig werden zu können. Verlage und Lektoren haben nicht die Aufgabe, erst einmal über 300 Seiten Sätze voneinander zu trennen, sämtliche Satzzeichen zu setzen und die Sätze in eine ansprechende Ordnung zu bringen. Dazu kommt dann Stil und Ausdruck, Rechtschreibung etc., bevor es überhaupt an die inhaltliche Arbeit an der Geschichte ginge.


Auch wenn man noch so viele Absagen kassiert, sollte man weitermachen.

Ja, auf jeden Fall. Dies aber nur dann, wenn das Manuskript tatsächlich keine derben Schwächen und aber viele Stärken hat. Und so zu schreiben braucht wesentlich mehr Entwicklung und Eigenarbeit.

Ichx finde es toll und auch absolut fördernswert, wenn Kinder, Teenager, Jugendliche schrieben - erst einmal unabhängig vom jeweiligen Level. Wenn es aber um das Thema "Manuskript einreichen bei Verlagen" geht, tun wir den jungen Leuten keinen Gefallen, wenn wir ihnen völlig unbedarft sagen: Ja klar, mach das und versuche es notfalls bei 100 Verlagen, denn wenn Du es nur nicht aufgibst, dann schaffst Du es eines Tages."

Wenn wir sie ernst nehmen mit ihrem Schreiben, müssen ihnen auch sagen, was fehlt, was verbessert werden sollte und woran sie arbeiten könnten.

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Sorry:  "...wenn Kinder, Teenager, Jugendliche schreiben"


"Wenn wir sie ernst nehmen mit ihrem Schreiben, müssen wir ihnen auch sagen..."



Antwort
von Rendric, 53

Klar.

Wenn dich ein Verlag unter Vertrag nimmt, geht es. Du kannst dein Skript ja an eine Verlage senden.

Ansonsten kannst du ein Buch auch auf private Kosten binden lassen. Wende dich an einen Buchbinder.

Antwort
von ThegreenY, 32

Das geht schon aber wenn du das mit einem Verlag und so machst muss das über deine Eltern laufen da du nochnicht volljährig bist und noch keinen Verträgen zustimmen darfst aber du wirst in dem Buch als Autor genannt da du es ja selber geschrieben hast.

Mfg.

Antwort
von LukasSchreck, 41

Müsstest du über deine Eltern glaube ich machen. Du würdest zwar der "Autor" sein , aber alles rechtlich und finanziel ginge über deine Eltern

Antwort
von MonkeyKing, 23

Gib mal eine Leseprobe, dann kann ich dir sagen ob das was ist. Vielleicht wäre es für dich aber erst mal interessanter dich auf einer der vielen Seiten wo angehende oder Hobby-Autoren ihre Geschichten posten und sich mit Gleichgesinnten austauschen, umzuschauen.

Antwort
von theFIST, 21

ja, muss nur gut genug sein, dann kannst du es einem Verlag vorlegen, die haben Testleser, dann Editoren, und wenn dein Buch deren Standards erfüllt kann es veröffentlicht werden

Falls du humorvoll und nicht politisch korrekt schreibst kannst du es z.b. bei Castalia House versuchen

Antwort
von laura136, 16

Na Klar kannst du das.

Ich kenne viele die das machen und in deinem und meinem Alter sind. Ich bin 14 und hab mit 13 selbst damit angefangen. Außerdem wärst du nicht die einzige die das machen würde;)

 Also, ist es eigentlich kein Problem selbst Geschichten zu schreiben und wenn du schon welche geschrieben hast dann bist du es ja eigentlich schon. 

Fanfiktion.de ist eigentlich eine sehr gute Seite. Dort kann man eigene Geschichten erfinden oder aber auch eigene Geschichten von irgendeinem Buch das es schon gibt oder einer Serie usw. schreiben. 

Antwort
von piccoloking, 42

ja kann man, wenn deine geschichte gut ist und der Verlag es animmt

Kommentar von farnickl ,

Autor zu sein, hat nichts mit guten Geschichten zu tun und auch nicht ob es einen Verleger gibt. Wer schreibt ist Autor.

Antwort
von Muhammed50s, 19

Schreib jetzt viel und veröffentliche sie wenn du 18 bist

Kommentar von DorotheaWinkler ,

Was er jetzt und morgen schreibt, wird er mit 18 nicht mehr gut genug finden, da er sich gerade in den nächsten Jahren sprachlich und auch bezüglich der Wahrnehmung und Wertung der Dinge enorm entwickeln wird. Dazwischen liegt die Pubertät. Das Gehirn strukturiert sich in diesen Jahren um.

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